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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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December 1527.

sygm doch groß und klain Rät entschlossen und der mainung, mit denen von Zürich des burgrechts (halb), wiedavon geredet syg, fürzefaren und das anzcnemen. Doch sollend sy arbaiten, daß Costanz erstlichen oder vor denenvon Zürich gesetzt werd, und anzöigen, daß dises burgrecht mit denen von Zürich nit als mit Aidguossen ange-nommen werde, sonder als am statt mit der andern; so syge jewelten Costanz vor Zürich gsessen zc. Doch obsys nit erhalten mögcnt, so söllcnt st das nachlassen.

2.Darnach füllend si zuo Schultheiß Hugen(?) riten und im fürhalten, als er an sy Hab werben lassen ainerewigen püntniß halb, habe der Rat sy zuo im verordnet und ine darin zuo verhören und zuo verstau, was oderwie er in (den) fachen wellte handlen; dann der Rat wol möchte liden, daß das beschäche. Item sy füllend imdarby anzöigen, daß der Rat und (die) statt Costanz vor allen dingen notdurft haben wurd, daß sy ain Ort derAidgnoschaft und nit das mindst sin wurd. (Folgen in anderer Redaction Art. 4, K, 7, 8, 18, s. N. b 2). So diseartikcl by den Aidgnossen erlanget möchten werden, so wurde die statt darnach wyter von der fachen, und waswyter darzuo notdürftig wäre, hören reden, des achtens, man wurde sich sunst wol verglichen. Item, ob man inenbegegnen wurd, daß vormals ouch etwa in derglich gehandelt syg worden, und aber allweg etwas drin kummen,daß nichts den fachen worden syg, mögen sy anzöigen (antworten), daß man mit den gemainden so vilgehandelt Hab, daß da kam hinderniß sin werd, wo änderst dem Rat begegnet, daran er kummen mög. Itemobs not, oder sy guot bedüechte, so mögen sy gan Luzern riten und mit den selbigen und andern Kotten, obetlich daselbsten sin werden, ouch gliche mainung handlen. Item so sich in den reden begäbe, daß man desbischofs ze entred (sich wurde, so vergessent nit, daß ir meldent, daß von nöten sin werde, daß die Aidgnossensich des bischofs und der gaistlichcn lüt gegen der statt Costenz nichts annement, besunder vil mer inen (der Stadt!)in allweg behilflich syM." Stadtarchiv Consta», (Canc-pt).

4V4.

> Lucern. 1627, 17. und 18. December (Dienstag vor Thomä f.).

Staatsarchiv Lucern: Allg. Wschl-d- II. L. l. III. Kalltonsarchiv Hrelburg: Abschiede Bd. !>7. Kantonsarchlv Dolothurn: Abschiede Bd. XVll.

Tag der acht (altgläubigen) Orte.

Gesandte: Frei bürg. (Rudolf Löwenstein). Solothurn. (Schultheiß Peter Hebolt). (Die andernsind unbekannt).

Der Vogt von Lauis macht die Anzeige, daß Einige von Schwyz mit Ochsen nach Lauis kommen,dieselben an die Mailänder verhandeln und sich um seine Verbote nichts kümmern. Hierauf hat der Bote vonSchwyz offen erklärt, es seien die Schwyzer des Willens, das Ihrige hineinzuführen und zu verkaufen nachGutfinden, indem der gegenwärtige Krieg sie nichts angehe; zudem seien neulich auch aus dem Zürchergebiet einigefette Ochsen hineingeführt worden. Dies gibt einigen Orten Anlaß zu der Beschwerde, es sehe Jeder nur auf seinenNutzen und berücksichtige weder das allgemeine Wohl noch die gegenwärtige Theurung; besonders klagt Lucern,. daß trotz dem scharfen Verbot gegen den Fürkauf Korn in Menge nach Mailand und Como geführt werde, undEinzelne aus Uri und andern Orten durch ihre großen Käufe die Theure verschlimmern; wenn es doch einmal sogehen solle, daß Jeder für sich allein sorge, so werde es seinerseits ebenfalls nur die Seinigen versehen zu Stadtund Land und sich nicht weiter darum kümmern, wie sich Andere dabei befinden, und was daraus erfolge:c.Es wird nun beschlossen, daß jeder Bote dies heimbringen solle; namentlich soll Uri ernste Maßregeln gegen denFürkauf ergreifen und dafür sorgen, daß das Korn nicht weiter geführt werde, als zu Angehörigen der Eidgenosse»,indem sonst Lucern und andere Orte anfangen dürften, bloß die Ihrigen zu versehen,Gott gebe, wie es andernLeuten gehen würde." I». lieber die Frage, ob der nach Zürich angesetzte Tag zu besuchen sei, stimmen sechs