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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
Seite
1337
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Juni 1528.

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ihnen bestimmte Antwort zu geben, ob man den Rechtsweg betreten wolle. Dann Hai man die Burgrechtsbriefeuntersucht und den hier einschlagenden Artikel („Gewunnen aber wir Margrafs Philip vorgenämpt" zc.) in denAbschied gesetzt.

2) Hiezu dient „ein Spruch zwischen dem Grafen von Neuenburg und dem Grafen von Nidau, der beidenHerrschaften halb, d. d. Montag nach Aller Heiligen Hochzeit 1303" (4. Nov.).

Die Exemplare für Bern und Freiburg sind hierin gleich dein Zürcher.

Zu v. Im Berner Exemplar ist der zweite Theil des Satzes gestrichen.

S44.

Sarnen und Staus. 1528, c. 18. Juni f.

Staatsarchiv Bern: Jnstructionsbuch .r, l«8 b, l-io.

Venner (Hans) Bischof, als Gesandter von Bern, hat in Ob- und Nidwalden folgende Instructionvorzutragen:

„Erstlich werden ir inen der länge nach fürhalten, wie dann minen Herren begegnet sye, daß st), die vonUnderwalden, gemeinlich und sunderlich sich geüebt haben, zwytracht und Widerwärtigkeiten mit Worten und werkenZe machen und also »nner Herren underthanen darnf gewyst und zuo ungehorsame gereizt haben.

„Zum ersten, daß st) als kastenvögt des klosters Engelberg einen pfaffen gan Briens geschickt, der da meßgehalten wider miner Herren ansechen und ir ginein reformation, darus ouch dann nnt guots entsprungen ist.

„Zum andern so haben st) uf unsers Herrgotts tag nächst verschinen zwen pfaffen hinüber geschickt, diedaselbs ineß gehalten und ir fest begangen haben wider miner Herren Mandat, nß welichen und derglichen wersachen, dero setz geschwigen ivirt, inen aber wol zno ivüsscn (sind), es sye in der Jnderlapern ufruor oder snnstvergangen, uützit guots erwachsen ist. Ob solich Händel uiid ingriff den geschivornen püiiden gemäß, mag menklich>vol ermessen, ouch wie glychförmig die syend irem brief, den sy zletst minen Herren znogeschickt, mögend sy ivolgedenken, darinne sy ustrucklich zuogesagt haben, min Herren des gloubens halb in dhein weg ze bekümbern,sonders die pünd getrüwlich ze halten. Harum ir sy trnngenlich ermanen sollen und hochgeflissen ankeren, daß5b sich sölicher händlen hinfür müeßigen, die pünd trülich halten, darzno die iren regieren und sich miner Herrenuuderthanen mit beladen, (so) werden min Herren glicher gestnlt hinwidernmb ouch thuou. Dann wo anderssollte beschechen, wurden min Herren sich wyter beraten und sölich ingriff nit mcr lyden; darnach (füllen sy)wüsten sich ze halten. Daß sy ouch miner Herren schryben, so von wegen des pfaffen zno Briens an sy gelanget,erstattnen, das wellen min Herren gehebt hau. Dann daß sy einen oder mer pfaffen in iren landen gedulden,die da meß halten, werden sy um dhein fach thuou; darum die von Engelberg einen Priester gan Briens thuo»sollen, der miner Herren Mandat ane alles mittel gelebe, oder min Herren werden einen darthuon.

„Das alles müssend ir ze mindern, meren (und) verbessern je nach gestalt und gelegenhcit der sachen, souch begegnen werden. Actum xvj Junii Anno zc. xxviij."

lieber das Datum der Verhandlungen in den beiden Orten liegen durchaus keine Angaben vor; auch vonden Antworten ist nichts aufgezeichnet.

Es ist übrigens namentlich folgender Act zur Ergänzung dienlich:

1528, 10. Juni. Bern an llnterwalden. „Wir haben üch und andern kastenvögten des gottshns Engelbergvon wegen des kilchensatzes zuo Briens, in unser oberkeit gelegen, üben trnngenlich und unsers bedunkens ernstlich

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