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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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1241
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Januar 1528.

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capitel, Matthei am rrviij. Der Kirchen hat Christus versprochen, si werd im glauben nit manglen noch irren,Luce am rrij. Der Kirchen hat Christus zuegesagt, die Porten der Hellen werden über si nit gewaltigen nochherrschen, Matthei am xvj.; der Kirchen hat auch Christus verheißen, daß er alle tag und bis zue end der weltbei ir sein wolle, Matthei am rrviij. So hat auch Christus die Kirchen lieb gehabt und sich von deren wegenin tode ergeben, damit er si hailigte, hat si gcrainigt mit der wäschung des Wassers im wort des lebens, auf daßer si ime selbs vermächelte, am erenreiche Kirchen, die nit hette makel oder runzel, sunder wäre hailig undunbefleckt, znc den Ephesern am v. Es ist auch die Kirch aiu firmament und sul der wnrheit, darum dann einjeglicher, der sich understet dasjen, so von gemainer Hailigen Kirchen angenommen, gehalten, gebraucht und so vilhundert jare her in christenlicher ainigkait loblich volnzogen (wie hoch auch sein verständnuß sei), zeruck ze werfenund ze widerfechten, der verfüert sich selbs und wirdet betrogen, nach der lcr Pauli zue den Römern am rj. undrij. capitel und in der ersten Epistel zue den Corinthern am vj. capitel, in der ersten zue Timotheo am dritten,und an andern orten mer. Und so dann obermelter euerer predicanten fürgenomne schlußreden falsch, irrig, ver-füerisch und gotslestrig, der Hailigen Geschrift und klaren hellen Worten Jesu Christi, auch den Hailigen concilieu,in dem gaist Gottes versamelt, den Hailigen lerem und vätcrn und in gemain der christenlichen Kirchen, außerhalbdero niemands selig mag werden, zuwider und entgegen seien, so ermanen und warnen wir euch vor disen ab-trünnigen im glauben von bischoflichs amts wegen ganz väterlich und getreulichen, dainit si euch und die euernnit noch weiter in unwiderbringlichen schaden der seelen füeren, besonder daß ir die wort des Herrn im EvangelioMatthei am rriv., Marci am riiij., Petri in seiner ander(n) Epistel am dritten, Pauli in der ersten am vierten,Thadei am ersten capitel, zue herzen fassen wölket: Es werden in den letzten, sorglichen Zeiten die ketzereiengewaltiklich einreißen, und wie Pauli zue Timotheo spricht, In den letzten tagen werden sein gefarlichc Zeiten,und die menschen sich selbs lieb haben, zeitig, übermüetig, hochfärtig, gotslästerer ?c., haben ain gestalt desgöttlichen diensts, aber sein kraft verleugnen, und wie Jamnes und Mambres dem Moisi widerstanden seien, alsowiderstanden auch die der warhait, menschen ains verstörten gemüets, verworfen bei dem glauben; aber si werden»it weiter zuenemen, dann ir thorhait wirdet offenbar sein allen menschen.

Solich unser väterlich ermanung wölket (in) bester mainung (wie si dann entlich euch und den euern zuenutz, eer und wolfart an scel und leib beschicht) von uns verneinen, auch dem nach euch und die euern vor solchenfalschen verfüerschen leren dermaßen verhüeten, wie ir für euch und si an jüngstem Gericht rechnung erstattenwöllen und entlich müeßcn. Dann wo ir euch über solch unser ermanungen wider die satzung und Haltungen derHailigen christenlichen Kirchen in disputation oder ander weise ferrer einlassen und wider euer seelen hail oban-gezaigten euerer verfüerschen predicanten leren (deß wir uns doch mit nichteu versechen) folgen und darein gehellenwürden, so wollen wir uns doch diß orts gegen Gott dem Allmächtigen und allermeniklich entschuldigt, auchhiemit protestirt und bezeugt haben, daß wir solch euers abfalls und irsälen kam schuld tragen, besonder uichtzit(so uns als euerm gaistlichen Hirten und bischofen zuegestanden) underlassen haben, damit wir euch davor undbei der gemainsame der Hailigen christenlichen Kirchen, zu euer und der euern seligkait behalten und vor ungemachsein Helten mügen; dann euch gnädigen willen zue erzaigen seien wir urbitig." Datum w.

Einen Abdruck gibt auch Stürl e r, 1. 525533. St. A. Bern- A. «r -hl. Ang-legmh-um.

44) 1528, 1. Januar, Pruntrut. Philipp, Bischof zu Basel, au Bern.Uewern bericht, was Ursachenir bewegt, unsere Herren und fründ (die) Bischöfe zuo Kostenz, Wallis, Lösau und »ns sampt andern, so inüwer statt, landschaft und gebiet geistlichs standS sind, uf crnempten tag ze berüefeu, w. (Necapitulation), habenwir vernommen und darob sonders befrömbden empfangen, in ansechen (daß) um merer theils aller puncten,durch üch gemeldet, kurz hievor zuo Baden in Ergöuw, dabi und mit üiverc verordnete gewesen (doselbst ouchunsers achtens si geholfen mehren (sie), was cancludicrt wurde, dabi zc beliben), zuo eim Überfluß disputatioir underörterung gehalten, an welchem ort damalen ein große anzal gelerter lüt, derentwillen unser vorfnr ouch nitwenig kosten erlitten, erschinen, der alt war christcnlich gloub deren pnncten halb, die ir abermalcn von nüivemin zwifel ziehen, mit der hilf gottcs erhalten und darnach gemcinlich in truck usgebrcitet, als wir ouch achtenguuogsame eremplaria fundcn mögen werden. Sollten nun wir jetz abennalcn vorerörterte puncten bp üchdisputationswys müessen erhalten, »meßten wir aber, nit on incrklichen kosten zuo underhaltuug unserer gelerte»,