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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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September 1527.

sich Basel und Schaffhausen entschlossen hätten (folgt Auszug des Abschieds). St. Gallen stimme in Allem zu,die Geldstrafen ausgenommen, zum Theil weil die Münzen nicht gleich seien. Nach aller Verhandlung habe manfür gut angesehen, Bern zu benachrichtigen, ehe man sich zum Drucke des Abschieds entschließe. 2. Daß dieRegierung zu Ensisheim die gütliche Unterhandlung mit Mühlhausen abgeschlagen, bcdaure man sehr; man wolledie Sache derzeit Gott befehlen, sei aber zu Allem bereit, was den Eidgenossen von M. zu Gutem gereichen

tonne, ze. St. A. Zürich: A. Wiedertäufer.

2) Bern antwortet am 14. September (Eraltat. Crucis): Man finde nicht nöthig, den Druck jetzt vorzu-nehmen, und rathe, ihn zu unterlassen, sei aber nichts desto weniger entschlossen, gemäß dem von Zürich gemachtenund hierseits angenommenen Mandat, dieses aufrührische Wesen auszureutcn und bitte daher, die nach ZürichGeflüchteten wie die Seinigen zu strafen, wogegen Bern ebenso diejenigen, die in seinem Gebiete Unterschleif suchenwürden, zu bestrafen wünsche . . . (Erkundigung nach der Abzugs-Ordnung).

St. A. Zürich: A. Wiedertäufer. St. A. Bern: Teutsch Missiven t). 259.

3) In gleicher Sache schreibt Zürich an Augsburg (?) am !5. September, unter Mittheilung der Mandateeinzelner Städte.

4)Abschid der Stette Zürich j Bern vnnd Saut Gallen, s von wegen der wider- steuffer außgangen." Am Schluß: . . .Actum Montag nach Natiui- j tatis Marie Anno w. XXVII."Ohne Druckort. K Blätter klein Quart (9 S. Text). Auffallend ist die durchweg befolgte deutsche Schreibung.Die Kollation zeigt in diesem Drucke mehrere erhebliche, durch Versehen zu erklärende Auslassungen. Vgl. Nr. 470.

4«K.

Lucern. 1527, 19. September (Dienstag nach Nativitatis Maria).

Kalltonöarchiv Basel: Abschiede.

Tag der IV Waldstätte. Die versammelten Boten schreiben an Basel (vielleicht auch an einige andere Orte):l».Es begegnet uns etwas beschwerden, sonderlich unfern Herren und obern den dryen Ländern, als dannwir allweg zuo discn ziten geivon sind, unser vech, es sigen ochsen, roß, ouch ander unser mar und Hab, so wirdas ganz jar erstechend und daruf rüstend, in Mailand ze füeren oder den kouflüten, so Harns komend, zuoverkaufen, das ouch unser narung und losung, glichsam als an andern orten der herbst und ander gwerb ist;nun aber so Hand die vögt zuo Lowis, Luggaris und Mendris etlich verbott gethon, dardnrch die kouflüt, sogwonlich zuo uns komen, nit wol sicher, sonder also verhalten sind, das uns nun merklich beschwert, und wiewoldie vögt sagend, es sig inen von gmeinen Eidgnossen befolhen, will uns bedunken, (daß) dem nit also, sonderirs eignen fürnemens geschechen sig, und so wir deßhalb uf hütigen tag darumb versamlet, damit den vögtengcschriben, daß sy die kouflnt verfaren ließen, nütdesterminder hat nnscrn Eidgnossen von Lucern, auch uns gefallen,sölichs on iiwer gnnst und wissen nit ze thuon." I».Wyter so mögend ir wissen durch üwern botten, so usder jarrechnung zuo Lowis gewesen, wie der Castellan von Muß den nwern und unfern zuo Lowis und Luggarisdas salz vorhält, si) merklich mit zoll beschwert, me dann von alter har, dardnrch mit im geredt; es hat aberwenig beschossen, sonder klagend sich die von Lowis und Luggaris je lenger je iner, uns nmb hilf und ratanrüstende, ze." v.Zum dritten, als dann uf der jarrechnung zuo Lowis dem Kastellan von Muß das schloßWaldsol übergeben und mit lutern worten angedingt ist, daß er das in etlichen tagen (so langest verschinen)sollte schlißcn und zerbrechen, das aber noch nit geschechen ist, sonder verstand wir, daß er das schloß versccheund zuorüst mit gschütz, spys und lüten zc." «I.Zum leisten so langt uns die drü Länder an, ivie der Kastellan