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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Juli 1527,

leiden müsse. Zudem seien auf Ober- und Niedcr-Stammheim 2000 fl., aus einige andere Gemeinden ebenfallsbeträchtliche Summen, auf das Vermögen des Vogtes Hans 1000 fl. angelegt, der doch seinen Antheil mit demLeben gebüßt und 12 oder 13 Kinder hinterlassen habe; nach den Berichten der Rathsboten, welche zu Einsiedel«gewesen, habe Zürich erwarten dürfen, daß die ganze Strafsummc nicht höher als auf 4000 fl. steigen werde,während man jetzt bedeutend mehr fordere; da es in der Lage sei, genau zu wissen, was die betroffenen Unter-thanen ertragen können, so finde es dieselben über ihr Vermögen belastet. Um sie aber bei diesen gefährlichenZeiten nicht zu verbittern, richte Zürich an alle betheiligten Orte die Bitte, daß sie ihren Rathsboten für dennächsten Tag in dieser Sache ernstlich befehlen möchten, nach Weisung des Vertrags von Einsiedeln zu handeln,wogegen es an seinem Theil treulich dazu beitragen werde, daß das Böse nicht ungestraft bleibe.

- St. A. Zürich: Missiven.

4) 1527, 10. Juli. Bern an Zürich. Antwort auf dessen Beschwerde über die zu Frauenfeld gesetzten Strafenim Jttingerhandel. Man würde aufrichtig bedauern, wenn etwelcher Unrath daraus „errünnen" sollte, und demsoweit möglich zuvorkommen; denn alles, was zu Frieden und Ruhe diene, sei man zu erstatten immer bereit,ivas Zürich schon öfter gespürt haben werde. . . - St. A. B-r,n T-uych Mysivm y. ssi». — St. A. Zürich: A. B-m.

Zu <»:». Laut einer Lucerner Instruction handelte es sich um Angelegenheiten des Gotteshauses St. Urban.

Genf und Khamvery. 1527, 22. Juli f.

Archive Beri, und Arciburg.

Verhandlungen der Botschaften von Bern und Freibnrg.

Ein Abschied wurde schwerlich ausgefertigt; Veranlassuug und Zweck sind nur aus den Acten zu erkennen,von denen die erheblichsten folgen:

1) 1527, 1l. Juli. Bern an Freiburg. Es „ist an uns gelanget, wie dann der span, so sich zwüschenüwern und unfern burgern von Jens und den abgetretnen dadannen haltet, für und für sich eröuge und zuo größernunruowen kommen möcht, uß Ursachen, daß die von Jens sampt irem Vischoffen zuogefare» und derselben banditenmatten gemeiget, das heuw ingefücrt und zuo dem all ir güeter inventarisiert haben, vermeinende die der Herrschastconfisciert und verfallen sin, daruf dann dieselben banditen den Herzogen von Savoy angerüeft, inen ze erlauben,der Jenfern güeter in sinen landen gelegen und betretten, anzefalle» und sich damit irs verlursts ze ergetzen undin(ze)kommen, uß welichem nützit dann unrat ze entspringen ze besorgen ist. Dem allem diser sorklichcr gefarlicherzytung vorzcsin, haben wir uf üwer gefallen angesechen, denselben partyen tag gan Neuws angesetzt, nämlichennächsten Sonntag nach schürest kommend Saut Jacobs tag (28. Juli) allda nachts au der herbcrg ze sin. Harumbwir üch zuo guotein der fach trungenlich gebetten wellen haben, üwer potschaft mit uns dahin ze verordnen undabfertigen, damit die fach ustragen werde, und ir, ouch wir zuo rsiowen kamen und der fachen halb hiufürmer angesuocht werden. Wir haben sölichen tag dem Bischof und den Burgern zuo Jens zuogeschriben und oer-kündt, guoter Hoffnung (daß) sy den besuochen und dheinswegs usblyben werden, bcgcren ouch hieby, daß ir inendeßhalb ouch ernstlichen schriben, daß sy den tag leisten und dazwischen der banditen güeter unverruckt lassen.Wir vertruwen ouch, der Herzog werde die banditen anhalten, daß sy uf sölichem tag erschynen". . .

St. A. Bern: Teutsch Missiven 22». — K. A. Freiburg: A. Bern.

Die deßhalb an Genf, den Herzog von Savoyen und den Bischof von Genf gerichteten Schreiben habendie Berner Welsch Missiven ^c. 21, 22, alle unter dem gleichen Datum.

2) 1527, 14. Juli. Syndics und großc und kleine Näthe von Genf an Freiburg (dcßglcichcn an Bern).Uaxnillgusk, puissa.no et tres redoubtos soigneurs, ete. ete. Hier gue tust oamedv tresieme de oosnviron Kult lleures de matin, un gros nomtwe <lo gentilkommek u etieva.1, ensemlde plukiour» gens a pioddes kubjsts de illust'"« saignour monsvignour clo 3uvu)'o, avoompagnos dos lügitib de ooste ville, vinrent