Juli 1527,
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Sll armes onvontro de nons, uvunti? intolliAönoss avecguo (sie) uueunAS tlteuvoz:snnss de ooto vi II«! et aultrssnos bonrAoois. Nuis la dieu Arnos kusmos udvortis äs sorte gno l'vsmes serrer nos Portes et mvsmes nosAons en ordre pour nous «lessviidre de tienlls entrepriss, dont inoontinsnt nos ennsm^s en kuront udvortis,lssgueulx ostoient desju marobos on purtio los unAs de dessu du villuAö de Imnv^ sur le oliowin del-Z'vn, gnest unA eart de Ivo (sie) pros de oeste villo, et los uultros uvoient Auzmier (AUAno?) Is pont durvo(d'^erve) uupros notro Oumo de Arnos. 8ur «>uov notre prinoo n kniot prnndrs lssditss Oknvo^ennss stnultros de oeste vi »o nz 'nnt, intölliASnoes nvsoguss nosdits ennswis, et pur les dsspositions dnulounAs doulxnosdits onnoin)'s nvoisnt en obnrAs de prnndro monssiAnsur notro prinoo et 1o msnsr u büinmborvx ou letusr sur In plnsso, pour tero unA uultro svosguo n leurs uppotvs. (lonsoguunnnont nvoisnt dsliboro/ dekero trenvlrsr los tostos nux guntro Lindioguss et tous do nostro potit Oonssil, enssinbls plusiour» untresmnolrinntions kort vbssornbles. onuso do <^uoz' suines on Arossos ornintss et trsstort oxeandalli /e?!, pour-gusz« .. vous supplions nous voulo)or (sie) onvover vint liommss dos vostrss, pour nous oonsoler et oonduirs,onr le ons le roguisrt. lUt sur os, eto. otv. I'. N. Bitte, bei Bern für Gewährung dieses Gesuches wirkenzu weiten. K. U, FrUburg: A, Gens.
3) 1527, 18. Juli, Freiburg. Es kommt ein Schreiben von Genf, daß des Herzogs Edellcute und dieBanditen die Stadt haben überfallen wollen, weßhalb sie bittet, ein Dutzend tapfere Männer zu schicken und ihrauch mit Rath beholfen zu sein. — Nach Bern zu schreiben. «. A. Freiburg: RaHsbuch m. rs.
4) 1527, 19. Juli. Bern an Freiburg. Autwort auf dessen Schreiben samt den Missiven von Genf. Daman nicht räthlich finde, jetzt einen Zusatz hineinzuschickeu, so habe man sich entschlossen, eine Botschaft (Bütschelbachund Hetze!) nach Genf und zu dem Herzog abzuordnen und namentlich diesen zu ermahnen, solchem Unrnth abzu-helfen, sich des Friedens zu befleißen und die Seinigcn im Zaum zu halten, damit sie gegen die Genfer nichtsUnfreundliches vornehmen, da solcher gewaltthätiger Muthwillc nicht lange könnte ertragen werden. Den Botenhabe mau übrigens befohlen, sich genau zu erkundigen und nach ihrem Ermessen eilends zu berichten, ob einZusatz nöthig wäre; sie sollen sich auch dafür verwenden, daß der bestimmte Rechtstag auf den 23. d. von allenTheilen besucht werde. Damit das alles desto besser von Statten gehe, bitte man Freibnrg, Boten mit gleichenBefehlen sofort abzusenden, da die hierseitigen ohne Aufschub verreiten, und die Umstände Eile erheischen, ?c.
St. A. Bern: Teutsch Missiven H. 222 Ii. Vgl. Nathsbuch, p. 85. — K. A. Freibnrg: N. Bern.
Das bezügliche Schreiben an den Herzog, ebenfalls vom 19. Juli datirt, verweist auf die Eröffnungen, dieden Gesandten befohlen seien, und wiederholt übrigens die gewohnten Ermahnungen ec.
St. A. Bern: Welsch Missiven 23 d.
5) 1527, 2t). Juli, Freiburg. Berathung über die Antwort Berns. Es werden nach Genf verordnetder Schultheiß (Dietrich von Engelspcrg) und der Vcnner auf der Burg (Jacob Freiburger), um der Sachenachzuforschen. K. A. Freibmg: Raihsbuch Nr. 4b.
6) 1527, 19. Juli, Bern. Instruction für die Boten nach Genf ?c.
1. „Anfangs werden ir üch eigentlich erkunden des Handels, so sich verlosten hat, daß die edellüt mit einemfuoßvolk sampl den banditen mit gcwapneter Hand den Bischoffen von Jens haben wellen fachen und gan Camrachfüeren oder aber in erstachen, ouch den kleinen Rat sampt andern der statt Jeus bürgern enthaupten zc., allesnach anzöig deren von Jens schriben, und nach dem ir das befinden, dem Herzogen anzöigen und im fürhalten,daß min Herren darab hoch befreunden haben, daß er also mit solichen frevenlichcn Händeln gegen den von Jensfürfart und solichen gcwalt brucht, der uit allein im, sonders dem ganzen land großen schaden in die harr bringenmöcht, daß er sölichs abstelle und dem alles sins Vermögens vorspe, in bctrachtung was darus entspringen möcht,und daß nein Herren nllwegen sich crbotten, die bünd trüivlich an im zc halten; dann wo wistcr unrat darusentstan, könnend min herreu nit anders ermessen, dann daß etwas args darhinder stecke, und in die harr sölichermuotwill nit möcht erlitten werden; dann sy je ir burger von Jens also gcnötiget nit verlassen möchten; darnachwüß er sich zc halten". . . Für Weiteres ist auf den Inhalt dcS Crcditivs verwiesen (das uns fehlt).
2. „Demnach ist üch bcfolchen, mit allen partpcn trungcnlichcn ze reden, daß mit dest minder der rcchtstag, somin Herren augesetzt haben gan Neuws uf Sonntag nach St.Jacobs tag, ei» fürgang gcwünne und geleistet werde"...