Juli 1527.
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uf die gotshnslüt bezüge. Mins hushaliens halb Hab ich um all fachen järlich guot rechnung geben und hierumnie gescholten, untrülich gehandlet (ze) haben, verhoff ouch, es habe sich erfunden, daß ich mins regiments halbdem gotshus gar unschädlich sy(e) gesin und als ein frommer gehandlet Hab, deßhalb ich billich söllicher schmutzenfällt überhebt werden. Ich geston ouch nit, daß einiche nnerliche handgeschrift hinder mir sy(e) funden; ob sy abersölliche hinder mir funden habend, darin ich mich ützit verzigcn oder übergeben Hab, oder söllichs Inhalts sycnd,darum sy recht habind mich deß zuo berauben, dorzuo ich göttlich recht Hab, mögend sy darthuon, will ich mitrecht vor üch minen Herren gnot antwurt geben zc."
9. „Hab ich cinichermaß gehandlet, das einem frommen mt gczimt, und ich mit eeren nit verantwurtenmag, will ich(s) entgelten, und so ich des gotshuses Hof und hus innhab und güeter nüße, bruch ich gar keinfrävel noch gwalt, sonder Hab darzuo göttlich recht, will also hierum bemeltem Blarer, als gewaltigem undingestoßnem besitzer, des rechten sin vor üch minen Herren. Ich bedarf ouch nit mit recht des gotshus güeter zcbeziehen, die ich doch mit gott und dem rechten als der einig conventmünch des gotshuses besitze, und so derBlarer das nit mag crliden, will ich im wie vorgemeldt des rechten sin vor üch minen Herren zc."
19. „Ich Hab vormals gnuogsam verantwurt, daß es sich nit finden wirt mit der warheit, daß ich mich ineinichen weg des gotshuses oder miner gerechtigkeit, so ich darzuo Hab, weder schriftlich noch müntlich entzigenoder verzigen oder begeben Hab; findt man aber lüt oder brief darum, will ich deß en(t)gelten. Ich Hab michouch by minen brüedern und fründen gehalten, als mir gczimt. Der eidspflicht halb, so die bidcrbcn gotshnslütmir schuldig und in annemung der pfleg mir gethan, Hab ich sy noch nie ledig gczelt, und wiewol ich die pflegübergeben Hab, folgt (darus) nit, daß sy darum der eidcn, so sy mir gethan, lcdig syend, dann bishar es alsoder bruch und harkommen gewesen, daß ein regierender Herr, so vom regiment gieng und übergab, stnond für diegotshnslüt selbs persönlich und sagt sy ledig der Pflicht und eiden, so sy im von des gotshus wegen gethon, unddiewyl das selbig nit beschehen was, schwuorcnd die gotshnslüt keinem andern. Also hat im ouch min Abt gethon,do mir das regiment oder pfleg übergeben ward; deßhalb die biderben lüt zuo Einsidlen, in Höfen und anderschwonit on ursach sich dem Blarer ze schweren und hulden gewideret habend, und so sy nit gwalt cntsessen, villichtnoch uf hüttigen tag »it gethan hettind zc. Wie nun nach tod und abgang mins Abts die nbty und alles sodarzuo gehört, an mich als an den einigen conventmünch von rechtem und der billicheit gefallen, also ist ouch die 'Pflicht, so die biderbe» gotshnslüt dem gotshus schuldig sind, an mich gefallen, ob ich sy glich vormals der eidenmir gethan ledig hette gelassen, das doch nit beschehen ist, deßhalb sy nunzemal niemand von des gotshus wegenpflichtig sind denn mir allein."
11. „Daß sy aber vermeinend, ich nit üwer burger sy(e) und das burgrecht mir gar nit zuostande zc. . . .,antwurt ich also, das bnrgrecht betreffe Abt oder Convent, so kan sich mit dem rechten nicman deß halten oderanncmcn dann ich allein, so doch die abty von rechts wegen an mich gefallen als einigen conventmünch, folgtouch, daß söllich bnrgrecht an mich gefallen, und so man den bnrgrechtsbrief besicht, findt sich, daß söllich burgrechtallein ist von wegen der gült, so das gotshus i» üwer miner Herren gebiet hat. Diewil denn die abty samptder gült und allem, so das gotshus hat, an mich von rechts wegen gefallen wie vorgemeldt, folgt ouch daß söllichburgrccht nienian znogehört denn mir; uß sittlichem grund ich mich deß halten wird, der Hoffnung, mich werdnieman geibaltiklich davon tringen; ob aber söllichs jeman wider mich understüende, demselben will ich des rechtenflau vor üch minen Herren, crbüt mich ouch, üch in. h. alles ze erstatten, das solch burgrecht erforderet."
12. „Ich begcr kcinSwcgs, daß ir m. h. üch minen beladind oder wider jeman nnnemcnd und wider die pündützit minthalbcu handlind; ich hoff aber, diewyl ich üwer bnrgcr bin, so syc nit wider die pünd, sonder gebind(die) zuo, daß ir mir vor gemalt und zum rechten schirm gcbind, dann ich je kein anders beger, denn menklichemvor üch in. h. um allen Handel recht ze geben und »einen, der Hoffnung, nach inhalt der pünden sölle ich wyternit getrungen werden."
13. „Die keiserliche(n) fryhcitcn des gotshuses ivyscnd, daß man das gotshus so! lassen blibcn by allen altengerechtigkeiten und herkommen, deß sich ouch inine Herren von Schwyz in nnnemnng des schirms und kaflvogtygegen dem gotshus verbriefet und vcrsiglet habend. Nun ijt des gotshuses alt, ja eltifl harkommen und findt sich»it anders denn ldnß) allivcg bis uf disen Blarer keiner ze abt oder ze conventmünch ermelt oder angenommen,