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December 1827.
Tag in Baden wird jetzt abgesagt und an die von Basel geschrieben, sie mögen, wenn ihnen etwas an der Sacheliege, den Tag zu Lucern besuchen, wo man auf ihren Wunsch eintreten werde, it. Betreffend die Disputationzu Bern beschließen die sieben (sechs) Orte samt Schaffhansen (!), man wolle niemanden dahin schicken, auch nie-mandem Geleit dahin geben und niemandem Rede und Antwort geben, wenn Einem dort etwas begegnen sollte.«. Jeder Bote soll seine Herren und Obern ersuchen, den Abt von St. Gallen (St. Johann bei Erlach?) gegen(al. „in") Bern in Schutz zu nehmen.
p. 1527, 31. December (Sylvester), Lucern. Die Boten von Lucern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug,Glarus und Freiburg an Zürich. Es sei auf einer früheren Tagleistung zu Baden ein Span betreffend dasGotteshaus Einsiedeln und den von Geroldseck an Zürich gebracht, von diesem aber noch nie eine Antwort darumgegeben worden; auf Anrufen von Schwyz ersuche man nun um guten endlichen Bescheid auf den nächsten Tagin Lucern, nämlich Sonntag vor Mtonii (12. Januar 1528), wo der zwölf Orte Boten zusammen kommen,und zwar „in gschrift", ohne längern Verzug. St.«.Mich: «.Schwyz.
Dieser Abschied ist in der Lucerner Sammlung der Allgemeinen Abschiede nach einer irrthümlichen Datirungvon späterer Hand ins Jahr 1526 versetzt.
Zu 1527, 19. December (Donstag vor Thomä), Meyrin. Philipp am Henggart, Bischof zu Sitten ec.,und Hauptmann und Rathsboten der sieben Zeuden von Wallis an Lucern. Dank für die dem Vogt von Sittendurch eine Botschaft an den Herzog von Savoyen geleistete Hülfe, und Bitte, die Angelegenheit abermals demVogt Jacob am Ort zu befehlen, ?c. St.«. Luc-rn- Mtssive».
Zu A und I. 1) Im Original befindet sich, mitten im Artikel l, ein durchgestrichener Abschnitt, der denInhalt des übrigen Textes trefflich ergänzt: „So ist ouch kein bott von Solothurn uf disem tag gsin, Hand unseuch nünt geschribeu, irs ußblibens (halb); wol so Hand wir vernomen, wie die von Bern ir treffenlich botschastzuo Fryburg und Solothurn gehept und sy gemant, lut irs burgrechts von uns abzestan ?c., da wol zuo gedenken,daß es nit zum basten zuo Solothurn stände."
2) Zu bemerken ist aus dem Rathschlag Lucerns über diesen Abschied folgender Absatz: „Item, dero vonSolothurn halb söllen unser botten anziechen, wenn ein mers (eine Abstimmung) y^rder uns den siben Ortengemacht (wurd), daß sich die mindrcn nit darus ziechen noch sündren söllen."
Zu l. 1527, 31. December (Auf Sylvcstri rxvij). Die Boten der acht Orte (sie) an St. Gallen. Befremdenüber das beobachtete Schweigen, w. „Dann üch sig unverhalten, wir habend üwer stillschwigen in abscheid genommen,und ob ir glichwol uns kein antwurt schicken, so werden doch unser Herren und obern betrachten, wie der fach zothuon sig, damit man von üch unverachtet blibe," zc. Stadtarchiv St. Galle».
Zu Ic (auch I»). 1) 1527, 28. December (Samstag nach der Geburt Christi), Mörsburg. Hugo, Bischofvon Konstanz, an Schaffhausen. „Uns langt geloMich an, wölchermassen die von Costanz sich mit etlichen Oerternewer Aidgnoschaft in etwas verstand und pündnuß einzelnsten bedacht und willens sein söllen. Dieweil nu ir undander unser besonder lieb freund die Aidgnossen der vilfältigen beschwerlichen und untrüglichen newerungcn, ein-griffen und gewaltsame, so sy uns und den unfern an unfern gaistlichen und weltlichen regierungen wider rechtunser und unsers Stifts freihaiten, vertrag, brief, sigel und alt rechtmäßig herkommen allain ausser eiteligem bösemgemalt unerlcidenlicher weise bisher bewisen und auch noch täglich thuen, derenhalb dann wir und unser Thunw-capitel gegen inen in anhangenden spennen steen, hievor durch unser botschaft genuegsam bericht, und sy aber(wie güetlich ze glauben) umb kainer anderlai Ursachen willen sich umb angeregten verstand und pündnuß ietzanbewerben, dann damit sy dardurch irer uuvcrautwurtlicheu Handlungen und unthatcn schirm, rucken und fürschucbsuechen und erlangen möchten, so haben wir euch solchs ires Vorhabens freuntlicher mainung erinnern und umangezaigt nit lassen wölleu, und ist auch hierauf unser hoch ernstlich ansinnen und bitt, daß ir euch umb angeregterUrsachen und liebe willen der gerechtigkait der gedachten von Costanz, deren spann halber, so wir mit und gegeninen haben, nit beladen noch inen dergestalt wider uns, unser Gestift lind die unfern mit hilf, rath oder gethat