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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Januar 1528.

wollen wir uns also zu euch (deß ir auch von recht und pillichait schuldig seit) gnediglich versehen; ir thuetdaran unser ernstlich Meinung." Kign. Wyzmontfort, des kais. Statthalterampts verweser.

Abgedruckt bei Stiirler, I. 523525.

39) 1527, 30. December (Montags vor Circnmcis. Dom. A. 28). Schaffhnusen an Zürich. Antwort aufdessen Schreiben vom 28. d. (Unsch. Kindt.), die Disputation zu Bern betreffend. Wiewohl man hierin gernentspräche, sei man doch dieser Zeit mit andern Geschäften und Anliegen so beladen, daß man keine Botschaftnach Bern werde schicken können. . . St. A. Zürich- A. R°l>gi°nssachen.

40) 1527, 3l. December (Dienstag vor Neujahr). Basel an Bern. Anstatt des vr. Bär habe man jetztMeister Niklaus Briefer, Domherr zu St. Peter, den man zu dem Präsidentenamt befähigt erachte, gefundenund schicke nun denselben samt der verordneten Rathsbotschaft, ?c. St. A. B-m- mrchl. Angelegenheiten.

41) 1527, 31. December (Dienstag vor Circumcis. Domiili). Schaffhausen an Bern.Uewer schritten amdatum uf den rvij tag Novembris nächsthin mit beigelegten artiklen üwer angesechncn disputation haben wir unferngelerten (so uns zuo versprechen stand) anzaigen lassen. Nu sind wir aber unsers bedunkens gelerter lüt halbenby uns (die als zuo besorgen in disputationsachen dhain sondern ruom möchten erlangen) nit versechen; zuodemwaißt ouch nieman, wie (die) lüt von andern orten oder enden (durch die man muoß passieren) sich mit gelaitgegen menklichem wellen halten; daruf an üch . . unser früntlich bitt langt, ob von uns by gemelter disputationnieman wurde erschinen, solichs nit arger, sonder guoter mainung, darin es geschieht, zuo bedenken und uns, wasdeßhalb by üch gehandelt und gemacht wirt, ouch zuo überschicken". . . n>.

42) 1527, 31. December (Dienstag vor Neujahr), Kyburg. Hans Rudolf Lavatcr an Bin. und Rath ">Zürich. Antwort auf deren Schreiben betreffend den Landvogt im Thurgau und das Geleitgegen denen vonConstanz." Er habe sofort die nöthigen Anstalten getroffen und einen gewandten Späher nach Frauenfeld geschickt,der heimlich aufmerken werde, was vorgehe, und eilends zu berichten Auftrag habe. Er werde sich jetzt nachWinterthur verfügen, damit er, wennetwas Krummes" käme, baldigst in Frauenfeld sein könnte. Der Rüstungund des ihm befohlenen Aufsehens halb fasse er seine Aufgabe so: Wenn der Landvogt sich unterstünde, dieRathsbotschaft von Zürich, die zum Geleit durch das Thurgau verordnet sei, mit Gewalt anzugreifen, so würdeer sofort mit den Grnfschaftsleuten aufbrechen und thun, was möglich wäre; von Zürich aus dahin zu ziehen,möchte Verspätung bringen; dagegen dürfte es gerathen sein, die Winterthurer schriftlich anzusprechen, da sieein wolgerüst und gehorsam fölchli" haben ... St. A. Zürich: A. I. Cappeler Krieg.

43) 1527, 31. December (Dienstag nach der Geburt Christi rrviij), Mörsburg. Hugo, Bischof von Constanz,an Bern.Unfern fründlichen grnoß voran, gestrengen fürsichtigen wysen lieben freund und getreuen pundgnossen.Euer schreiben sambt belügendem gedrucktem büechlin, außer (l. aus) was Ursachen ir alle prelaten, seelsorgerund predicanten zc. euerer stett und landschaft(en) auf Sonntag nach Circumcisionis diß rrviij. jars in euer stattBern zuo berüefen bewegt seien, und darauf begert, daß wir neben unfern lieben Herrn und freunden den Bischöfenzuo Basel, Losan und Wallis in eigner person auch erscheinen und unsere gelerten im wort Gottes mitbringe»,dieselben ze disputieren anhalten und bei verlierung alles deß, so wir bischoflichs ampts und würdi halber hindereuch ligen (haben), keinswegs ausbeleiben wölkten, neulicher tagen an uns gelangt, haben wir alles inhalts ver-nommen und ab solchem euerm fürnemen nit weniger schrecken dann befremdens empfangen, doch nit darumbe daßwir die evangelisch warheit und göttlich geschrift in ainicherlai wege begeren ze verhindern oder das hailig wortGottes nach seinem waren und rechten verstand allenthalb gleichförmig gepredigt zuo werden nit erleiden möge»;dann wir uns außer bischöflichem amptc unsere von Gott befolchnen schäflin nit allain (wie uns von euchgenuogsam unbeschaidenlich zuogemessen wirdet) ze scheren, besonder vil mer in rechter warer christenlicher lere zewaiden, si auch vor falschen, irrigen und verderplichen unleren, wo und wann die je zue zeiten durch falsch Predigerentsten und einbrechen, all unsers Vermögens ze verhüeten und ze warnen schuldig erkennen und auch wol genaiglwären. Darumbe dann wir als ain getreuer fleißiger Wächter und bischofe gleich in ansang diser eingewurzeltenverfüerischen leren, und als wir derselben unchristenlich endschaft und gegenwärtigen ausbrnch besorgt und beiuns selbs geargwont, an allen und jeden örtern, darin sich unser bischoflicher chrisam und gaistliche jurisdictwn