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November 1527.
„Erstlich daß die statt Costanz jewelte» her so trüwlich und wol am römischen Rich, vorab auch am husOesterrich gefaren ist und von deren wegen land und M, auch lyb und guot verloren hat, auch daß die Stattbis dahar des schwäbischen Mnds und des Richs bollwerk gegen den Aidgnossen gewesen ist, und daß die Aid-gnossen an allem irem land kam ort habent, daruf sy größer sorg dann uf Costanz haben, und sos zua kriegenkumpt, allweg ufs mindst r"> man uf Costanz warten lassen müesseut, und wo Costanz by inen war, daß st) danngegen den Swaben ain ganz beschlossen land hellend.
„Zum andren, daß im vergangnen Switzerkrieg der swäbisch Punt nit gnnog daran gehebt, daß man denenvon Costenz alles das sy im Thurgöw gehebt, verbrennt, darzuo ire lüt erstochen hat, besunder hat man erstdenselbigen krieg mit der statt landgericht gericht(et) und das den Aidgnossen geben, dardurch der Statt unsäglicherschad an iren güeteru und sunst ist zuogestanden.
„Zum dritten, daß sölche getrüwe und nützliche dienst, ouch das gründlich verderben der Statt by dem Kaiser,ouch by dem Küng von Behaim als Erzherzogen zno Oesterrich, deßglich by dem stväbischen Punt und by demhegöwischen Adel so gar unbedacht und vergessen ist, daß nit nun der Rat und (die) statt Costanz by inenkam hilf suochen noch begeren dörfen, besunder daß sy gestattent, daß in iren landen dermaß wider die stattCostanz gehandelt werd.
„Zum vierten, daß ire rüter bis an das tor herzuo straifent und die lüt von wegen des evangelis und leerChristi rechtfertiget und tröuwent, sy durch die backen zu stechen oder an die böum ze henken.
„Zum fünften, das den gaistlichen inwonern zuo Costanz (begegnet?), also (daß) das ir uß ufstiflung/ der Pfaffen im Thurgöw, deßglich in des Abts von Richenow oberkait und an andern orten verlegt wirt undverbotten.
„Zum sechsten, daß uf verschinem Richstag zuo Spyr Küng Ferdinandus den Burgermaister Gaißberg nitselbs verhören, noch ine für sich ze kummen hat zuolassen wellen, das ain anzaig ainer großen ungnad, jaundankberkait ist der guotthäten, die die Statt dem hus Oesterruch gethon, und des schadens, den sy von sinenwegen gehebt hat.
„Zum sibcnden, daß uf das schriben, das der Rat gen Zell, Ravenspurg und Ueberlingen der rüter halb,die die frygen (?) habent nidergeworfen, gethon hat, von Zell und Ravensprurg gar kam antwurt, aber vonUeberlingen am schlechter beschaid kummen ist, darab man vermerkt, daß sy der dingen kam mißfallen tragetund nit willens sind, solche rüter nit ze enthalten.
„Zum achten, daß verschincr zyten an gmain Aidgnossen ist geworben worden, daß sy vergönnen und zuo-lassen wellten, Costanz uf irem boden ze belägern, darab.man merkt, daß man der Statt nit nun irer trüw - -kam belonung ze thuon, besunder von der pfasfen wegen gar ze vertilgen understande.
„Zum nünden, daß verschincr ziten, do der Steffan von Stain in des Rats gefängniß gewesen und durchdie Aidgnossen begert ist, daß man inen den hinus söllt geben, Herr Hans Jacob von Landow an statt und usserbefelch des Küngs von Behaim, damals noch »it Küng, als Erzherzogs zuo Oesterrich, in bysin der gmaincnAidgnossen sandtbotten im Rat begert hat, der Rat söllt den Aidgnossen den man geben; dann wo sys nit thäte»,so wisse der Rat, daß die Statt vil gült(en), zins und güeter im Thurgöw und der Aidgnoschaft Hab, welchedie Aidgnossen der Statt ufhältcn und nemen möchten, welches er ouch also grew (?) redet, daß ouch die Aid-gnossen das selbs widersprachent und sagten, es wäre (in) irem gemüet und mainung nit.
„Zum zehenden, daß verschincr jaren, do an die Aidgnossen geworben ist zuo verguust(ig)en, daß man ufder Aidgnossen boden Costanz belägern möcht, ain österrichischer houptman (man sagt, es syg Herr Mark Sittichvon Ems gewesen) ain ort zuo der belägerung gesuocht und nämlich angeschlagen Hab, zwischen dem klosterCrüzlingen und der Hofstatt davor, da vor das landgericht gestanden ist, das läger ze schlachen.
„Zum ainliften, daß den Rat ist angelangt, doch nichts gewisses, daß dcrselbig Herr Merk zuo Rineck undRoschach geworben soll haben, ime zuo vergönnen, daselbst herab ain züg ze füercn, welches aber im versagt istworden.
„Ab welchen allen disen dingen und ab vil andern practiken, die wider die Statt gehandelt werdent, unddas über alle rechtbott, ouch über daß man nicmauds das sin verhalt noch belaidiget, ouch über das sich niemand