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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Januar 1528,

Handel nii die Eidgenossen gebracht und deßhalb verabschiedet worden, daß (Lucern) sich des nähern erkundigenund den Befund wieder vorlegen solle, so habe man Kundschaft aufgenonUnen, die auf dem nächsten Tage, Dienstagnach Conversionis Pauli, an die Boten aller Orte gelangen solle; was dann beschlossen werde, werde Zürich zuwissen gethan werden. 2. Ferner sei auf dem letzten Tage den zwölf Orten ein Schreiben vonHerzog" Ferdinandoder dem Regiment und Statthalter zu Nürnberg zugekommen, das zum Theil Basel berühre; darin werde wiein allen andern Schriften der Kaiserlichen die Erbeinung mit dem Haus Oesterreich immer besonders angezogen;weil aber die Pension des eben verflossenen Jahres noch ausstehe, so habe Luccrn den Auftrag erhalten, Zürichum gründlichen Bericht anzusprechen, wie es mit dieser Sache stehe, damit solcher den Eidgenossen vorgebrachtwerdeil könne. St. A. Zürich! A, Tagsahungen.

Zll k. 1) Daß Zürich und Bern von diesen Nachschlügen frühzeitig Kunde erhielten, ist schon aus denNoten unter Nr. 5l)2 ersichtlich.

2) Den vollen Wortlaut des aufgesetzten Entwurfs hat außer den oberwähnten Sammlungen eine besondereAbschrift in der Tschadischen Abschiede-Sammlung, Bd. 6, Nr. 45.

2) 1528, 24. Januar (Freitag vor Caroli). Zürich an Hans Mntschli und Wernhcr Schodeler, neu- undalt-Schultheiß zu Bremgarten.Under andern schweren sorklichen und seltsamen reden und laufen, so setz allent-halb usgand und vor ougen schwebend, ist uns angelanget, daß unser Eidgnossen von Luzern mitsampt denübrigen Waldstetten und etlichen Orten mer in pratik und emsiger ücbung standint, ouch willens syent, mit derlandschaft Wallis, der landgrafschaft Thurgöw, denen von Mellingen und den unfern by üch zuo Bremgartenzuo handle» und mit allem ernst anzehalten, sich mit inen mit nümcn eidspflichten zuo verbinden, by den sibensacramcntcn zuo bliben, und daß dhcin Ort ane das ander darin ützit möge ändern oder nachlassen, das, wo demalso, uns nit wenig beschwärte; dann wir vermeinent, daß sölich nüwrungen weder den unser» by üch noch andern,so uns nit minder dann den übrigen Orten zuo versprechen stand, nit zuogemuotet oder daruinb ersnocht söltintwerden. Diewil nu wir üch beid vornaher für gnot Züricher erkennt und also befunden, habcnt wir üch dcß, soobstat, vertruwter Meinung wellen berichten, mit fründlicher und ernstlicher begcr, ir wellint uf die ding ein ge-süssen ufmerkung tragen, und ob ir vermeintint gnot, nuch und notwendig ze sind, die fach iviter an die Rät byüch langen (zuo) lassen, oder Ivo das nit, zum wenigisten, sofcrr ir darumb ersnocht ivurdint, daran ze sind undze velschaffen, daß dhein untere eidspslicht »och zesainenverbindung angenommen (iverd), angcsechcu daß wir unsallzit berichts und rechtens erbottcn und so vil teil by üch als ein ander Ort habent, und wcllcnt üch in demund andcrm, so uns oder den unser» zuo abbruch, schaden und Nachteil möchte reichen, bcivysen, als wir üchwallich wol und zum höchsten vertruwent". . . Stadtarchiv Bremgarten.

Zu ». Geheimer Bericht über Angriffspläue des Kaisers gegen die Eidgenossenschaft*) (Vertraute

Einleitung).Und als ich dir vor gcschriben, daß sich bald etwas groß(es) (da) oben erheben sölt, und daß anetlichen orten rüstung und anschläg wären, und ich selbst nit wüßte, wohin es reichen wurde, als dann war istgewesen, . . . weiß ich dir in großem vertruwen nit zuo verhalten, wie ich darhinder komm bin uf dicselbigeunacht. Do sind Doctor F., N. und N. gras 3k. gäst gewesen und sind ganz frölich und guoter dingen gewesen,und als man zuo tisch saß, huob der gras an, Doetor F. under andrem zuo lieben und satzen und fragt in, tvoblibt ir mit üwercn Schwizeren, wie hat es doch ein gstalt, wann raufend sy doch cinaudren; ir habt min Herrenvil vertröst, es wurd nit vil müeg und arbeit nemcn, ir hellend so vil guots by inen geschafft, daß sy sich stlbs»»der einanderen zerryßcn wurdend. Do sagt Doctor F., ich hetts nicmer gelonbt, daß die keiben als lang ver-zogen und einander nit erbürstet, ich mein, sy habend den braten geschmeckt. Sagt der gras, ja lieber, was braten,ir werdend inen we thnon. Do huob F. .an sprach, ich gloub wol, daß e. g. und ir andren all nüts darumbmüssend, usgcnomcn 3k. Do half im der gras an und ücbt in; spricht F., Wolan, wir sind doch all fünf einsHerren diener, und diewil e. g. nit (darum) wissen, will ich hie under der roscn sagen und in gheim, es schadtals nüts, daß e. g. alles müssend, ir müesscnds doch erfaren; es ist war, sagt er, da wir zuo Baden gewesen,

') Daß mit den im Text enthaltenen Andeutungen dieses sonst nicht leicht datirbare Actenstück gemeint sei, ist nur unsereVermuthung.