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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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März 1528.

Zu I». 1528, 29. Februar (Samstag nach Esto mihi). Marcus, Abt zu Reichenau, an Zürich und Bern.Antwort auf das Schreiben ihrer Botschaften, d. d. Zürich 27. Februar. Er habe den kürzlich in seinem Gottes-haus gewesenen Boten den Bescheid gegeben, es stehe nicht in seiner Macht, den geistlichen Personen in Constanz,die ihren Stand verlassen, die Renten und Gülten aus seinen Gerichten folgen zu lassen, da ihm von dem röm.König Mandate zugegangen, die ihm solches verbieten; zudem haben der Bischof von Constanz und die Herrendes Domstifts ihn in gleichem Sinne angerufen. Daß er seiner Obrigkeit gehorchen müsse, können die beidenStädte selbst ermessen. Er habe jedoch zugesagt, ihr Begehren an den König und den Bischof zu bringen undderen Antwort anzuzeigen; dieser sei er nun täglich gewärtig, und sobald sie ihm zukomme, werde er nichtunterlassen, sie allen drei Städten mitzutheilen. Das Gleiche habe er denen von Constanz mündlich eröffnet(resp. eröffnen lassen?). St. A. Zürich: A. Bischof Eonstanz.

5R4.

Muri. 1528, 2. März f. (Montag nach der alten Fastnacht f.).

Staatsarchiv Zürich: Acten Muri.

Tag der fünf Orte Lucern, Schwpz, Nnterwaldcu, Zug und Glarus, behufs Abnahme derRechnung von Abt und Convent.

I. 1. An jährlichen Zinsen werden gefunden 25V Pfd. in Münze, ferner 641 Mütt Kernen, 106 MalterKorn, 146 Malter Haber, 52 Mütt 1 Viertel Roggen, 16 MüttVaßmis". 2. Die Zehnten bringen diesesJahr: In das Zehntenhaus zu Bremgarten 990 Stück, 30 Stück von demäbne zendcn". Zu Muri undWohlenfünfthalbhnndert fier und fierzig stuck", zwei Theilc Kernen, der dritte Haber. Die Zehnten der Kirchezu Sursee ertragen 515 Mltr. Korn und Haber, 300 dgl. von demacker buw". 3. An Fällen und Ehrschätzenin gewöhnlichen Jahren 30 Gl., mehr oder minder. 4. An Vieh sind vorhanden 33 Melkkühe im Senken undein Kuhstier; 30 Haupt Galtvieh, einNinderzug" im Gotteshaus, zwei Noßzüge,sind xj Hengst"; 5 Fasel-rosse, zwei Reithengste in dem Markstall; 60 Schweine; 36 Ochsenuf denen lüten stan". 5. In den Speichernsind bei 600 Malter Korn und Haber.

II. Ausgaben des Herrn von Muri: 800 Mütt Kernen in die Pfisterei zum Verbrauch. 300 MalterHaber den Nossen, Gästen, Schweinen und für den Hausverbrauch; 50 Mütt Vaßmis in die Küche; 60 Gl.für Salz. Den Priestern auf den Pfründen des Gotteshauses 500 Stück; den Nebleuten zu Thalwyl, zuBrcmgarten, Lunkhofcu und Muri 300 Stück; dem Lentpriester zu Sursce und nach Oberkirch mit den Laien-zehnten 101 Mltr. Korn und Haber; den Schmieden, dem Sattler und dem Wagner 200 Gl.; den gedungenenDienstleuten 200 Gl. Für Fleisch und Fische 200 Gl. Um Leinen- und Wollentuch iu das Haus 100 Gl-Jährlich 100 Gl. für Fenster und Krüge, zum Verschenke» au Ehreuleute.Abzins" 70 Gl. und dem Bischofvon Eonstanz für seine Rechte. Den Ammänncrn zu Sursee ihre Jahrlöhue und die Kosten bei der Verleihungder Zehnten. Schneiden von Koru und Haber 50 Gl. Lohn. Schweinung 100 Gl.

Vgl. Nr. 509 r.

Zur Ergänzung geben wir folgenden Act:

1528, (c. 7. März). Zürich au Bern. (Undatirte Nachschrift). 1. Anzeige des von König Ferdinand begehrtenTages in Chur. 2. Nachdem die Boten einiger Orteletzten Mittwoch" bei dem Abt zu Muri Rechnung ein-genommen, habe man erfahren, daß sie nach Bremgarten reiten wollten, nm die Testamente und andere christlicheBücher zu verbrennen, wie sie schon öfter gedroht; deßhalb habe man sofort eine Botschaft dahin geschickt, >n>t