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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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1232
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1232 Januar 1528.

zwölf boten Petrus, Jacobus und ander Hand meß gehebt und conserwirt (consecriert), achten wir, daß in denitzigen predicanten nit mer influß sige des heiligen Geists weder in den heiligen Vätern, die ir bluot Hand vergossendurch Cristus ere, und uf erden von denselben wunderzeichen sind gesechen, die doch ane Gottes kraft niemantsvermag, (ouch?) nit mögen beschechen. Und so üwer predicanten abstellent einicherlei mittler anzuorüefen gegen Gott,hoffen wir, si sigen wol ersaren, daß Gott den sünder nit verhört in beharrung siner fänden, und so ein christen-mensch sich erkennt unwirdig, ist Gottes will, daß sine Heiligen dem menschen gnad erwerben. Oder warumbhat der Allmächtig Moisi, sinem diener, wölken geben die zwo tafelen der X pott? Ouch so ine der küng Pharohat verfolget, hat er mit siner ruoten das zner uftan, das sich gehalten hat wie zwo murcn zuo der rechten undlinken Hand, und do die kinder von Jsrahel durch Moisen an das land kommen, hat sich Moises umkert und mitsiner ruoten in das mer geschlagen, das wider zesamen gefallen ist und küng Pharo mit aller siner ritterschaftversenkt. Gott gab ouch demselben Moises gnad, do die sinen großen durst litten, daß er mit siner ruoten in einHerten berg schlug, und ein bach wasser usfloß. Dasselb mocht Gott thuon ane mittel der menschen; sin göttlichegnad hat (aber) wollen vergönnen, daß solichs bcscheche durch mittel siner userwelten dieneren. So will unsouch dunken, die jetzigen predicanten spreiten iro ler ser us uf zitlich wollust, so (dargegen) die guoten altväterdurch Gott Hand gelitten, ouch uns allen ze wüssen ist, wie bruoder Claus von Underwalden, der in unscrnialten christenglouben sine tag hat geendet, allein Gottes kraft (denn der Täfel vermags nit) rir iar anelibliche narung hat gelebt, deßglichen üwer und unser frommen Altvordern, im alten christlichen glouben beharrend,von Gott und der welt sind geert worden, ouch erufnung landen (und) lüten mit Überwindung unser spenden göttlicher gnad Hand erlanget. Was denn die heiligen sacrament berüeren (ist), werden wir dhcins predicantenuslegung, sunder den warten Gottes, die klar sind, nachfolgen; wol verjechen wir, daß vil merklichs mißbruchsvon geistlichen und weltlichen, den Worten und gesatz(en) Gottes widrig, in üebung sind, die abzuostellen undbesser wesen anzeuemcn fast notdürftig wären, darzuo wir dem Allmächtigen und siner heiligen gesatz zuo ercnuns guotwillig wurden schicken, begeren also unser sel in guoter Hoffnung dem Allmächtigen (ze) opfern, sindouch ungezwifelt, üwer fürnemen sige nit anders denn daß ir damit Gott wol vermeincnt ze dienen. Wir werdenuns halten des göttlichen worts, also sprechen(de), ir sott nit mer ersaren, denn not sige zuo wissen. Ob aberdurch die gnad Gottes ein gemeine Reformation der hl. christenlicheu Kilchcu (die wir notdürftig achten) wurdeangesechen, soll durch uns gehorsamlich alles das beschechen, was trüwen christglöubigen ze tuon gebärt. Witer,gnädigen Herren und getrüwen Pundgenossen, die selben üwer brief meldent, daß wir erwelter (Bischof) von Sittenbi üch persönlich sollen erschinen uf bestimbten tag der disputation, by verlieren unsers Bistumbs rechten in üwernlanden; will uns dunken, solich bott sige genuog streng, vil Ursachen, setz nit not zuo melden, und berüercndsolich geistlich recht, hinder üch gelegen, werden wir uns behelfen üwer gelübd, brief und sigel unser löblichen undewigen pündten, darwider ir sunder zwifel nützit werdent handlen. Hiemit bitten wir den Allmächtigen, üch unduns zuo verliehen und erlüchten, damit wir samentlich kinder werden der ewigen seligkeit, Amen."

St. A. Bern: A. Kirchl. Angelegenheiten. K. A. Freiburg: Abschiede Bd. 143 (Lucerner Copie).

Abgedruckt bei Stürler, I. 511514.

13) 1527, 13. Deccmber. Schaffhansen an Bern. Man wolle allen Geistlichen und Weltlichen, Fremdenund Heimischen, Niemand ausgenommen, die sich zu der Disputation verfügen wollen, für den Hin- und Rückwegfreies sicheres Geleit zugesagt haben, ?c. St.«. B-r-n «M. Angel-g-nh-it-n.

14) 1527, 13. December. Freiburg an Bern. Das Begehren, den hiesigen Stndtschrcibcr zu der Disputationzu schicken, müsse zuerst an den großen Rath gelangen; was der beschließe, werde man dann nicht verbergen.

Ii-.

15) 1527, 14. December (Samstag nach Luciä). Solothurn an Bern. (1. Betreffend Fraubrunnen w.)2. Auf das Begehren, den Stadtschreiber zu der Disputation zu schicken, wolle man, obschon es beschwerlich se>"werde, desselben zu entbehren, ihn auf die bestimmte Zeit abfertigen, damit er thun könne, was sich gebühre,so wyt sin verstände reichet."

16) 1527, 14. December (Samstag nach Luciä), Beru. Nathschlag von Rüthen und Sechszig betreffenddie Anordnungen zur Erhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit während der Disputation, u. dgl.

Wörtlich mitgctheilt von Stürler, Urkunden ?c. I. 215213.