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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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November 1527,

erfordere, dasjenige einziehen zu können, was man von Recht und Billigkeit wegen besitze und von jeher ruhiggenoffen habe. St. A. Zürich: A. Bischol Constanz.

ter^o:Nüt ist ein antwurt. Actum Mentag nach Otmari . . . rrvij" (18. November).

Zu <?. Die Lucerner Instruction behandelt diesen Artikel mit einer gewissen Gründlichkeit, wobei zu bemerkenist, daß Eberhard von Nischach bereits in Bern einen Lehenbrief ausgewirkt hatte, den Lucern nicht anerkennen will,da jenes Ort im Thurgau keine solche Rechte ausübe. Zu bemerken ist noch eine andere Stelle:

Item ir sollen mit dem undervogt dem Kaltswetter reden, daß er üch das gelt gebe, so er den (gedruckten)disputaz büecher(n) gelößt Hab, und daß er für und für das best thuon und verkoufen well, und daß er sy Hingebwie er mög, on (nur nicht) gar vergebens." AM ».2.

Zu l. 1) Das Zürcher Exemplar enthält auf einem eingelegten Bogen (k. 347) eine Copie der Ausfertigungfür Constanz, mit der üblichen Ueberschrift: Abscheid des gehaltnen tags zu Baden w., worin der erste Satzspeciell ausgeführt ist, während der hierseitige Abschicdtert die aufgestellten Vorschriften bloß erwähnt. Der zweiteSatz ist nicht berührt.Uff disem tag ist vor uns der Aidgnossen der zehen Orten Ratsboten erschinen derfrnmmen, fürsichtigcn, ersamen, wysen, unser guoten fründen, Burgermeisters und Rats der statt Costanz ersamebotschaft, und antwort begert von wegen des Hafts und verpots, so ine» und iren Priestern durch unfern landvogtim Thurgöw beschehen, und so wir die potten uns unserer Herren und ober» antwort entschlossen, so haben wiran dem meren erfunden, ist auch unser Herren will und mainung, also was zins und gült, auch güeter in demThurgöuw ligent, und die pfruond darauf gesetzt und gewidempt, oder fünft an gotts gaben verordnet und gebensind, es sye geltzins, kcrnenzins, wynzins, reben oder andere güeter, darumb man dann singen, läsen und meß habe»sölte, die sollend also in Haft und verpott plibcn ligen; was zins und güeter aber durch die von Costanz, iregotshüser und priester zuo den pfrüenden erkauft und den biderwen lüten im Thurgöuw ir bar gelt nf ire güetergelichen, da soll inen dasselb verpott entschlagen sin, und inen dieselben zins, es sye gelt, kernen, wyn und andersverfolgen, gelangen und werden; doch so soll unser landvogt im Thurgow den kosten, im uf soliche zins undgüeter gangen, davon nemen". Ebenso im K. A. Schasshauseil: Abschiede, und K. A. Basel.

Der Basler und der Schaffhauser Abschrift ist eine Copie des Abschieds von Baden, Montag vor Michaelis1528, und der letztern die Instruction der constanzischen Botschaft beigelegt.

2) Bericht des constanzischen Stadtschreibcrs:Wie nun vergangner tagen uf aincm Aidgnossentag zuo BadenJakob Zeller und Hans Wellenberg des Hafts halb, den der landvogt im Thurgöw den Pfaffen gethan hastgewesen sind, .. . habent der Aidgnossen botten inen angezöigt, daß sy von deren von Tegerwiler und Gottliebenwegen angelangt syge, daß man zuo Costanz jetzo zoll nein von dem, das sy in iren hüsern bruchint; deßhalbenso bittint sy, daß der Rat sy noch fürohin des zolls erlassen welle. Iis dises anbringen hat der Rat uf den 21 tagOctobris .. red gehalten, und als dann im vertrag, den verrückter jaren, nämlich im 1511. jar der Bischof unddie Statt mit einander habent äbgeredt, zuogibt, daß in des Bischofs schloß und stetteu die von Costanz zollfrygsyn füllend, was jeder in sinem hus verbrncht, deßglych Hinwider des Bischofs lüt zno Costanz, die pfragnerHindan gesetzt, und aber derselbig vertrag nichts und nie ufgericht ist, und deßhalb man glycher wys von ineuivie von denen von Merspurg (die ouch sich deß behelfen wellten), den zoll möcht »einen, nochdann hat mannachmals uf den 9 tag Novcmbris beschlossen, daß man von bitts wegen der Aidgnossen und snnst von kaumandern ursach wegen und guoter nachburschaft diser ziten des zolls halb stillstan well, so längs dem Ratgelegen syg. Das hat man etlichen von Tegerwiler vor dem Rat also angezöigt." Stadtarchiv Eonstanz.

3) 1527, 21. October. Constanz an Zürich. Man höre, daß die Eidgenossen ans Sonntag nach Allerheiligeneinen Tag zu Baden halten werden, und sei deßhalb Willens, alle Orte, die am Thurgau Theil haben, schriftlichzu ermahnen und zu bitten, daß sie ihren Boten auf diesen Tag befehlen, des Haftes wegen, den der Landvogtim Thurgau angelegt, zu handeln und Antwort zu geben, werde auch eine Botschaft nach Baden abordnen undbitte nun Zürich sreundlich, dem Zeiger dieses Schreibens zu sagen, ob jener Tag stattfinden werde, damit erauch in die übrigen Orte laufen könnte, im andern Fall demselben Befehl zur Heimkehr zu geben und seine'eigenen Botschaft Vollmacht zu ertheilen, damit man eine gute Antwort erhielte. St. A.Zürich: «.Constanz.