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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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März 1528,

biblische geschrift des alten und niiwen evangelischen Testaments (weliche uns allein wiscn und leiten nf dengekrüzgoten und wider uferstandnem Cristum, daß der allein gepredigct, gelert und gebriscn werd, und alle andermenschliche leer, alt gebrüch, eigen guotgednnken und derglichen underlassen werden) für gotts wort halten, ouchganz nit beherzigen lassen, daß unsere vorelteren so vil jaren geirrt haben, daß si darumb in gfarlikeit irerseligkeit gewesen und darin verscheiden syen, dem trostlichen spruch Johannis am rv., da Christus redt,wann ich nit kommen wäre und hett in(cn) das eröffnet, so hellen st) dhein sünd ?c. So aber das liecht göttlicherwarheit uns setz eröffnet, sollen wir das nit in wind schlachen, sonders mit dank ufnemen und unser vorelterenhierin nit fürziechen, die on zwifel das by iren ziten mit wirden und dankbarkeit angenommen und nit dergstalt(wie beschicht) verfochten swiderfochten) hellen; denn gottes wort zuo erkennen ist nit in menschlichem vermögen,dann die gnad des heiligen geists muoß es in die herzen der menschen schriben, weliche gnad aber dhein ungläubigherz besitzt, glich wie eim kranken oder febrigcn menschen alles getrank, wie stieß das ist, bitter beduukt, das istaber nit des tranks, sonders der krankheit und (des) febers schuld; dann der mensch wie Sant Paul davon schribt,der nach dem fleisch siner eigenen wisheit, Vernunft und begeren lebt, kann nit geistliche ding urteilen; das wortgottes ist aber allen gläubigen rein, klar und verständlich. Und als bemeldt Ort beider Stetten Zürich und Berntrüwe Prediger mit schmach und scheltworten antasten und ir ler damit argwonlich zuo machen vermeinend, laßtman sy blöde menschen und arme sünder sin, wie all menschen sind, und ob sy schon die wären, darfür sy vonetlichen gescholten werden, so kan man doch ir ler und predig darumb nit bös und argwönig halten, dann insölichem die Personen nit söllen angescchen werden, sonders die warheit. Wo st) aber in offnen und ärgerlichenlästern, die inen doch mit unwarheit zuogemessen werden, erfunden, wurden st) nit minder dann ander nach iremverschulden darumb gestraft" (Die Schlußapostrophe ist gestrichen). Sl, A, B-m- Abschiede ,->21-5.27,

Die zürcherische Redaction ist den Zürcher Instructionen, Bd. I. 144147, zu finden.

2) 1528, 21. März (Samstag vor Mittefasten). Ertrainstruction für die Botschaft von Zürich.Sie soll (drittens) anziehen,wie unser Eidgnossen hinder .. Bern und minen Herren gehandlet in den vogtyen,ämpteren, grafschaften und Herrschaften, so wir mit inen gemein und als vil teil als ein ander Ort daran habend ...,und nämlich, so es sich in den reden begäbe, mitsampt dem Kotten von Bern .. (anzeigen), daß unser Herren inlandmärswis fürkomcn, daß mit denen zuo Frowenfeld etlicher Pensionen halb gehandlet und an sy gebracht sige,wo sy sich für ein krön Franrrich, die setz not lidt, als bürgen um r-" krönen verpflichten, so welti man inenjärlich schöpfen hundert krönen und Frowenfeld daby versicheren, nämlich mit sechscn us den Orten, die da (teil)an Frowenfeld habend. Sölichs ist gehandlet im Rat (daselbs) uf den riij tag Merzen, daruf sich der Rat hat erkennt,sy wellind werken und sich witer mit eren began wie bishar; welich gesüech und bratik und Werbungen hindernnnen Herren beschächind und inen fürter ze gedulden unlidenlich sigend"... St.A.Zi>r>ch:Jnstruct>°nmbuch iil. e, v.

Zu l. 1523, 3V. März (pcnult. Martii). Bern an Unterwalden.Uns ist fürkommcn, wie dann etlich derüwern uns und die unfern mit schmächworten beladen und sunst, wann die unfern zuo üch kommen, äben tratzlichmit inen gehandlet werde, als dann zuo Alpnach einem der unfern begegnet ist; deßglichen so soll der kilchhcrrzuo Lungern geprediget han, daß die üwern mit den unfern dhein gemeinschaft haben, inen weder ze trinken(oder) ze essen (geben) noch (sy) behcrbrigen söllen by des Bapsts bann, und wo etwar dawider thäte, daß erdenselben das sacrament nit geben wellt w., das nun alles uns unlidlich, ouch den gcschworncn pünden nit gemäßist, und wiewol wir gänzlich verhoffen, (daß) ir daran kein schuld habind, sonders die, so mee uf unruow dannfriden stellen, (strafen?), nüt dest minder haben wir üch deß wellen berichten, damit ir vor solichem syend unddie üwern, so solichs handleten, strafind, dann wir es in die harr eeren halb nit können liden. Darum wellendin solichem fürsechung thuon, (so) werden wir glicher gestalt gen üch ouch thuon und uns beflißen, früntlichenund nachpürlichen mit üch ze leben".. . St. A, B-nn T-utsch Missiv-n q. »so i>.

Am 3. April wurde in anderer Fassung das gleiche Begehren gerichtet an die Landvögte zu St. Morizen,Saanen und Oesch. n>. r. ss» >-,

Zu m. 1. Der dem Lucerner und Berner Exemplar beigelegte Vortrag derkaiserlichen" Botschaft resumirtalle Rechtsgründe, die bisher im Texte berührt worden sind; dazu kommen noch folgende: Constanz sei in dem