Juli 1528.
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„Zum Vierden, der meß halb, dero ir nun urbiittig sind (doch mit geding), daß jede kilchöre fiirhin mindrenund mcren mög wie von alter har ?c., merken wir darin ttw.ercn ivillcn und Meinung gar wol, das sich in vorhargefloßnen fachen von im selbs eröffnet und kundbar worden ist, nämlich daß ir vermeinend, sofer ein jede kilchhöryfür sich selbs meren mächt, wurden ir den gwalt wellen hau, in jeder kilchöry anzeuemen und ze inereu, was üchgesellig wen, das nun villicht an etlichen enden aber zuo verletzüng und umbstürzung der alten 'loblichen brächendiente und dem zuosagen, von uns den Eidgnossen beschchen, widrig sin mächt. Ist war, wir können nit absin,daß billich ein jeder tagwan und kilchöry umb ir eigen geschäft meren mögend wie von alter har, dem ouchnachgangcn werde» solle von jeder gnossamc, alda solichs beschicht, doch mit lutrem underscheid, daß alle und jedemer, so von landsgemeinden, gerächten und raten gemacht (als wir vermeinend), denselbigen billich und vonrecht vorgon, und denen vor andren insunderheit gelept und nachgangen werden soll, so doch ouch der artikelim landsbuoch das zuogibt, der mit namen also lutet: „Wes die landlüt genreinlich ze rat werden und übereinkommend und das mer nnder inen wirk, das sol war und stöt belyben, und sol das minder theil dem merenfolgen und in den selben fachen nit sumen." So nun dis also vorstat, so mag das nachgendt das vorgendt nitabthrton, das dann also Intel: ' „Dasselb sol ouch jetlichem tagwan und jeklicher gnoßsamy in unscrnr land(verstand ze meren) vorbehalten sin." Ouch so gibt das landbuoch nit ferrer zuo, dann daß wir allein ze mindrenund ze meren habind, was im selben buoch verschriben stand mit gar heitern warten, unangeregt den glauben undumb ander fachen (ußgenomen inhalt der landrechtcn und brächen) ganz nichts berüerende. (all 3).
„Zum fünften, umb fleisch essen, ouch die bäpstlichen satzungen und statuten ?c., habend etwa einfalt undzwyfalt Rät Mandat und gebott darumb uslassen gon, die doch von etlichen gröblichen Übersechen und nicht gehalten,als das offenbar ist, das wir doch ouch für ein guten alten bruch, ouch der zusagung und antwnrt den Eid-gnossen gegeben, fächig sin vermeinend, (all 4).
„Der sirtagen halb hatten wir ouch ein ordnuug ufgeuomeu vor zwyfalten Räten, dem ouch von etliche»nit gelept ist. (all 4). :
„Zum sechsten, des Ammanns gebott, ouch gericht und rat berüerende ?c., sind wir allweg willig undurbiittig, wenn wir an üwerem theil gespüren mögent, daß ir den zuosagungen und meren, so vor gemeindenund räten (des gloubens halb) gemacht und beschechen, nachgon und geHuren (?) wellen (als das billich ist),werdend wir dann des Ammans zimlicher und billicher gebott gern gehorsam syn, ouch gericht und rat mit üchhelfen erhalten, ufnen und üeben, doch vor nicht, bis wir zu entscheid, end und ußtrag unsers zwyspaltigen Handelskommend. Dann, lieben landlüten, betrachtend, daß so ferr den beschechnen zuosagungen und meren nicht geleptwerden sölt, daß ouch jetz vergeben sin wurd, ob wir schon gemeinden, gricht und rät mit einandren Helte», wounsere» gemcchten nit anders statt beschechen sölt. (all 6).
»Zum sibenden, als dann wir vermeinend, (daß) der Amman uns jetzmal kein gebott uflegen sölt ?c., beschichtallein uß vorbcgriffner Meinung; darby lassen wir es belyben. (aä k).
„Zum achten, so dann üch von den unser» etwas tratzwort begegnet, als ir klagen ?c., tragen wir deß dheinsunder wüsten; wir vermeinen wol uns ze klagen genöter syn, so doch uns mengerlei widerwill über das zuosagenund ergangne mer, vor gemeinden und räten beschechen, vilmalen muotwilliklich begegnet, das wir jetzmaln umbfrids willen unangeregt rnowen wellen lassen, (aä 7).
„Und als dann ir unseren lieben Eidgnossen von Basel, Schaffhusen und Appenzell in der fach ze handle» °vergönnt, allein ze fründschaft, wie das üwer gcschrift inhalt, und darby vorbehalten üwer und unser püud undlandsrecht ?c., das wir doch unsers theils noch bißhar ob gott will gar trüwlich gehalten und fllro noch thuonwellen, in Hoffnung, ir werden üch glicher maß bcwysen. (all 8).
„Fürer begerend ir, das mau üch für kein frömbd gericht ussert lnnds nit nöien noch laden sol, sunderSvor inländischein gricht nmb fachen uns betreffend recht geben und nemen ?c., des ivir üch alzit gern verwilliget,wo nicht gerüer und empörung wider die ergangne zuosngung und mer, von laudliiten und räten den Eidgnossenbeschechen, erwachsen wärend; dann wir, wie joch die mer ergangen wärind, ob schon die nach üwerem gefallen,üch darin keinswegs intrag gethon haben weiten, als aber uns beschechen, dorumb uns not gethon, glich und
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