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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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November 1527.

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2. Eine Anzahl der Eidgenossen, die etwas vor der unglücklichen Schlacht bei Pavia ausgezogen und zumTheil noch um die gleiche Zeit nach Italien gekommen waren, seien für den hiemit verdienten Sold und dasbaar geliehene Geld noch nicht befriedigt worden.

3. Nachdem der König in diesem 1527. Jahre abermals um Knechte zur Eroberung des HerzogthumsMailand geworben, und man ihm solche habe zulaufen lassen, seien die Hauptleutc durch eine besondere Ordonnanz,die man auf dem Tage zu Luccrn aufgesetzt, jeder persönlich verpflichtet worden, dem König zu dem bezeichnetenZwecke treulich zu dienen; dann haben sie der ihnen gegebenen Weisung zufolge den Weg nach Jvrea und Astigenommen und ihren Marsch nach Kräften beschleunigt, in der Erwartung, dort Geschütz und Reisige zu finden,wie mau ihnen vorgetragen; obwohl hierin getäuscht, habe» sie sich dann bereden lassen, ohne solche Verstärkungbei Nacht gegen den Feind bei Castelloz(zo) vorzurücken, denselben geschlagen und nach Poschga (Bosco) vertrieben,wobei viele der armen Knechte durch übermäßige Anstrengung krank geworden und umgekommen seien; dennochsei man gegen Genua, dann vor Alessandria gezogen und immer nach Kräften bereit und willig gewesen; dessenungeachtet habe Lautrec mit einigen Andern, deren Namen jetzt aus Schonung nicht bezeichnet werden sollen,nachdem er Landsknechte erhalten, einigen Hauptleuten unverschuldet Urlaub gegeben und sie aus dem Lande geschickt,sodaß sie nicht einmal wissen konnten, warum dies geschehen^; deßhalb glauben sie rechtmäßigen Anspruch auf denUrlaubsold zu haben.

4. Da die Hauptleute durch schöne Zusagen vor dem Aufbruch veranlaßt worden, den Knechten ihrerseitsentsprechende Verheißungen zu machen, die sie jetzt, da ihnen selbst nicht Wort gehalten werde, nicht wohl erfüllenkönnen, so begehren sie, daß ihnen diese Kosten vergütet werden.

5. Vor Alessandria habe dann Lautrec die übrigen Hauptleute zu sich berufen, Ersatz für die abgezogenenKnechte gefordert und ihrer gemeinsamen Erklärung (s. u.) zuwider angezeigt, daß er nach Romagna ziehen wolle,uneingedenk daß die Theilung des Heeres für den König früher nicht vortheilhaft gewesen.

6. Der Sturmsold, der vor Eroberung von Pavia verheißen, auch redlich verdient worden, sollte ebenfallsnoch bezahlt werden.

7. Die vor dem Sturm von Lautrec geforderte (erpresse) Abzählung der Leute habe man nicht zulässiggefunden, da sie unmöglich, gefährlich und bisher nie bräuchlich gewesen; die Hauptleute begehren einfach je beider letzten Musterung zu bleiben, wie die Rödel beschlossen und signirt sind.

8. Ferner vernehmen die Hauptleute, daß Lautrec sie schriftlich bei ihren Obern verunglimpfe, als ob sie denUrlaub begehrt oder eigenmächtig genommen hätten, was sie alle sehr befremde, indem sie zu Gott hoffen, daßsich dies niemals erfinden werde; damit aber die Herren über diese Sache gehörig berichtet seien, wollen sie denHergang genau erzählen: Nachdem Pavia genommen worden, habe Lautrec die Hauptleute insgesamt angefragt, obsie nach (der) Romagna mitziehen wollten, worauf sie geantwortet, daß sie, obwohl von ihren Obrigkeiten angewiesen,nur in Mailand zu dienen, für ihre Personen nichts dagegen hätten, daß aber die gemeinen Knechte kaum dazugeneigt wären; deßhalb möge er den Antrag auch diesen vorlegen; nur müßte zuerst der Krieg im HerzogthumMailand vollendet werden, damit es nicht ginge wie früher, zu großem Schaden des Königs und der Eidgenossen.Ungeachtet dieser wohlgemeinten Warnung habe Lautrec ihnen Urlaub gegeben und sofort andere Hauptleute an-genommen; hieraus ergebe sich klar, daß er ihnen den Urlaubsold schuldig sei.

Zuletzt (9.) haben sie zu bemerken, daß sie zur Zeit der Entlassung schon einige Tage im 5. Monat gedienthaben, sodaß sie laut der Vereinung mich zur Forderung des ganzen Monatssoldes berechtigt seien. Hienachempfehlen sie sich der Gnade ihrer Herren und Obern. St. A. «ue-rm Abschiede ii. 2.

Zu x. Die Baslcr Instruction lautet:Wenn die von Constanz ans ihr (früheres) Anbringen Antwortbegehren, so soll der Bote sagen, sie haben von Basel nichts als Liebes und Gutes zu erwarten, was es von ihnenhinwidcr hoffe; weitere Anzüge sind in den Abschied zu nehmen." K. A. Basen Abschiede.