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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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November 1526.

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guot geruof by aller erberkeit vols (vollends?) verlieren und by allen menschen, zuo dem (daß).uns weder fürstcnnoch Herren hold sind, so gar wurde verbitteren, daß wir gemeinlich dadurch verachtet und die, so einer Eid-gnoschaft frömde land bruchen wurden, deß größlich entgelten wurden.

Deßhalb will uns, den setz erzelten, mich andern Ursachen, so uns bewegen, ganz nit für guot ansechen,daß unser lieb Eidgnossen die gemelten vor und nachred mit den acten der disputation usgan lassend; denn söltedas also usgan, so ist sich dheins gewüsseren zuo versechen, dann daß uns Eidgnossen Hinwider (als man unsleider wol vil ufrupfen mag) gesagt, usgeschribcn und begegnen, daß uns leid wirdet. Darumb ist unser ernstlichbeger, es wellend unser Eidgnossen diß also im besten zuo herzen nemen, auch ansechen, daß die surften undstände gemcinlich des hl. Rychs uf nächst gehaltnem Rychstag zuo Spyr irc händ an niemanden wellen verbrüegcn,ouch niemanden kctzer noch schclmen schelten, und diß vorred und schlußred nit lassen usgan, sonder- verhalten;das wirt uns allen gemeinlich zuo nutz und zuo guotem dienen.

Wellten aber unser Eidgnossen die Acten je mit einer vorred und schlußred lassen usgan, das möchten wiruf ein solche Meinung liden, daß in der vorred wurde gemeldet, wie gemeiner Christenheit zuo guot um fridensund einigkeit willen im christenlichen glouben ze pflanzen, ein christenlich gespräch und disputation angesehen, und(solichs) wie die acten uswysend, gehalten worden, weliche acten ein gemeine Eidgnoschaft allen christglöubigenzuo guot in offnen truck kamen und usgan lassen, damit ein jeder christ sich in christenlichem glouben bester basmüsse ze halten, und i» solchen vor und nachreden keinen theil verdammen, ouch niemanden den sig geben, sonderdas urtel christenlichem glouben, wie der in göttlicher geschrift begründet, zuostellen. Das wurde on allen zwifelvon uns Eidgnossen by allen guoten herzen zuo großem dank angenomen, ouch zuo frid und einigkeit dienen.

Wo aber unser Eidgnossen gemeinlich oder sonderliche Ort diß unser trüwe warnung nit annemen, sondermit irer vor und schlußred je fürfaren und (die) in trnck wellten komm lan, soll unser bott sagen und bezügen,daß wir mit derselben vor und schlußred ganz nützit zuo schaffen haben, darin nit bewilligen, ouch nit gehebthaben wellen, daß wir darinnen jenan gemeldet noch gestellt werden; deß soll sich unser bott offenlich bezügenund in unserem namen protestieren." K.A. Basel- Abschied-.

Anderes ist leider nicht erhalten.

40«.

(Schwyz?). 152k, 8. November.

Stiftsarchiv St. Gallen.

Schwyz und Glarus schreiben au den Abt von St. Gallen:

Uf das vilfaltig besuochen und anrüefen um recht gegen unseren landlütcn, üwer fürstlichen gnaden lütder grafschaft Toggenburg, durch ü. f. g. nnwält an uns bcschechen, und uf (die) Handlung, so der fach halbdurch unser verordneten beschechen ist, Hand wir bedacht gestalt und form der dingen, (und) so dann ü. f. g.daran gelegen, und daß es die groß notdurft will erfordern, uns deßhalb mit einandern vereint und um dieartikel sampt und sunder, dero sich ü. f. g. gegen inen beschwert, einen tag angesetzt und bestimpt gan Schwyz,nämlich daß die partyen zuo allen teilen da erschinen söllent am andern Sunntag im Advent nächst kommendenachts an der Herberge zuo finde, und alldann jeder teil mit im bringen soll alle gwarsami, so jeder teil hatund er vermeint, sich deß im rechten zuo behelfen und gänzlich mit vollem gwalt ane wytern ufzug noch hindersich bringen, doch mit der bescheidcnheit, daß wir um jeden artikel insnndcrs, darum span ist, die güetigkeitnochmals besuochen, und welich artikel die güetigkeit fundeil werden mag, ist man des rcchtsprnchs vertragen;um was artiklen aber die güetigkeit nit erschießen, werden wir uns mit rechtsprnch uf jedes teils darthuon crlüteru,und ob etliche partyen ußbliben, wurden wir dem widerteil uf sinen fürtrag recht ergan lassen"... In gleichemSinne sei au die Toggenburger geschrieben. »

lieber die Eingangs erwähnten Verhandlungen wissen wir keine Acten nachzuweisen.

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