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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
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Juni 1528.

550.

LlttttS. 1528, 28. Juni f. (Sonntag nach Johann Baptist f.). Jahrrechmmg.

Staatsarchiv 4!»lceril: Lauis und Luggaris-Abschiede I. 38. Staatsarchiv Bern: Allg. eidg. Abschiede. 439.

KantouSarchiv Kreibnrg: Abschiede Bd. 102. KatttvnSarchiv Basel: Abschiede.

Gesandte: Bern. (Hans Bischof, Venner). Freibnrg. (Rudolf Löwenstein).— (Andere nicht bekannt).

1. An Bußengeldern sind eingegangen unter Vogt Hösli von Glarus 180 Kronen; dagegen haben dieFiscale ausgegeben für Besoldung des Henkers ?c. 169 Kronen 2^/s Dicken; daher müssen die Fiscale noch10 Kr. 10/2 Dicken abliefern, was auch geschehen ist. 2. Vom Malefiz sind noch ausstehend von dem letztenJahr her 14 Kr., weßhalb die Fiscale beauftragt werden, sie einzuziehen und dem Malefizschreiber als Besoldungzu verabfolgen. I». Die Rechnung des Landvogtcs Hans Hösli wird gutgeheißen. «. Der Seckelmeister vonLauis liefert die Landstener ab, die 7026 Lauiser Pfd. 19 Spagürli betragt (das Pfd. zu 5 Groß); davonsind aber aus Auftrag der Herren schon 35 Kronen ausgegeben an Vogt Stalder und Vogt Blätteli, die desKorns wegen da hinein verordnet worden. «I. Der Steuermeister und Zoller zu Meudris und Balerna, (Pietrode la Turre), hat Rechnung abgelegt und gemäß derselben 100 Kronen abgeliefert, ohne 2 Kronen, welche erfür eine» Herrn ausgegeben, wie die Boten ans seiner Rechnung wissen; dieselbe wird in Allem gutgeheißen.

Der Vogt von Mendris, Heinrich Ambrnnnen, legt Rechnung ab; laut derselben hat er mehr ausgegebenals eingenommen 14^/s Kronen, welche ihm vergütet sind, t 1. Die Gemeinde Ponte liefert ab 392 LauiserPfd. 3 Spagürli in Gold nnd währschaften Münzsortcn. 2. Die Commune Sonvico gibt 640 Lauiser Pfd-in guter Währung. 3. Morco gibt 320 Lauiser Pfd. in Gold und in gangbarer Münze. 4. Die Zoller liefern800 Kronen ab statt der vertragsmäßigen 1000 Kronen; die 200 werden ihnen nachgelassen wegen der großenTheurung und der erlittenen Verluste. K. Die von Mendris und Balerna beschweren sich persönlich, daß anihren Grenzen Spanier und andere Kriegsvölker liegen, die kein Korn auf das Gebiet der Eidgenossen bringenlassen; das sei ihnen sehr nachtheilig, und sie bitten daher die Eidgenossen um Abhülfe. I». Es wird abermalsder Beschluß erneuert, daß kein Kurtisane noch Priester eine Pfründe erhalten soll, der sie nicht selbst versieht-i. Hans Hösli von Glarus, der die letztern zwei Jahre zu Lauis Vogt gewesen, hat sich so ehrlich, löblich undwohl gehalten, daß keine Klagen oder Appellationen an die Voten gelangt sind; dieser guten Dienste wegen wirdihm ein urkundliches Zeugnis) ausgestellt, wie die Boten wissen. Ii.. Als Jahrloh» werden dem Schreiber,Meister Heinrich, 10 Gl. an Gold, dem Henker 53 Kronen verabreicht.

551.

KltgeiHerg. 1528, 29. Juni (Auf Peter und Paul).

Staatsarchiv Lueern: Ungebundene Abschiede.

Tag der Schirmorte der Abtei. 1. Hans Berchtold von Uutcrwalden ob dem Wald, Vogt zu Engelberg,legt mit seinem Schaffner Heinrich Stulz Rechnung ab. Die Einnahmen betragen 3697 Pfd. 3 Sehl. 6 Heller,die Ausgaben 3584 Pfd. 10 Schl. 4 Heller; daher hät der Schaffner dem Kloster zu bezahlen 1l28 Schl. 2 Heller; dabei ist aber ihre Entschädigung mit inbegriffen. 2. Das Kloster hat 1770 Pfd. Schulden,290 Pfd. mehr als letztes Jahr; dabei sind aber 669 Pfd. a» Bauten und Nutzungen augelegt. 3. An Vieh