Juli 1528,
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wisse, daß Genf den Edelmann (oelni clu p«our lls 8t. Viotour) freigebe; man wünsche daher dcßhalb benach-richtigt zu werden. s) und 4> i»> S>, A, Bm>- Wm-h Missiv-n «v, b,
5) 1528, 15. Juli. Bern an Genf. Heute habe Piochct unter andern Klagen betreffend den Prior vonSt. Victor angezeigt, daß Genf den Faucigner habe hinrichten lassen, ohne ihn dem Castellan zu Gaillard zuüberliefern, was bisher nicht Brauch gewesen sei; er begehre nun, daß man ans Genugthuung dringe gemäß demBündniß mit dem Herzog, das älter sei als das Burgrecht mit Genf, in welchem zudem seine Rechte vorbehaltenseien. Man bitte daher Genf, von dergleichen Neuerungen abzustehen, damit man nicht veranlaßt werde, von demBurgrecht zurückzutreten. St, A. Bern: W-ls-h Mgiu-n os b.
557.
Weggenried. 1528, c. 13. Juli.
Tag der V Orte, gemäß Nr, 553,
Directe Nachrichten oder sonstige Aufzeichnungen sind uns unbekannt; dagegen mögen hier die erheblichstenActen folgen:
1) 1528, 8. Juli (Mittwoch vor St. Cyrill). LA. und Rath von Obwalden an Statthalter und Schreiber(Lütolt?) zu Hasle. 1. „Wir sind wol bericht, wie ir dann beschwert sind von etlichen Worten, die üwcr umman sichhat merken lassen; (das) Hand wir unfern lieben Eidgnosscn den übrig(cn) dry Waldstetten mit sampt Zug auchzuogcschriben und inen tag verkündt uf nächst(en) frytag .. gan Lucern ... 2. Witer, getrüwcn lieben nachburen,ist unser früntlich bitt an üch, ir wellend guot sorg han uf üwcr Herren, ouch darby stau wie guot from cristen,wie ir von alter har kommen sind und allweg uns by guotcr zit, tags und nachts, berichten was üch begegneund zuo Händen stoßt, so wend wir allweg das best thuon und zuo üch setzen alles das uns gott beraten hat,an(e) alles hindersich scchcn, wo ir by der meß und den sibcn Sacramentcn bclyben wellend, und bitten üch früntlich,ir lassen üch nit erschrecken, begeren wir umb üch früntlich zuo verdienen". . . »
St. N. Lucern: A. Neligionshändcl (Original).
2) 1528, 8. Juli (Mittwoch vor St. Cyrill), Obwalden an Lucern, Ein Schreiben aus Hasle melde, wieder Ammann geredet, er möge die Landlcute nicht bemcistern, wolle aber etwa dreitausend „zu Weg bringen",die sie gehorsam machen werden ?c. Darauf habe man eine Botschaft z» ihnen geschickt und sie dem zu Lucerngemachten Abschied gemäß insgeheim getröstet. Hienach sehe man für nothwendig an, daß die V Orte sich unter-reden, wie mnn in der Sache handeln wolle, und habe man der Dringlichkeit wegen einen Tag in Lucern angesetztauf den nächsten Freitag früh, mit der Bitte, dazu eine Botschaft zu verordnen und darin handeln zu helfen,„das, ob gott will, unser aller lob, nutz und ccr sin wird." In gleicher Weise habe man de» übrigen Ortengeschrieben. St, A, L»«m: Misswen.
3) 1523, 13. Juli (Kaiser Heinrichs Tag). Statthalter, Rath und ganze Gemeinde von Obwalden an denLandsfähndrich zu Hasle. „Als wir üch jüngst geschriben Hand, üch zuo berichten, was zuo Lucern gehnndlet wnrd,so stiegen wir üch zuo wüsten, daß die vier Waldstett mit sampt Zug, wo die von Bern üch nit wend lassenbeliben wie von alter har by der meß und den heligen siben Sacramentcn, daß die gcmelten fünf Ort wend libund guot zuo üch setzen, Ivo die güetlicheit nit helfen mag; ouch so Hand wir nf gester ein große lnndsgcmcind gehanund ein ratschlag getha», da wir nf Hütt sechshundert man usnemend und sich in maßen rüsten, daß ir müessenspüren, daß wir üch nit verlassen wend, und ist unser höchste bitt an üch, ir wellend üch nit von dem altenglauben trängcn noch erschrecken lassen, Ouch so ist uf Hütt ein tag angesechen gan Bcggcnried, wer mit uns üchzuo hilf kamen, und die andern dann uuden in das Ergcw ein nfscchcn habend, und wcß wir da bericht werdend,wend wir üch dann ilends berichten". ... St. A, Lucern: A, Rcligi-nshiindel (Original),