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Decembcr 1526,
gütlich beigelegt werden könnte; sie mögen dafür vier oder sechs Orte selbst bezeichnen. Diese sollen dann zuerstden Span zwischen dem Bischof von Basel nnd Solothurn, betreffend den „Ueberschatz" der eigenen Leute, dieGerichte und Beeden, zu berichtigen suchen, und vor dem Abschluß des Handels ihren Vorschlag auch denen vonBasel mitthxilen, indem ohne deren Wissen und Willen nichts beschlossen werden soll; dann Hütten sie den Streitzwischen Solothurn nnd Basel vorzunehmen und einen Spruch zu fällen, dem alle drei Parteien sich unterziehenmüßten. Wenn aber wider Erwarten die zwei Orte diesen Vorschlag nicht annähmen, so wird man auf einemfolgenden Tage nochmals den Bundesbrief zu Händen nehmen und darnach entscheiden, wie sie einander berechtigensollen. Inzwischen sollen die Parteien gegen einander nichts Unfreundliches vornehmen. Ans dem nächsten Tagesollen sie über dieses Geschäft bestimmte Antwort geben, I. Für alle unerledigten Geschäfte wird ein Tag nachLucern angesetzt auf der Unschuldigen Kindlein Tag (28, December), 1. Nach Beschluß des Tages erscheintAmmann Troger, der soeben aus deni Feld gekommen, und berichtet, wie die Landsknechte unter Georg vonFrondsberg nach Bern aufgebrochen sein sollen, und wie der Dictegen vorhabe, 4660 Mann zu sammeln, um mitdenselben zu ziehen, woraus für die Knechte der Eidgenossen Gefahr entstehen könnte. Demzufolge wird nachBünde» geschrieben. 2, Er meldet ferner, daß nicht mehr als 2606 Eidgenossen und 1266 Bündner da seien,und stellt im Namen der Hauptleute das Gesuch, man möchte die Leute, welche Lust hätten dahin zu ziehen, nichtdaran hindern. 3, Endlich zeigt er an, daß im Feld ein großer Mißbrauch eingerissen, indem Viele heinigezogen,sobald sie den Sold erhalten, was den Zurückgebliebenen beschwerlich sei und zu großem Schaden gereichen könnte,weßhalb er bittet, man möchte solche Heimkehrende strafen nnd die klebrigen nicht verlassen, indekn viele guteredliche Eidgenossen im Feld liegen, wo sie bis zu Ende des Krieges ausharren wollen, in der Hoffnung, mitEhren heimzukehren. Heimzubringen, um über diese Puncte auf dem nächsten Tag Antwort zu geben, i». Sodannhat jeder Bote gehört, wie der „Viceroy", Feldherr des Kaisers, auf dem Meer unterlegen ist.
Im Berner Exemplar fehlt « , im Freiburger >«. »I, v, im Basler, Solothurner und Schaffhauser b, «I,im Appenzeller I», «I, v.
Zu I». Wir geben die originale Fassung noch im Wortlaut: „Und als uf disem tag unser lieben Eidgnossenvon Bern potten abermals wie dann vor zuo tagen mer anzug gethan und zum höchsten erfordert und.begert hat,inen ein buoch der disputaciou zuo Baden ze geben, mit vil und langen warten ?c., söllich ernstlich und tratzlichansuochen und erfordren uns nit wenig beduret, diewil doch vor zuo tagen zum dickern mal inen ursach und Mangel,warum man inen das nit geben kan, erzellet, dann nit minder, etlich und gar nach alle Ort sölich büecher ebenals gern gehept, auch erfordert und vermeint, sr> habent glich als vil kosten, müeg und arbeit mit der disputatzerlitten, als unser Eidgnossen von Bern, und man soll inen die nit verhalten; so aber der büecher zuo wenig,daß nit jedem Ort eins werden mag, und uf einem vergangnen tag zuo Baden angsechcn und beschlossen ist,niemant kein buoch zuo geben, damit sich nicmant erklagen mög, sunder daß sölich buoch der disputatz gctrucktwerden, darnach soll man jedem Ort eins zuoschicken zc., by sölichem ansechen lassent wir es genzlich bliben, undwann die truckt werden, als auch in stüter täglicher arbeit für und für gat, und ob gott will bald vollendt, sowirdt man jedem Ort eins zuoschicken; dann sölt man die büecher von einander» zerteilen, so stüende merklichergroßer gfar und Nachteil daruf, so unser Eidgnoschaft daruß entspringen macht; deßhalb uß guoter und besterMeinung sölichs angsechcn und allen Orten abgschlagen ist, niemandt kein buoch jetzmal zuo geben, darum unserEidgnossen von Bern sölichs im besten, als es beschicht, ufnemen und von irem fürnemen abstan wellent; dassöllent die potten zum trüwlichesten anbringen."
Zu »I. Der Abschied ist aus den folgenden Acten zu ergänzen:
1) 1526, 27. November (Dienstag vor Andrea). Zürich an Bern (auch an die übrigen in Baden regierendenOrt«). Ungeachtet aller bisherigen Schreiben und Vorträge an die sieben Orte, die Appellationen aus dem Kelleramtzu Lunkhofen betreffend, und der mehrfachen Erklärung, daß man ohne rechtlichen Entscheid nicht nachgeben könne,