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Juli 1528.
des christlichen fürnemcns, der gebe sin kraft. Uf nächst Sonntag, hat mir ob tisch der Jacob Werdmüller gsagt,werde sölichs der ganzen gmain zuo Zürich verlesen, die werden also ainhelliklich ouch schweren. Was witer sinwurde, will ich üch nit verhalten, sonder als erst müglich wissen lassen. Ich wird noch ein monat beharren müessender schnoler halb ... Ich gon zuo M. Uolrich zuo Tisch . . . (Schriften gegen Luther). Glaris ist handfestdes zuosagens, (so st) den) Zürichern und Berncrn gethonll' Nachschrift: „Fragen disen Kotten, was st der zitzuo Zürich gehandlet haben, und ir antwort (so sy) empfangen." Vad. Bin. w St. Galle»: Lttt. Mise. 11.
Zu «. Die Zürcher Instruction für diese Conferenz gibt hierüber folgende Auskunft: Da glaublich verlaute,daß die Eidgenossen in etlichen Mandaten für die gemeinen Vogteien, in welchen sie bei merklicher Strafe gebieten,bei den alten Bräuchen zu bleiben, die zwei Orte Zürich und Bern auch nennen, als ob diese dazu eingewilligthätten, so rathe man, in jene Landschaften gemeinsam zu schreiben und zu erklären, daß man entschlossen sei, beidem göttlichen Worte zu bleiben.
Zu bemerken ist außerdem der letzte Artikel: Was der Gesandte Hans Escher von dem Landvogt im Thurgauzur Antwort erhalte, werde man schriftlich anzeigen, wenn es nöthig erscheine.
St. A. Zürich: Jnstruct. I. 141, 112 a (Montag nach Ulrici, 6. Juli).
SS«.
Aern. 1628, 12. Juli f.
Staatsarchiv Ver».
Verhandlungen über das Verhältniß Genfs zu Savoyen.
Wir haben nur einige Acten zur Verfügung:
1) 1528, 4. Juli. Bern an den Herzog von Savoyen. „Illustrissimo, etc. oto. Mus sommos advortisdas inkamos st viluinss pnrolos gui doivont ostro usoos pur In sompaiAiiio du sa.pZta.ino Uonvoiro auprosdu pont darva (vis), Sontra osux gui kaisoiant 1o galt (guat), antra guonlx vstoiont sartains oompn^nons dosnostras st da IdribourA, losguollos pnrolos, si somins Ion nous a rapporto sont pnssoss, on sommos trosinalsontans, aar ollos svnt si tros deslionestos st ordos, gus ns las osons diro. sssto onuso vous supplionsdsn kairo inguisition st sn prondro Information, all n guo ovux gui los ont usoos, soisnt olmstoz'os; autrs-msnt sariant (ssrions) sonstraints dv pourvoir ds nous mosmos. tüsla doit ostro pusso a Ibouro guo Ion nprins pur korss au pro du priour do Naint Viatour'' 1o koin ot lsnninsx (?) ot tiro auouns soups do lisZuodutosoontro ooux gui audit lisu kaisoiont lo gait. Vous Prions guo wotts^ ordre et romodo, (alln) guo plusArand ossandlo nonsuivo, et guo lodit priour do 8t. Vistour ni aussi no« oombourgoois do (Zonovo naz'Svtoooasion do soi plaindro ou do tairo auouns tuinultos". .. St. B. Bern: W-ls-h Missive» x. ss b.
2) 1528, 12. Juli, Bern. Der Herzog von Savoyen schlägt den Besuch des Tages (in Peterlingen) ^und erklärt, sich an den Abschied zu halten, welcher sagt, daß Bern zu der Partei stehen wolle, die dabei bleibe;nun haben die Genfer ihn nicht gehalten; »org-o"; er erbietet sich, Leib und Gut für Bern einzusetzen und bittet,seine Angelegenheiten für empfohlen zu halten. St.«. B -rn: R-uhsbuch Nr. 21s.
3) 1528, 12. Juli. Bern an den Herzog von Savoyen. Piochet habe die ihm gegebenen Aufträge in Betreffdes anberaumten Tages eröffnet, (die dahin lauten), daß der Herzog sich an den letzten Abschied von Bern haltenund jenen Tag nicht beschicken wolle. Um Unruhen zu vermeiden, bitte man ihn aber, denselben anzunehmen,indem man einen guten Ausgang hoffe, und hierüber entspechende Antwort zu geben.
4) 1528, 12. Juli. Bern an Genf. Der Herzog habe durch Piochet anzeigen lassen, daß er den letzthinangesetzten Tag nicht besuchen, äber den Gefangenen freilassen wolle, wenn die Genfer den bei ihnen verhaftetenEdelmann ebenfalls ledigen. Des Tages halb habe man ihm sofort geschrieben und ihn dringend gebeten, dazueinzuwilligen ?c. In Betreff der Gefangenen hoffe man, daß er den Seinigcn zuerst entlassen werde, sobald man