November 1527.
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„Zum andern will er haben, daß kein bnrger von Chum und dero zuogewandten in üwer miner Herrengebiet sich ufenthalt noch wonhaft und seßhaft an(e) sin erloubnuß und gunst sigc, oder er will sy mit den üwernschädigen und reichen.
„Zum dritten will er haben, daß aller ansprach, kosten, schaden, abtragen guot, so er oder die sinen könnenterfordren, ich im sy abtragen und ersetzen (söll), oder er wölle das mit gewalt nemen.
„Uf sömlichs, g. h., ist üch ze wüssen, ivas gwalts und »lacht wir vögt, üwere diener in üwcrem namen,habent, insunderhcit wir an(e) statt, schlösser und bürgen sind, onch an alle Provision widerzestreben noch uns zebeschirmen, onch kein gewalt habent, weder alt ansprachen noch nniv mit keinem frömden Herrn ze beschließen,deßglichen onch kein gewalt, die spisung im zuozelassen und vil minder gewalt, im die vorzehaben, deßglichen esein arm ding ist, daß fromm biderb lüt uf üwer(m) gebiet nit mögen sicher sin daan allein nrit eines frömdenHerren gunst und geleit. Uf sömlichs, damit üwer land nit undergange und beroubt werde, ist min fründlich bittund üwer armen luten feste ermanung, sy ze beschirmen und sinnlichem fürzesechen und inen den tirannen abnemenund verschaffen in aller il, daß das verstehen werd; dann warlich der gnbevnator endlich (und) gründlich dasfürhalt, wo wir das nit thüegend wie obstat, ... wird er schädigen, berauben und fachen üwer arm underthanenan alles mittel, denen er grimmlich tröwen ist. Wir Hand onch gwüsse kundschaft, daß in der statt Chum visfändli ligend, die man achtet uf ritt» man; (die) mögen uns fast wol schädigen ane entblößung der statt. — DerHerr von Lautrec lit zuo Plescnz in großer stille... Sömlichs alles wie obstat han ich mit dem vogt zuo Lowisselber persönlich geredt uf hüt datum, welcher zuo allem ist ü. g. bitte» und crmanen wie obstat," ?c. Bitte umschleunige Antwort. K. A. Freiburg: A. Tcssili. Vogieien (Luc. Copie).
2) 1527, 10. November (Othmari). Luccrn an Freiburg. Mitthcilung der heute aus LauiS und Mendriserhaltenen Briefe. Da die Sache gemeine Eidgenossen berühre, so habe man das Geschäft auf die nächste Tag-leistung in Baden gewiesen, zu welcher nuu die Botschaft entsprechend instruirt werden möge, ?c.
K. A. Freiburg: A. Lucern.
Zu I. 1) Der Zürcher Abschied weicht von der summarischen Nedaction des Luccrner Exemplars durchAnführung bemerkenswerther Details ab; wir heben heraus, was dort nicht gegeben ist.
„Und als dann unser Eidgnossen von Zürich sich ir antwurt entschlossen von wegen des spans, so sich haltetzwüschcnt inen, auch Herr Apt zuo Einsidlcn, sampt uuscrn Eidgnossen von Schwiz, darin wir nit verstanden,dann daß si zum teil aber uf ir vorigen autwurt blibent, uf sölichs so haben wir unser» Eidgnossen von Zürichabermals fründtlich und ernstlich gcschribcn und sy gcbcttcn, nochmals die fach zuo herzen zuo fassen und denvon Geroltzegg hin und abzuowisen, und inen ein söllich loblich Ort und uns all lieber lassen sin, dann einsöllichen ußländischcn man, der weder inen noch uns zuo versprechen stände; dann wo das je nit sin, so habentwir uns entschlossen, daß si den gcmeltcn unfern Eidgnossen von Schwiz des rechten gehorsam söllcnt sin, inhaltunscr geschwornen piinden, und so nu die selben unser Eidgnossen von Zürich uns nf sölichs fründtlich gcschnbcnund gcbctten, wir wöllcnt nochmals unser lieb Eidgnossen von Schwiz ankeren und an !» vermögen, damit sifründtlich lasscnt darin handle», damit und dem von Geroltzegg ein zimliche Provision geschöpft, damit er sinuarung gehaben möge, und so wir mm den Amman von Schwiz fründtlich ankert und gebetten, dann zuobewilligen, habent wir kein folg an im mögen erfinden. Daruf so haben wir es by vordrigc». lassen blybcn, alsowo die genullten unser Eidgnossen von Zürich den von Geroltzegg nit hin und ab wöllcnt ivisen, daß si cum ?c.(wie im Texte).
2) 1527, 27. November (Mittwoch nach St. Kuourats Tag), (Baden). Die Boten von Zürich ... au ihreObern. 1. Die Eigcnosscn ... („sy") haben über die Instruction betreffend den von Geroldscck großes („gar cm )Mißfallen bezeugt und erklärt, sie haben in Befehl, eine bestimmte Antwort zu fordern, ob Zürich dci.selbenabweisen wolle, oder festzusetzen, wo die Rechtfertigung geschehe» solle; wenn Zürich diese ausschlüge, so mochteetwas Anderes daraus erwachsen, „mit vil scharpfen Worten und tröwnngen." 2- Entgegen dem Erbieten, die2000 Gl. nach Bern zu lege», verlange» die nudern Orte, daß dieselben nach. Bade., gelegt werden.der Botevon Bern habe sodann eröffnet, daß seine Herren das Geld nicht annehme., würden. Darum bitten die Botenun. weitern Befehl, indem sie dünke, „es well eben wit langen".. . S.. A. -ym-h: A.