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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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November 1527.

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4) 1S27, 21. October. Dasselbe an Freiburg (deßgleichen vermuthlich an die übrigen acht Orte). Erinne-rung an die zu den Orten gesendete Botschaft und die auf dem letzten Tage überreichte Instruction, worauf nochkeine Antwort erfolgt sei. Anzeige, daß nächstens eine Botschaft nach Baden kommen werde, und Bitte um bezüg-liche günstige Befehle zc. K. A. Fnibm'g: A. geistliche Sachen.

Zu I uud A. Bericht des constanzischen Stadtschreibers (Georg Vögcli) über einige Verhandlungen wegender Hafte im Thurgau und die Motive zur Bewerbung um Burgrechte mit den Eidgenossen.

I.Item es hat auch der landvogt im Thurgöw sinen gethanen Haft aller geistlichen, welche des evangelis sichunderfahent, güeter und gölten halb kains wegs uflösen wellen, aber wol zuogelassen, daß st) die güeter wümblcn,doch den win der grafschaft nit fücreu söllen, bis ussindig werde, wem der zuogchöre; dcßhalben die Priesterallcnthalb ire(n) wi» gewümlct und in die grafschaft gelegt. Es habcnt onch Cuonrat Zwick und Thoma Hüctlials verordnet Pfleger der pfrücudeu, die dein Rat zuostand, uf den 21 tag Octobris in dem täglichen Ratangebracht, wie der landvogt im Thurgöw des pfarrers zuo St. Stcffan ivins halb, welche pfarr dem Rat durchden Spräter. . übergeben (worden) ist, mit inen gercdt uud gesagt Hab, st) söllind und mögint denselben winwol wümlen, aber ouch der grafschaft nit stieren, bis ussindig werd, wem der zuogehör. Nachmals aberhabe er-zum Zunftmeister Hüetli gesagt, im sigen brief zuokummen, daß die pfarr (dem) doctor Peter Spyserverlyhen st)g; darumb werde er sich desselbigen wins nichts mer beladen noch annemen, er lasse den Rat undDoctor Peter mit ainander machen. Uf welche antwurt und bschaid die bemeldten Pfleger des willens gewesensind, den win her in die Statt ze fücren; das sige aber durch Rinderjosen, landgerichtsknecht verbotte» worden;der Hab inen gesagt, es Hab der landvogt mit inen geredet, was er welle, im syg vom landvogt befolchen, daßst) den win nit der grafschaft stieren, besundcr zuo Crüzlingen in ain aigenen keller legen söllind; da welleman inen ain aignen schlösset (dar)zuo geben, bis man wisse, wem der zuogehör. Desselben habent sy sich gehaltenund faß hinus gelegt; man Hab aber den win in ain andern keller, onch in andre faß gelegt, und uf Sunntagden 2V tag Octobris Hab doctor Peter Spyser morgen früe schier vor tag den selbigen win by zwayen fuodernhinweg gefüert. Do nun der Hüetli sich deß gegen dem Abt von Crüzlingen erklagt, Hab er vermaint, doctorPeter habe deß guoten fuog, alle dicwil doch im die pfarr verlichen syg. - - (Erörterung des Gegentheils).Darumb hat der Rat Hansen Wellenberg zum landvogt gen Frouwenfeld von stund an geschickt und im befolchen,sich deß gegen im ze erklagen, und wie dem Rat das sin also der grafschaft entstiert werd. Man hat ouchdem Zunftmaister Hüetli befolchen, daß er by Rinderjosen landgerichtsknecht ouch umb recht anrüefen und begerensoll, daß er den übrigen win, der noch vorhanden sig, vcrheften welle. Das hat nun der Hüetli in bysin desabtes von Crüzlingen mit Rinderjosen geredet; der hat im zuo antwurt geben, es sig des landvogts mainung,daß er doctor Petern den win sölle verfolgen lassen, allediewil die pfarr im verlyhen syg. Daruf hat der Hüetligsagt, er soll im sin ingedenk, daß er ine um sölches Hab erfordert. Daruf hat der Jos gesagt, allediewil er höre,daß Wellenberg' zum landvogt geritten syg, so welle ers über sich nemen und den win also verbieten, bis er vomlandvogt beschaid Hab. Uf solche reden hat der abt von Crüzlingen sich und erstand en, Rinderjosen von sölchermainung abzewenden und gesagt zum dritten mal, Jos, du fülltest den befelch nit änderen, darab der groß unwill,den der Abt zuo der Statt tragt, verstanden wirt. Also hat man Hansen Wellenberg verordnet gen Frowenfeldzum landvogt ze riten und im das anzezöigen und ze begeren, daß er verschaffe, daß der übrig win verlegt,deßglich daß by doctor Petern verschafft werd, daß der cntfüert win widerumb daher kummc. Daruf hat im derlandvogt gesagt, er habe vorhin des Rats verordneten gesagt, daß er sich des bemclten wins nit mer well beladen,uf das ine niemands angerüeft den win zuo verbieten, deßhalb er den win, den doctor Peter hinweg Hab, nit

>, könne wider daher bringen; aber was übrig noch da sig, dwil der Rat deß begcr, ivcllc er verbieten; das istouch beschechcn. Aber nachmals hat Riuderjos landgerichtsknecht (dein) Zunftmaister Hüetlin gesagt, daß derlandvogt im gcschribcn Hab, er sölle doctor Petern den übrigen wiu ouch lassen, doch daß er dagegen im lnndhundert gülden vertröste.

II. So nun durch practicierung der pfaffen die statt Costeuz dermaß vilfaltig belästiget wirt und ze besorgenist, daß die fach zuo einem krieg sich möchte ziehen, habent klain und groß Rät vil von denen dingen gerat-schlagt und erwägen: