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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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April 1628.

Herzog, Anstalt zu treffen, daß seine Unterthanen Lebensmittel nach Genf führen ungeachtet des Banns, und daßdie Genfer in seinen Gebieten sicher verkehren können bis zum Entscheid des nächsten Tages, w.

St. A. Bern: Welsch Missiven 84 Ii.

8) 1528, 23. April, 6 Uhr Nachm. Bern an Frciburg. Antwort auf das eben empfangene Schreiben samtder beigelegten Instruction. Wiewohl man den Genfern und Freiburg gern willfahrte, könne man es doch indiesem Falle nicht thun, da man dem Herzog in gleichem Sinne bereits dringlich zugeschrieben, wie sich aus derbeiliegenden Copie ergebe; man hege nun die Zuversicht, daß der Herzog sich dadurch bewegen lasse, seiner Zusageund dem Abschied nachzuleben, zc. K. A. Freiburg: A. Bern.

9) Die Beilage, dd. 22. April, erinnert an die Klagen der Genfer über die gewaltsame Sperrung der Zufuhrvon Lebensmiiteln und die Unsicherheit der Straßen und ersucht den Herzog, durch ein allgemeines Mandat denfreien und sichern Verkehr für die Genfer bis zu dem festgesetzten Tage wieder herzustellen, w. w. sc. S°vM».

Ergänzende Nachrichten gibt Rogct 1. 290 s.

5T4.

Lucern. 1528, 24. April (Freitag nach St. Jörgen Tag).

Staatsarchiv Luccr»: Acten Münzwesen.

l. In Gegenwart der Boten von Uri, Schwyz und Nidwaldcn werden die Bcllcnzcr Zweibatzenstücke probirt.Von der einen Sorte hält (die Mark) an feinem Silber 8 Loch, und gehen ans die Mark 44 Stück in derersten Wägung, 44^/s bei der zweiten Wägung, von einem andern Hansen. Die andere Probe hält an feinemSilber acht Loch weniger 1 Quintchen, „und ein wenig richer." 2. Die Bellenzer Plaparte mit dem Rößlein in dervordersten Capelle halten an einem Stück 7 r/2 Loch feines Silber, bei einem andern etwas weniges mehr. 3. Die2 - Batzen - Stücke von Bellenz, „in der mittlesten capell", zeigen in einer Probe 8 Loth, in einer andernQuintchen weniger. 4. Die alten Basler Plaparte „in der Capelle zur linken Hand" haben so viel feines Silberwie die Doppelvierer, und es gehen deren auf eine Mark 122. 5. Die Doppelvierer in der Capelle zur rechtenHand halten 8 Loch feines Silber, weniger l'ch Quintchen ungefähr; die für 1 Mark nöthige Zahl hat man nichtzusammengebracht. Eine andere Probe zeigt nur ?r/2 Loth. 6. Die Basler Plaparte mit U.L.Frauen in der Sonnehalten 8 Loth minder 1 Qt. feines Silber, die Sorte ohne die Sonne ?r/2 Loch. 7. Der Münzmeister vonLucern erinnert an die am 15. August (U.L.Frauen Tag) 1527 vor den V Orten geschehene „Aussetzung", worüberjedes Ort einen Abschied habe; bei der dort ausgeführten Rechnung über den Schlagschatz bleibe er, und in diesemKorn sei er bereit, die Münze zu machen. 8. Bei den Zweibätznern findet man auf die Mark 8 SchillingSchlagschatz, die Mark zu 9 Gl. rh. gerechnet, „und findt man, daß einer ertragen mag v ß j angster, und sindv hlr. an einer march hinder, und gand uf ein march xliiiij. 9. Bei den Basler Plaparten, von denen 122ans 1 Mark gehen, wobei der Gl. rh. zu 50 Schl. gerechnet wird, beträgt der Schlagschatz 8 Schl. 3 Angster!es mag einer 11 r/2 Angster gelten, „und ist ein march viij ß schwächer dann einer um xij angster."