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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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September 1527,

Zu l. 1) 1527, 2, October (Montag nach Michaelis). Schaffhausen an Lucem. Erklärung über(Art. i) des letzten Abschieds. Man hätte nicht wenig Mißfallen daran, wenn die Knechte ohne Urlaub heim-kämen, und lasse sich daher gefallen, daß denselben geschrieben werde, man erwarte, daß sie redlich dienen, ?c.

St. A. Lucern: Missiven.

2) 1527, 3. October (Dienstag n. M.). Basel an Lucern. Man bewillige, daß den Hauptleuten undKnechten in dem verabredeten Sinne zum ernstlichsten geschrieben werde. »>. w.

3) 1527, 5. October (Donstag n.M.). Uri an Lucern. Nachdem man heute den letzten Abschiedgefertigt",lasse man es bei der mündlich gegebenen Antwort bleiben, daß man sich des Geschäftes gar nicht belade, weilman keine Leuteda" habe, wolle daher in dem fraglichen Schreiben nicht genannt sein, wiewohl man sich freue,wenn (die Knechte) Glück haben, ?c. Wenn aber in Zukunft von hier ans Leute in Dienst gingen, so würde mansie ermahnen,nach den Ehren" zu dienen und nicht ohne der (Kriegs-)Herren oder der Hauptleute Gunst undErlaubnis; heimzuziehen, und mit den andern Eidgenossen die Uebertreter bestrafen, ?c. S«. A, Luc-rn- MUw-n.

Zu i>. 1527, 12. September. Hans Hösli, Landvogt zu Lauis, an die Boten der XII Orte. Am 13. d.'seien einige Spanier ?c. nach Varese und Gallera(te) gekommen, wo sie rauben, was sie finden; über ihre (weiteren)Absichten könne man nichts erfahren; wenn aber etwas Verdächtiges begegne, werde er bei Tag und Nacht Berichtgeben. Der Castcllan zu Musso habe durch eine Botschaft sich bereit erklärt, im Fall eines Angriffes mit Leibund Gut, mit seinem Kriegsvolk und 833 Hakenbüchsen zu den Eidgenossen zu stehen, und zwar auf seine Kosten ...

St. A. Lucern: Missiven.

Zu <«. 1527, 29. September (St. Michels T.), Nheiucck. Melchior Gysler, Landvogt im Rheiuthal, audie Boten der IV Orte (Zürich, Lucern, Schwyz und Glarus) in Lucern. Sebastian Grübel zeige mit Beistandseiner Verwandten an, daß er ab seiner Pfarrpfründe zu Berg dem vr. Caspar Wirthzu einer Absenz" jährlich23 fl. rh. geben müsse, was ihm zu schwer sei, da bekanntlich (jetzt) mancherlei abgehe, ?c. Da dessen Unterthanenbezeugen, daß er sich mit der Messe und andern Sacramenten christlich halte, so möchte er, der Landvogt, dieHerren bitten, demselben beholfen zu sein, damit er solcher Beschwerde entledigt würde, ze.

St. A. Lucein: Missiven.

48Z.

Zürich. 1527, 28. September (Samstag St. Michels Abend).

Staatsarchiv Zürich: Missiven. Kantottsarchiv Basel: Abschiede. Kantonsarchiv Solothurn: Abschiebe, Vd. XV.

1. Botschaften von Bern, Glarus, Basel und Solothurn eröffnen im Namen der eils Orte, die kürzlichzu Lucern versammelt gewesen, zuerst vor dem kleinen Rath das Ansuchen, daß dem Hans Burger, der als nochungeurlaubtcr" Burger das Laudrccht von Schwyz angenommen, ein sicheres Geleit in Stadt und Land unddaraus gegeben werde, damit er sein Burgrecht aufgeben und sonst thun könne, was sein Bedürfnis; erheische.2. Darauf hat man den Gesandten vorlesen lassen, was Jeder, der zun? Bürger angenommen wird, schwört,was denn auch Hans Burger geschworen; sodann wie Einer sein Burgrechtaufsenden" soll, worüber jedemBoten eine Abschrift ans dem Stadtbnch gegeben wird; daraus werden die Eidgenossen leicht erkennen, wie der' genannte Burger seinen Pflichten gemäß gehandelt hat. Dennoch habe derselbe Zürich auf Tage?? verllagt undUnwahrheit vorgegeben, und zwar nicht bloß in seinem Namen, sondern auch für seine Brüder, die zun? Theilnoch Burger geblieben seien und sich nicht beklagen. Und wenn er auch gegründete Ursache hätte, Klage zu führen,so gebührte ihm solches doch nicht, da seine Mutter, die den? abgestorbenen Priester näher verwandt sei als er,noch lebe. Zudem habe er das Urtheil, das man früher in diesen Sache?? gegeben, in Kraft erwachsen lassen ,man habe übrigens (das bestrittene Gut) nicht sich selbst, sonder?? den Armen zuerkannt und setze voraus, daß