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Januar 1828.
freundlich und wolgegründt 'die je gewesen, bisher verfange», besonder daß si auf irm verstockten gemüet undUnverstände (den si niemand underwerfen) gestracks beharren und iner weis und gelerter dann vil hailiger marterer,beichtiger (bekenner?), ja auch alle christenliche concilia, so in fünfzehnhundert jaren gelebt, geschriben und gewesen,onangesechen sein, auch solchen iren unfuege (wie dann auch euer predicanten) mit dem beschönen wollen, diegeschrift und (das) hell wort Gottes solle sein selbs richter sein, und kam mensch, wölchs dann inen leichtlichnachgelassen würde, wo si die geschrift nit nach irem aigensinnigen selbsgetrosten verstände wider den gaist derKirchen, außer wölchem dann die Hailigen väter und christenliche concilia disen verstände, deß wir uns numervil hundert jar christenlich und wol beholfen, uns entdeckt und gegeben haben, auslegten, sonder sich dergestalt(wie ander fromm demüctig christen) dem angenommen langgewärten ainhelligen verstände der allgemainen Kirchen,den alten Hailigen vatern, lerern und concilien verglcichten und underwürfen.
„So si nu aber iren aignen Unverstände (wie obstet) der hailigcn Kirchen auslegung weit fürsetzen undendlich von niemand, wie gelert der immer sei, nnderricht oder überwunden sein, wie fast si sich deß erpieten,noch zue richter haben wollen, und deßhalb bei inen ninich disputation (nit?) vcrfenglich, sonder si vilmer, nachder ler Sancti Pauli, nach ainer und der andern ermannngen (nmb daß si verkert) ze meiden seien:
„Dem allem nach, und auch dieweil one das niemand sondrigem von fachen und artikeln, den Hailigen glaubenberüerende, zweifelicher mainung ze disputieren oder dieselben one ainhellig bewilligung der gemainen christen-lichen Kirchen und concilien abzethon, ze vernichten oder ze andren gepürt, so will uns außer angeregten nrsachenainich ferrer disputation ze halten oder zuo gestatten unuot achten, auch unserthalb darein zue bewilligen oderdieselb durch uns old unser gelerten zue besuechen nit minder beschwerlich dann auch gegen baiden unfern Ober-kaiten und allerineniglich unverantwurtlich sein, getröster Hoffnung, ir sollen diß unsers ausbeleibens und recht-mäßiger entschuldigung wol benüegig und zefriden sein, uns auch darüber an üebung und gebrauch unsrer oberund herrlichaiten unverhindert und bei recht beleiben lassen.
„Und ist hierauf unser freundlich und gnädig beger, daß ir Hierumben, und dieweil wir doch außerhalb unserväterlichen Warnung dißmals nichtzit merers vermügen, euch zuo Verachtung old verlnssung christenlicher und derHailigen Kirchen sacramenten, satzungen, gebreuchcn und Haltungen, auch des bewärten, langgewärten ainmüetigenVerstands der Hailigen geschrift, imnaßen die von euern christlichen altvordern an euch loblich gewachsen, kainswegsbewegen lassen, noch derenhalber ainich zweifenlich disputation, auch vil weniger ändrung darin gestatten wället,euch auch mit nichten irren lassen, ob gleichwol etliche sacrameuta und satzungen der Kirchen in der Geschrift nitoffenlich ausgetruckt seien, wie auch nit von nöten gewesen, angesechen daß die lebendig stimm der Kirchen nitgeringer zue achten ist als die Geschrift selbs, auch die Geschrift ain zaichen der Kirchen und von der Kirchenwegen, nit die Kirch von der Geschrift wegen eingesetzt; so ist auch die Kirch in ansang, vor und ee kam Evan-gelium noch Epistel je geschriben was, nit unvollkomncr noch klainfüegers gewnlts als darnach gewesen. Und sonu von den zeiten der Zwölfboten die hailig Kirch, die siben Sacrament, von Christo aufgesetzt, und deren satzungender Geschrift nit widrig, sonder aus vernünftigen und wolgegründten Ursachen Gott zu lobe und dem menschenzue hail angesechen sein, one allen Zweifel geglaubt und gehalten, und dann anch so vil menschen außer allenNationen, und darunder euer vorfarn auch von vil hundert jaren her, in christenlicher ainfaltigkait und gehorsamedisen der gemainen Kirchen sacramenten und satzungen gelebt und darunder seliklich abgestorben, so ist unmöglich?daß si nach dem oilfältigen zuesagen, so Christus seinem gemachel, der Kirchen, gethan, geirret haben oder bisanher betrogen seien. Ir wollen auch daneben erwegen, daß nachdem die hailig Geschrift an ir selbs etwo dunkelund schwer ze verstau, auch dem todten buechstabcn nach an etlichen Orten, gleich als ob si ir selbs zewider wäre(deß doch nit ist), erscheint, so mueß je jemand sein, der si red, ausleg, erklär, derselben rechten sinn und verstandgebe, anch damit wir den willen Gottes erlernen und was wir thun oder lassen, auch zue erhaltung unser allerseligkaiten in dem wege des Herrn wandern füllen, aine gegen der andern vergleiche. Nu söllen wir aber nachdem verbott Christi und Pauli nit ainein jeklichen, der sich des gaists und rechten Verstands der geschrift für allander berüemt, gelauben, besonder derselben waren unfelenden verstände bei der gemainen Hailigen Kirchen undderen angenommen(en) lere(r)n suechen, lernen und geleben; dann je Christus seinen Hailigen gaist der Kirchen?und daß er ewig bei ir beleiben und si alle warhait leren wölle, verhaißen hat Johannis am riv. und rvlj.