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August 1527,
anheimgestellt, im Fall der Roth hinein zu reiten, dies den Eidgenossen zu eröffnen und deßhalb in Eile einenTag verkünden zu lassen, :c. St, A, Bern: Teutsch Missiv-n q, WS.
Ein entsprechendes, aber kurz gefaßtes Schreiben an Lautrec befindet sich in den Welschen Missiven iL. 27 u.
4) 1527, 4. August, „vor Poschg im läger". Jacob von Cre und gemeine eidg. Hauptleute an Bern.Nachdem ihrem letzten Schreiben betreffend General Morelet nicht willfahrt worden, seien sie genöthigt, dieserSache wegen zwei Boten an gemeine Eidgenossen abzuordnen und durch sie nochmals zu bitten, daß der Generalzu ihnen gesandt werde, bis er dem Herzog von Lautrec Bericht gegeben über die „Bestellungen" und Verheißungen,die er den Hauptleuten und Andern gethan; sobald irgend möglich, werde man ihn wieder in die Eidgenossenschaftschicken. Wenn nicht bereits ein eidg. Tag bestimmt wäre, so möge Bern in Eile einen solchen allen Orten ver-künden, mit Anzeige des Grundes, damit die Boten sofort bestimmte Entschlüsse fassen können, w.
St. A. Bern: A. Mailänderkriege.
5) 1527, 14, August (Vigil. Assumpt. Mariä). Bern an Lucern. „Es haben üwer und unser gemeinerEidgnoschaft houptlüt, so setz in des Klings dienst in Jtalia sind, ir botschaft Harns abgcfertiget, deßgelichen derHerr von Lautrec einen edelman mit einem credenzbrief an gemeiner Eidgnoschaft sandtbotten, wo die versamptscheu; so wir nun dieselben Kotten verhört und iren fürtrag verstanden, der in summ dahin langet, den Herrngeneral Morelet hinin ze riten lassen, den Herrn von Lautrec ze berichten der bcstellungen und zuosagungen, soden houpttüten und knächten gethan sind, dann niemands darus kommen mög, und als bald das beschickst, wöllensch in angends widerumb harus schicken. So nun üben vil an sölichcm gelegen ist, und obbemeldten Kotten einsilenden tags begert, bestimmen wir den in üwer statt Luzern ze halten uf nächstem Donstag vor Sant Bartholomeustag schirrest kommend nachts an der herbrig ze sin; den wollend üwcrn und unfern l. Eidgnosscn von Uri, Schwyz,Underwalden, Zug, Glaris, Schaffhusen und Appenzell ilends in des Küngs kosten verkünden und sy des Handelsberichten, damit sy ir botschaften mit völligem gewalt verordnen und uf obangesatzten tag ane alles usblibenerschincn. Wir haben auch söliche tagsatzung üwern und unfern l. Eidgnosscn von Basel, Fryburg und Solothurnzuogeschriben," zc, ?c. St, A, Bern: Teutsch Missiven ei, 2S9.
6) 1527, 20. August. Bern an Freibnrg und alle übrigen mit Frankreich verbündeten Orte. Die Hauptleutein französischem Dienst in Italien haben eine Botschaft herausgeschickt mit dem Auftrag, den die beiliegende Copieanzeige. Deßgleichen habe der Herr von Lautrec mit dieser Botschaft einen Edelmann abgeordnet mit einemCredenzbrief und denselben Weisungen. Da nun keine Tagleistung stattfinde, so habe man dies eilends berichtenwollen, mit Beifügung einer Abschrift des Briefes, den Lautrec dem Herzog von Savoyen geschrieben. Freiburg ?c-möge sich nun bis zum nächsten Tage entschließen, ob es dem General erlauben wolle, (nach Italien) hinein zureiten; die Voten rathen nämlich, es ihm zu gestatten, aber zwei Gesandte mitzuschicken, die ihn anhalten würden,beförderlich zurückzukehren, zc. K. A, Fretburg: A, Bern, — St. A, Bern: Teutsch Missiven q, 24S b, 24«,
Für Lucern ist eine kürzere Fassung vorhanden, die als Antwort auf dessen (unbekannte) Zuschrift diente.
Zu Ic. 1) Die Lucerner Instruction zu diesem Artikel lautet, „daß min Herren nüt schriben wöllent."
2) 1527, 6. September. Bern an die Princessin von Orange und die Regenten der Grafschaft Burgund.Antwort auf die schriftlichen und mündlichen Eröffnungen ihres Gesandten Claude Tissot, betreffend die Erneuerungder Neutralität. Das früher begehrte Schreiben an den französischen Admiral habe man bereits erlassen und demBoten zu dem letzten Tag in Lucern den Auftrag gegeben, die eingesandten Schriften dort vorzulegen. Den jetztgeäußerten Wünschen entspreche man ebenfalls gerne und freue sich über die Verlängerung der Neutralität, indemman hoffe, daß Ruhe und gute Nachbarschaft um so eher erhalten werden. St.A. B-m: Welsch Missiven rr. so».
Unbedenklich ist anzunehmen, daß hauptsächlich Bern sich um die Sache bemüht habe.
Zu m. Es sind uns nur folgende, immerhin erhebliche Acten bekannt:
1) 1526, 18. Deccmber, Eßlingen. „Supplication Herren der Grafen, Feyen, Ritterschaft und Adels desLands zuo Schwaben an Rom. kais. Mt. bescheen in den spännen und zwayungen sich zwüschen dem hochwürdigenFürsten und Herrn, Herrn Hugcn, Bischoffen zuo Costanz und ir f. G. Thumbcapitel ains und denen von Costanzanders Wils haltende." (^.)