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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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1275
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Januar 1528,

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von seinen Obern alles Gnte, Daß man es hienach zu keinem Beschlüsse bringen kann, bereitet den übrigenOrten großen Kummer, da mau besonders von llri und Schwyz keinen solchen Bescheid erwartet hätte, wieivohlsie vielleicht gute Absichten haben; damit jedoch das angefangene Werk nicht rückgängig werde, hat mau die Sachewieder heimgebracht, um auf dem nächsten Tag zu Lucern darüber Antwort zu geben; dabei werden Uri undSchwyz durch besondere Abschiede eindringlichst gebeten, sich nicht auszuschließen und diese neue christliche Ver-kommniß aufrichten zu helfeil, die zu Ehre, Friede, Ruhe und Einigkeit dienen werde. Darum soll jeder Botevon deil VII Orten, der auf dm nächsten Tag zu Lucern kommt, vollen Gewalt und Befehl bringen, m derSache abzuschließen, und sofern sie einig iverden, unverzüglich die Beschwörung allenthalben vorzunehmen, wie siedarüber zu Nathe werden mögen und früher verabschiedet ist.

<- fehlt im Freiburger und Solothurner Exemplar.

Zu «I. Wir lassen alle bezüglichen Acten folgen:

1) Instruction des Frciburgcr Gesandten: Wenn andere Orte, die vor Freibnrg sitzen, dem Verkoiirmmßbeitreten, so will man es auch thun; sofern aber etliche sich weiter bedenken, soll der Bote ebenfalls Aufsthubegehren, damit man gegen Bern desto mehr Glimpf habe; doch will man halten was zugesagt ist, des Glaubenshalb bei denVII Orten" zu bleiben und Leib und Gut daran zu setzen. K.A.Fr-ibmg- Insu. B. i. ->o >..

2) Instruction Solothurns: l. Ein neues Bündniß einzugchen und dafür bei Andern zu werben wirdabgelehnt. 2. Der Handel wegen des Burgrcchts mit Constanz soll gütlich angestellt, und keine Partei schriftlichdavon abgemahnt werden, jedenfalls nicht in, Namen Solothurns. K. A. Abschied- Bd. xvi.

3) Der Abschied für Uri und Schwyz (Entwurf im Lnccrncr, Copic im Schwyzer Exemplar) fuhrt diemaßgebenden Motive der übrigen Orte specicll und charakteristisch aus: Man habe von ihrer Antwort wahMchSchrecken und Verwundern empfangen und zweifle nicht, daß eine bessere erfolgt wäre, wenn ,,c ernstlich m Be-tracht gezogen hätten, wie viel Trost, Ruhe und Friede aus dieser christlichen Verkomnu. erwachse», und welchgroßen Abbruch und Schrecken sie de» neuen Mißgläubigeu bringen würde; ja daß sie nicht bloß gemeiner Eid-genossenschaft löblich »nd nützlich, sondern auch Gott, seiner ehrwürdigsten Mutter, der Königin Maria, allenHeiligen und Engeln wohlgefällig und'angenehm wäre. Daß sie einige Scheu empfinden, diese neue Vereinungeinzugchen, in der Befürchtung, daß Zürich, Bern und Andere dadurch bewegt und verursacht werden mochten,dasselbe gegen die sieben Orte zu thun -c., seischimpflich zu hören", da die genannten zwc. Orte solches jaschon gethan durch ihr Burgrccht mit Constanz, und überdies zu besorgen stehe, daß sie noch mit andern Labten,in und außer der Eidgenossenschaft, zur Handhabung ihres Mißglanbens bereits Verständnisse getrosten oder-halb in Werbung begriffen seien, sodaß sie von einem Tag zum andern stärker werden. an ja ^

Anlaß genug, und es sei auch nothwendig. daß Alle, welche bei dem alten wahren Glaube., bleiben wollen )entschließen zu erwäge», wiesle einander dabei schützen können; zudem sei nun teiuc Zeitr/m.,.,,

kein besseres Mittel zu finden als die Aufrichtung eben der vorgeschlagenen Verkommmß. ^ ' ^sich darauf steifen, daß die Bünde nur zeitliche Dinge betreffen, und durch diese Erklärung ds» ü m " » Manin den Bleien und den Zugewandten aus ihre Seite bringe... so thue es wahrlich noth, "Z ^ ^ ^sitzen und zu schweigen. Uri und Schwyz werden wissen, >Pic Zürich und Bern sich nl weg ' ^ 'Bünde treulich n Men; nichts desto .veuiger treiben sie ihr Werk immer weite.-, ^

die Bünde nichts angehe; wenn nun die andern Orte ihren alten wahren Glaube., d-haltm uwllei.. so werdedies Zürich und Bern cbcnfaUs nichts angehen; also könne die gewünschte Verkommniß F -

bringen. Und ohne Zweifel .verde dieselbe, wenn Gott sei.re Gnade ,"°r ^

könnte, viel Frucht und Nutzen schaffen, die Vogteren und fu> 'r » g a Ungehorsamen

komnrniß göttlich und ehrlich se. ...rd zum Fneden f"h^n wc^ mum j ^itt und beger,

sich einesLlessern besinnen und der ernstlichen Bittedas atleryoayr, ein,... j ^