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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Januar 1528.

Doctor Johann Eck, so dann von Meister Huldrichen Zwinglin und Cuouraten Som, predicanten zuo Ulm,minen lieben brüedcrn; oder Jörg Nüwdorfer, Predigerordens zuo Rotwyl, der durch mine gnädigen Herren vonBern sich harzuozefüegen ernstlich und trungenlich gefordcret ist, kommen, märe ich willens gewesen, ir beiderschmachschriftcn, darin sy zum teil mine Herren von Kostenz, zum teil mich min person sonderlich, mit frevel undder unwarheit angetastet haben, müntlich mch uf das allerkürzest abzeleinen, die sunst warlich nit wert sind, daßst) schriftlich verantwurt und mine Herren oder ich mit schriben, und ander mit lesen deßhalb benüegt werden.Nüt destcr weniger, wo auch sunst jemand und insundcrheit von Kostenz hie zuogegeu wäre, der da vermeinte,daß ich oder die andren mine geliebten brüeder und Mitarbeiter im wort zuo Kostenz etwas gelert oder gepredigetHelten der jetzund hie gedisputierten artikel halber, das unchristcnlich und dem wort Gottes widrig wäre (wie michdann seltsam uubillich reden, so etlich hie usgießen, glaublich anlangen) den oder die selbigen bitt ich umb Gotteseer und brüederlicher liebe willen, sölichs hie in anhören der gelerten und hochverständigen harfür zuo tragen,(so) will ich darumb mit Gottes hilf und verwilligung der eerwirdigen Herren Presidenten stündliche, brüederlicheund in allwcg christenliche antwurt geben, dcß ich mich auch also hiemit vor aller mcnklichem hie zuogegen bezügetund protestiert will haben, damit sich nachmals niemand güdeu möge, daß er mich zuo rechtfertigen hie erschinen,und aber der Mangel an mir gewesen sye, dann ich mines gloubens und lerens allweg und einem jeden rechnungzuo geben bereit und willig bin." Acta Bi. ooxxxm.

Zu X. (Jan. 25.). Nach Kolbs Eröffnung der These und der Bemerkung, daß Niemand dawider habedisputiren wollen, folgen nachstehende Erklärungen!

10?) Johannes Buoch st ab.

Zum beschluß. Hiemit wellen wir all unser reden beschlossen und den christlichen leser vermant haben zuobetrachten, wie uf unser gegenparty vil Hochgelerter Wen sind, und by uns kein sonders gelerter mann nit ist,damit alle fachen, uns zuodienend, uf das geschicklichest dargethan wurden. So haben wir sölichs auch vornachernie gebracht noch geüebt. Darumb wir alle christen bitten, an unser einfaltigkeit für guot ze haben und uns,so wir nit allwegen bim scherpfsten geantwurt Helten, zuo verzichen. Dann ein jeklicher, so sölicher fachen >ntwol geüebt, so ylends uf einen jeden gegenwurf schwerlichcn antwurten kan. Gott keer es alles zum besten-bäut, llat."

103) Thcob albus Hnot er.

Ich underwirf mich gemeiner christenlichen kilcheu, will ouch by allen schlußredcn, so bishar gehalten sind,gemeiner christenlichen kilchen befolchen haben. Sant Paulus spricht zun Ephes. inj. Ein Herr, Ein gott, Eintouf und Ein gloub sye ?c. Also ouch ein gemeine christenliche versamlung geregiert wirt von dem heiligen geist,welicher im selbs nit widerwärtig ist, by demselben zuo bliben. Und ob ich geirrt hette in dein waren wortGottes, mich zuo berichten lassen und folgen als ein gehorsamer, deß ich mich also offenlich protestiert Hab,Th. H., pfarrer zuo Appenzell. Amen."

104) Berchtoldus Haller.

Herr pfarrer, ich bitt üch, ir wellen bliben by der heiligen christenlichen kilchen, die Christus durch sine«geist und wort regiert, so werden ir ane zwyfel keiner unser schlußredcn widersprechen." Acta Bl. ovxxxim.

105) Fridolinus Brunner, pfarrer zuo Matt in Glaris.

Ersamen w. :c. Uech soll müssen sin, mich nit von minen Herren von Glaris insunderheit hargesandt, aberdoch von den selbigen vergunnt und nachgelassen, ob jeman lust Hab an angeschlagne disputation von minengnädigen Herren von Bern, wol in sinem kosten dahin keren mög. Warumb aber ich mich hiehar uf die disputationin minem kosten gefüegt Hab, will ich kurzlich (die) ursach erzelen und üwer wysheit fürhalten.

Es hat sich begeben gnaden gottes, daß das gemein volk zuo Glaris im ganzen land gar »ach ist durchmin und ander predicanten leer und predig bericht worden, die meß ein grüwel und gottslästerung sin. Nun,nachdem das geniein volk deß ein wüsten hat gehebt, stuond mir zuo, mincr leer glychmäß ze leben und vonsolchem grüwel gottes abzeston. Nachdem ich das Hab understanden und ein pfruond in der houptpfarr zuo Glaris,mir meß ze halten verlychen, uf Hab geben, ist (damit ich es kurz mach) ein gespan entstanden. Do han ich vor