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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Februar 1528.

wenig gelegen ist. «. 1. Es weiß jeder Bote, wie der Gesandte von Bern vor Aller Augen sich geäußert hat,es sei des Kaisers Botschaft ans den Tag beschrieben; da lasse sich wohl denken, daß es nicht umsonst zugehe,was so viel heißen sollte, als nähmen die Eidgenossen heimlich Geld vom Kaiser an. 2. Ferner hat derselbe ineinem Wirthshaus auf die Frage, wie lang der Tag noch danre, geantwortet: Die sechs Orte sitzen da obenund flicken (Kletzen") am alten Glauben. Diese und andere beschimpfende Aeußerungen sollen heimgebracht werden;auch hat man deswegen an Bern geschrieben.

>». 1528, 4. Februar. Bern an seinen Gesandten (in Lucern), Venner Bischof. (Er solle den Gesandtender Princessin von Orange,) Tissot bei den Eidgenossen empfehlen (und fördern) und sagen, man habe hier(in guter Meinung) den Brief des Kaisers geöffnet. (Unsicher ist uns die Deutung des Beisatzes:inj brief

St. A. Bern: Nathsbuch Nr. 216.

«y. 1528, 24. Januar, Bern. Instruction für den Tag in Lucern ans Agathe.Sodenne betreffend doctorEcken schmachbüechli, so er gmeinen Eidgnossen zuogeschickt hat, darin er miner Herren disputatz ketzerisch nempt,und als ob sy in einer spelunk oder mördergruoben gehalten sye, gescholten und sunst mit hochmüetigen schmäch-lichcn worten dermaß angetastet hat, daß min Herren »it bedunkt gelegen sin, solichs diser zyt gegen im ze verant-wurten. Aber darum daß in dem nächsten abscheid von Lucern diß Handels halb gemeldet wirdet, daß bemeltesEcken schriben fründlich sin solle zc., beduret min Herren das zum höchsten, daß ir Eidgnossen solich schmächlichund lasterlich schriben für fründlich schetzcn, Helten wol vermeint, es hettc den sandbotten nit mindcrs mißgcfallciidann minen Herren; dann eins jeden Eidgnossen schmach und schand ist des andern Eidgnossen ouch, und sollunder inen gliche Meinung der eeren und uneeren von eim wie von dem andern geachtet werden, und einer desandern eer bewaren soll, wie dann das die 'bünd zuogebend. Deßhalb min Herren nit wenig beschwachet, daßsy also durch frömd lüt füllend verschmächt, und solichs durch ir Eidgnossen fründlichs geachtet und also in allewelt (wie ouch Murner gethan hat) usgespreitet werden". . . (Auftrag, den erwähnten Abschiedartikel vorzulegen).

St. N. Bern: Jnstructionsbnch ä.. 88 d, 89 a.

Die meisten Exemplare, so Bern, Frciburg, Solothurn, datiren Donstag nach St. Agten Tag (6. Febr.).

Im Berner fehlen I», l, s, i, ina, im Freiburger und Solothurner I', in, n, im Basler I«, l, Uin, n. Schaffhausen hat nur n und n.

Zu n. Die angerufene Misfive müssen mir im Wortlaut folgen lassen:

1528, 8. Februar (Samstag post Agathe).Von Stett und Ländern der merteil Orten der EidgnoschastRatsbottc», jetz zuo Lucern versamlet," an Zürich (deßglcichen an Bern).Unser früntlich willig dienst zc. Alsdann ir verrückter zit mit der statt Kostenz ein bnrgrecht gemacht und sy zuo burger ufgenommen, in wölhergstalt und init was vorbehaltung das vergriffen und beschlossen, mögen ir bas dann wir wissen; aber als unsdie fach anficht, so will unfern Herren und obern, ouch uns bedunkcn, daß solich burgrecht unser Eidgnoschast werNachteils und schadens dann nutzes, eeren und lobs darus entspringen mög und werd; dann üch ist ungezwifeltunvergessen, wie der. Mt. zuo Hungern und Beham zc. beide Regiment Jnnsbrugk und Ensheim, deßglichendie houptlüt des Schwäbischen Punts und zuoletst Statthalter und Rat des keiserlicheu Regiments im Rich Z""Spier versamlet, uns zuo vergangnen tagen zuogeschriben belangend die von Costanz zc., als wir achten, ir daswol vernommen und verstanden; demnach uff diser tagleistung der. Mt. botschaft, der Landvogt in Schwaben,uns müntlich fürgehalten die vorigen gschriften uns zuokomcn, widerumb und ernstlich angesuocht, daß wir wolerwegen, daß solich bnrgrecht denen von Costanz nit gebürt noch not thuot, dann allein zuo hanthabung irs miß^gloubens angenommen, darus aber vil unrats erfolgen wurd, angesehen daß weder die keis. Mt., ouch des heiligenRichs noch des Punts zuo Schwaben Stend solichs nit erliden werden noch mögen, deßhalb an uns begerende,daß wir uns dero von Costanz nit beladen noch annemen, ouch solichs by üch, ouch üwern und unfern Eidgnossenvon Bern (resp. Zürich) abstellen und die von Costanz abwisen, wie dann solichs mit lengcrn worten in geschustund von mund anzogen ist, jetz unnot ze melden zc., deßhalb von uns antwurt erfordert zc. So dann vor söliche>