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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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1257
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Januar 1528.

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Wir erbieten uns aber darby, er bringe harfür, was im geliebt (warheit ist ir selbs nimmer unglych), wir wellendim gnnogsam antwurt geben. So aber uf biß ort, da allein soll mit geschrift gehandlct werden, ander tand nitgehört, schribe er, soll im überflüssig geantwurt werden. Wir habend ouch die erwirdigen Herren Presidentenflysstg gebetten, sy füllen im vergönnen, uf diß mal antwurt ze thuond sins gefallens, wellend wir niendert ufantwnrten, dann allein (uf das) so der geschrift von im wider die zwo ersten schlußreden fürgebracht wurde,und all ander red fürgan lassen. So aber sölichs nit hat (von wegen unser gnädigen Herren von Bern Mandat)sin mögen, so wellend wir in gebetten haben, er thüe mit geschrift harfür, was er möge; sölle im verantwurtetwerden, daß alle christen sechend, daß wir die eer Gottes suochend."

91) Meister Uolrich Zwinglis protestation, nach Doctor Cuonraden Treigers protestatio!: beschechen.

So protestier ich mich vor menklich, daß der Provincial die anred gehebt, da aber menklich weißt, daßallweg dem beklagten zimpt ze antwnrten.

Da er sich protestiert, im ziine nit fry ze reden, protestier oder bezüg ich mich vor der ganzen gmeind,daß im wol zimpt zuo reden, doch Gottes wort, underlassen schmütz und schmachred, wie dann miner HerrenPresidenten verkündung setz des ersamcn Rats empfelch gehört ist, da er sagt, im zime besonder nit gegenmir ze reden; bezüg ich mich aber uf die Acta, da Ecolampadius und ich grad erst uns embotten haben, gotteswort rechnung unser leer zUo geben, doch (daß) mit züchten und gottesforcht gehandlet werd.

Daß er aber bezöget, er wölkte gern unsere allergrößte verfüernuß und Mangel dem einfaltigen christenlichenvolk anzeigen, so verstrick man uns, bezüg ich, daß wir sölichs gern wölkten hören mit gottes wort beschechen,das ouch wol sin mag one alle lestrung und schmach, wie dann gester von im gebrucht ist."

G-dr. Handlung oder Acta Bl. XINV l> XNVI d.

92) Zu IV. (19. Jan.). Zu AufanglPfarrer von Sant Galen" (Benedict Burgaucr).

Hoch und wolgelert, fürsichtig wys gnädig Herren und christenlichen brüedcr, wie ir hie versamlet sind, denbeschluß, deß ich mich uf gestrigen tag in die fädern ze erzelen erbotten Hab, mit kurzer Meldung über die viert Con-clusion, gib ich also für. Also stat min gewüßne schmal, darumb min begeren ist, daß mir niemands nüt verärgere(Gott welle allzyt sin gnad geben), nämlich daß ich bekenn, mich fürgehaltncn gcgcnschriften und erklärungen minergeliebten Herren und brüederen Zwingli, Ecolampadii und Buceri dergestalt bericht sin, daß ich, als ich zuo derstund besinnet und willens bin, mich gegen diser schlußred dergestalt wie gethan nit (wyter) ynzelassen noch wider-fechten, guoter Hoffnung, die gnad Gottes, durch welche das liecht der warheit etlich jar so schynbarlich eröffnethat, werde in gegenwürtigem Handel mir und anderen ouch entdecken, was für ungezwyfelt daran anzenemen sye,und will also mir allezyt wyter bericht mit Gottes wort vorbehalten haben, und hiemit minen mithaften, so andisem tisch gesessen, nüt ufgelcgt noch abgenommen haben: bestich sölichs alles in summa göttlicher erlüchtigungund dem christenlichen leser."

(Diese Erklärung wurde im Jahre 1539 von den evangelischen Städten gegen Burgauer geltend gemacht).

93) Dominicas Zilli, predicant zuo Sant Gallen.

Ersamen, w. ?c. Wie wir von unfern Herren, einem ersamen kleinen und großen Rat der statt Sant Gallen,Hieher uf diß gespräch abgefertiget sind, in der Meinung des Herrn abentmals widerwärtig, hat sich Herr Benedict,der pfarrer daselbs, hie zuogegen, ouch vor einem ersamen Rat by uns christenlich erbotten, bericht zuo gebenund zuo nemen, in der Hoffnung, er werde ouch bericht finden, als dann beschchen ist (Gott dem Herrn sy(e) lob).Diewyl er aber sich zum teil erkennt bericht ze sin, beger ich im und allen von gott dem Herrn, daß er im dasübrig ouch zuo verstau gebe, darzno ein herz, beständig an demselben ze beharren. Beziig mich hie vor diserersamen versamlung, von unserer gemeind wegen zno Sant Gallen, daß wir setz ein lange zyt nüt gespart habenund allen flyß ankert, daß wir einmüetig die warheit Christi und sin wort predigten, haben ouch vil gesprächnach befelch unserer Herren gegen einandern gehalten, in welchen der pfarrer ouch etwa» nit antwnrten hat können,das ich alles Gott dem Herrn bcfilch, der da in erlüchten mag in disem artikcl und mich verblenden nach sinen 'wundcrbarlichen werken, ein schreckcnlicher Gott, dem sy(e) ouch kraft und rych und dank zuo ewigen zyten, Amen.

94) Pfarrer von Sant Gallen.

Ich laß bcliben, wie ich vor geantwurt." Acta Vi. cwxi >>».

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