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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Februar 1528,

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4) 152S, 19, Februar, Konstanz, Instruction für Jacob Zeller und Hans Wellenberg, als Gesandte zudein Tag in Zürich. 1. Speciellc Erörterung der von Seilen Oesterreichs gegen das Burgrccht geltend gemachtenBeschwerden*), um zu beweisen, daß Konstanz in jeder Hinsicht befugt gewesen sei, dasselbe einzugehen, und diebeiden Städte zu beruhigen zc. Deßhalb sind ihnen auf ihr Begehren Abschriften von den angerufenen Documentenzuzustellen. 2. Es soll Rath gepflogen werden für den Fall, daß den constanzischen Klöstern die ihnen zugehören-den Renten zc. verboten würden, was zu besorgen sei, zc. Stadtarchiv E°»stanz,

5) 1528, 4. März. Bern an Zürich. Antwort auf das Schreiben betreffend 1. den Geroldsecker, 2. dieUmtriebe der acht Orte, 3. die Zuschrift an das Regiment zu Speyer, 4. den Grüniuger Handel. Ueber Art. 1werde man sich berathen und dem Boten auf den nächsten Tag bezügliche Befehle geben. 2. Den acht Ortenerachte man für nothwcndig zu schreiben und sie zu ermahnen, daß sie in den Gebieten, wo Zürich und Bernmit ihnen zu regieren haben, die Gemeinden ruhig lassen und zu keinen besonderen Eidspflichten anhalten u. f. w.,wie aus beiliegender Kopie zu erkennen. Nichts desto weniger wolle man den Rathschlag, den Zürich mit demdiesseitigen Boten gefaßt, erdaurcn, auf der nächsten Tagleistung antworten und alles thun, was die Nothdurfterfordere, jedoch rechtzeitig Bericht geben. 3. An das Regiment möge Zürich unter seinem Siegel im Namen beiderStädte schreiben, wie das vorgelegte Concept laute, nur noch beifügen, daßwir" in dem Burgrecht mit Konstanzalle Bündnisse, so auch die Erbeinung vorbehalten haben wolle». 4. Den Grüninger Handel könne man nichtvornehmen ohne Anwesenheit der Parteien; darum sei hiefür ein Tag in Bern angesetzt auf Sonntag Lätare(22. März), was den Grüningern bereits gemeldet worden.

St. A. Bern: Tcntsch Missiven H. 343, 349 a. St. A. Zürich: A. Bern.

6) 1528, 7. März. Bürgermeister, Schultheiß, Räthe und Burger von Zürich und Bern an das Rcichs-regiment in Speyer.. Antwort auf dessen Mahnschreiben (vom 14. Januar) betreffend das Burgrccht mit Kon-stanz zc...Daruf geben wir E. F. G. Lieb und gunst uf vorig unser schriben witer zuo erkennen, nämlich sowir disen bericht (zuo Basel"...) mit allem fliß ermessen, könnden wir nit vermerken, daß derselbig mit keis.Mt. als einem römischen Keiser und houpt des heiligen Richs, sonder als mit einem Erzherzogen zuo Oesterrichund von wegen siner keis. Mt. grafschaft Tirol, damit er domaln ouch im Schwäbischen Punt gewesen, ufgerichtsyg, besonder diewil ouch unser Eidgnossen und wir gegen dem heiligen Rich in dheiner fecht noch krieglicherufruor nie gestanden sind, darumb on not gewesen ist, einicherlei verträg und bericht zwischend dem heiligen Richund uns den Eidgnossen und unfern verwandten ze machen, und als unser Mitbürger von Kostenz uns fürgeben,daß sy und die iren wider recht und des heiligen Richs ufgerichten landfriden, ouch wider gemeiner Stäud desheiligen Richs abscheid, uff jüngst gehaltnem tag zuo Spier usgangen, begwaltigct und gcnottrengt werden, unddamit sy solichem vorsin und bim heiligen Rich bliben mögen, wölken sy solich burgrecht mit uns aunemen undaber das heilig Rich, wie wir gegen inen und sunst mengklichen, mit denen wir in püntnuß sind, ouch gethan,und sonderlich in solichem burgrechten alle ander vorgcnd püntnuß, darunder dann ouch die Erbeinung, so wirmit dem hus Oesterrich haben, in allweg fry und on allen anhang vorbehalten und usgedingt, der und sunstkeiner andren gstalt, niemand zuo Nachteil und schaden, sonder gwaltiger tat vorzesin und frid und recht ze hand-haben, haben wir solich burgrecht mit inen angenommen, und wiewol wir üch anstatt keis. Mt. in allen zimlichenund möglichen fachen gern willfaren wölkten, sv will uns doch nit gebären, den(cn) von Kostenz das angenomenburgrecht ufzesagen. Das wöll E. F. G. lieb und gunst keiner verächtlichen Meinung, sonder der billicheit undnoidnrft vermerken, und uns deß by der keis. Mt., unscrm allcrgnädigistcn Herren, guädiglich und günstlich ver-antwurtcn und für üch selbs entschuldiget haben," zc. St.A. Zürich-A. Conswnz.

7) 1528, 7. März. Zürich an die V Orte. Man werde berichtet, daß einige der sieben Orte sich entschlossenhaben, die Gemeinden in Gebieten, wo Zürich ebenso wohl als andere Orte zu regieren haben, in besondere Eidcs-pstichten zu nehmen, wie es kürzlich in Bremgarten geschehen; das sei den Bünden nicht gemäß und ganz un-erträglich; man hoffe auch, daß solches nicht unternommen werde; doch wolle Zürich zum höchsten fordern unduiahnen, daß dergleichen Sachen unterlassen werden, da es solches ohne Recht nicht gestatten könnte. Begehrenschriftlicher Antwort. St. A. Zürich! Arten I. Capp-lerlri-g. St. A. Lticer»! Missivm.

*1 Statt hier auf Einzelheiten einzugehen, verweisen wir auf die später folgende Denkschrift d. d. 27. April.