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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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1239
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Januar 1528. 1239

erstrecket, und zu voran der enden, da crmelte irrsal sich am meisten crzaigt, zuo mermalen, jetzt durch unsertreffenliche botschaften mundlich, dann durch unser vätterlich ermanungen, Mandaten und befelchen schriftlich undim truck usgegangen, zum treulichsten angemant und gewarnet haben, sich vor denselben ze verhüeten, derenabzesten und bei der gemainsame der Kirchen, auch (dem) alten waren ungezweifelten christcnlichen glanben standhaftzuo beharren und entlich nichtzit, so zuo erhaltung unsers christenlichen glaubens, aufnung göttlicher eren unddiensten, auch ausrcutung eingewachsner irrsal und fürdrung gemains christenlichen srids, rue und ainigkait gediencnmügen, underlassen. Weßhalben aber solch unser möglicher fleiß und getreu väterlich ermanungen bei vilen wenigund gar nichts verfangen, befelchen wir dem Allmächtigen. Aber darab tragen wir mit und gegen euch ain herzlichbedauren und mitleiden, dieweil euch sonder Zweifels wol ze wissen, mit was hochem ernst, mite und arbait aufeuer und der ailf Oertcr ainer loblichen Aidgnoschaft ansuochen, auch mit unser der vier obermelten Bischoffenbewilligung, zuothon und merklichem kosten erst in nächst verschinem rrvj. jar so ain lobliche christenliche ver-samlung viler frommer, hoch und wolgelerten männcr, doch nit (in) mainung, ichtzit christenlichs oder göttlichsabzethon, besonder unser(n) Hailigen glanben dardurch zuo erhalten, auch diejenen, so von der christenlichen gemain-same abgefallen, ze widerbringen und die cingerißnen irrsal dester fruchtbarlicher auszereiten, zue Baden im Ergöwgehalten worden, in wölcher dann (wie all fromm christen, so darauf gewesen oder die Acta derselben verlesen,billich der warhait zcugnuß geben) unser alter hailigcr, vilhundertjäriger glaube, als auch in den gemainenchristenlichen versamblungen vor oft beschechen, wider aller neuer secten lerer so offenbar und unwidersprechcnlicherhalten, gerecht nnd warhaft erfunden ist, daß ain jeder christglöubiger, so in christenlicher ainfaltigkait ze lebenund nit mer dann not ze griblen begerte, derselben billich benüegig nnd ferrers Zweifels wol ober (sio) wäre, und desso vil mer, dieweil auch unser lieb freund die zwölf Oerter, und darunder ir als das oberst Ort und damalsPresidenten, alsbald (!) darnach dieselb disputation im truck ausgen und sich gegen aller mäniglich osfenlich ver-neinen haben lassen, bei derselben und unserm alte» christenlichen glauben, auch den satzungen und Haltungen derKirchen zue beleiben, deß auch ainander (als uns anlangt) bei hochem glauben zuegesagt, versprochen und euernunderthanen land und leuten zum gestrengsten gepotten, darumbe dann wir getröster Hoffnung gewesen, daß irsolchen neu aufgeworfnen verfüerschen secten und leren nit allain nit statt gegeben, sonder nach christenlicher Pflichtnidergetruckt nnd ausgcreitet haben sollten. Daß ir euch doch deß alles unangesechen in angezognem euerm aus-schreiben jetzan hören und verneinen lassen, als ob euch und andern in obangeregter christenlicher versamlung nitgenueg beschechen sei, und deßhalb euer notdurft erfordert habe, diß jetzig und neu disputation fürzenemen, mitermeldung etlicher schlußreden oder artikeln, wölche doch euer verinainten predicanten, über daß si vor vilhundert jaren und auch zue unser» zeiten von vilen gemainen christcnlichen Versammlungen, allen alten undneuen hailigcn lerern, päpste», bischofen und Höchen schuelen sanient und sonderlich als falsch, irrig und ver-füerisch erkennt, verdambt und verworfen seien, außer (aus!) biblischer geschrift neus und alts Testaments zueerhalten unbestentlich (sie) berüemen und fürgeben; dann dieselben nichtzit anders als Verachtung aller sacramenten,aufhebung und hinnemung des kostbarlichen opfers der Hailigen meß, Verspottung der hailsamen beicht, entziehunggepürender ere und fürbittung Marie und aller Auserwölte», und vergessung der armen gefangnen seelen imfegfeur austruckenlich in sich halten und mitbringen, und dann auch allen christenlichen concilien, gebotten undverbotten der ganzen gemainen Kirchen und in summa aller christenlichen zucht, andacht und gotsforcht wider-streben. Und wiewol wir nu euch, gemaincr euer statt und landschaft zue frid, wolfart und ainigkait, zuo voranin fachen unfern hailigcn glauben belangende, gnädigs willens gern raten nnd helfe», uns auch one bedanrungainichs kostens euerm jetzigen begeren gemäß crzaigen ivölltcn, wo wir solch euerer predicanten fürgcnommendisputation außer christenlicher ainfalte und nmvisscnhait angesehen sein, nnd daß sie sich lernen und underrichtenließen oder an rechtein warem christenlichen glauben ainichen Mangel bisher gehabt hctten, jemer gedenken oldverhoffen möchten; wann wir aber durch vilfältig Historien und tägliche erfarnnß, besonder als euer predicantBerchtoldns Haller auf der disputation zue Baden scins glaubens nach der ler Sanct Petri weder rcchnung gebennoch von seinen fürgcfaßten irrthnmben absten wollt, gcnuegsam erlernt haben, daß bei allen den jenen, so sichvon dem gemainen ainhelligen bcwärten verstand der christcnlichen Kirchen abgesundert und neuJalsche und ver-füerischc leren under das christgläubig volk gepflanzet, ainich schreiben, underricht noch ermanungen, wie väterlich,