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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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October 1526

t. 152«, 6, October. Zürich au die eidg, Botschaften in Bade». Da ihm ein namhafter Thcil der imewigen Frieden mit Frankreich versprochenen Summe noch nicht ausbezahlt sei, und die Eidgenossen wegen ihrerAnforderungen an die Krone Beschlüsse fassen und vielleicht Botschaften abordnen werden, so hoffe es, daß sieseine Ansprüche nicht von ihrer Verwendung ausschließen; den ihm gebührenden Theil der erlaufenden Kostenwerde es gern übernehmen. Bitte um sofortige schriftliche Antwort. Zürich-Misswm.

E. A. A. datirt Dienstag vor St. Gallen Tag (9. Oct.).

r aus dem Berner, 8 aus dem Schaffhauser Exemplar. Dem Beruer und Freiburger Abschied fehlt «>,während i' auch dem Freiburger und Solothurner angehört. Im Schaffhauser mangelt i>, im Appenzeller Ii, 8.

Zu « (auch l ?c.). 1526, 26. September (Mittwoch vor Michaelis). Lucern an Solothurn (deßgleichcn anFreiburg w. :c.). Von F. Durchlaucht von Oesterreich seien Briefe an gemeine Eidgenossen eingelangt, und zudemveruehme man, daß Hauptleute und Knechte ohne Urlaub heimziehen; der letzthin zu Baden erhaltenen Vollmachtgemäß habe man nun, um in solchen Sachen zu handeln, einen Tag nach Baden gesetzt auf den 9. October, derallen Orten mit Ausnahme Zürichs verkündet werde, w.

K. A. Freiburg: A. Luceni. K. A. Solothm'n: Abschiede Bd. XIV. K. A. Basel: Abschiede.

Zu I (auch i», «»), Zu beachten sind folgende Acten:

1) 1526, 24. September (Montag vor St. Michels Tag), Nachts,Lumpra" vor Mailand. WilhelmHertenstein an Sch. und Rath in Bern. Dank für ihr väterlich treues Schreiben.Daby so wölkend wüssen,daß Junker Franz Armbroster, Jacob May, Stölli, Hauptmann Heid von Fryburg, Vit von Höweu (und)Zindlcr von St. Gallen (sich sich understanden, mit iren fänlinen sampt den knechten von unfern Eidgnossendein feld und uf nächst Frytag vor dato dis briefs von uns (ze) stechen und den nächsten uf Höchen Sieneu unddanncnthin für und für bis in Napels gheiß und ufwysung des Bapsts lütiner, das nu mir und andernhouptlüten sampt der inerteil knechten nit zum besten gefallt, ansechen(d) üiver vätterlich schrybeu uns gethan,also, daß wir uns erlich und redlich haltend, llf semlichs Hab ich init inen nit wellen, sunder allda mit andernEidgnossen vor Meiland zuo verharren bis zuo ustrag der fach; semlichs wölkend wüssen in guoter Meinung undallda ermessen, ob scmlich ir ufbruch zuo guotem oder bösem dienen möge. Demnach . . so wölkend wüssen, daßich bericht wird, wie uf hüt dato der Herzog von Orbin sampt den unfern Karmunen stürmen werden". . .Nachschrift: Nachricht daß Cremona erobert und die Besatzung abgezogen sei mit Ausnahme des Geschützesund der Munition; die Spanier sollenrichtig" auf der Straße nach Neapel, die Landsknechte in das Etschlnndzurückziehen; wenn einer auf anderen Wegen betreten würde, so soll er an Ort und Stelle aufgehängt werden, ?c.

K. A. Solothurn: Curiosa (Bd. 39): Copic.

Bezügliche Antwortschreiben der Obrigkeit, dd. 39. September, haben die Berner Deutsch Miss. (j. 104 d. 1l>5.

2) 1526, 30. September. Bern an Freiburg und Solothurn. Aus einem Schreiben von den Angehörigen,die im Dienst des hl. Bundes in Mailand seien, vernehme man mit größtem Mißfallen, daß sich einige Hauptleutcmit ihren Knechten von dem Lager getrennt habe», um nach Neapel zu ziehen. In Betracht der vorhandenenGefahren habe man denselben eilends geschrieben und sie bei Eiden und allen Pflichten ermahnt, bei dem Lagerin Mailand zu bleiben, und da auch Etliche von Freiburg sich dabei befinden, so bitte man es dringend, dieSeinigen in gleicher Gestalt abzumahnen, ?c. «. A. Freiburg - A. B-r». St. A. B-rn- Teuisq MWmn «. 10s >>.

3) 1526, 2l. October, 9 11. Vorm. Bern an Lucern. In dieser Stunde haben die französischen Gesandtenangezeigt, wie sie vernommen, daß die Graubündner beschlossen haben, jedem Herrn zuzuziehen, der sie annehmenwolle, sei es der Kaiser oder der König, und jedermann durch ihr Land passtren zu lassen; welch großen Nnchtheildas dem König und den eidg. Knechten, die jetzt im Dienst des hl. Bundes vor Mailand liegen, bringen würde,könne man wohl ermessen; deßhalb bitten die Gesandten um ein Schreiben an Lucern, mit dem Begehren, daßdie Waldstätte gemeinsam eine Botschaft ine Namen der Eidgenossen an die Bündner schicken und dieselbenermahnen, den erst kürzlich auf Tagen gegebenen Verheißungen nachzukommen und allfällig vorhandene feindlicheAnschläge abzustellen. Man bitte nun, in diesem Sinne zu handeln, w. Ei. A. V-,n- T-uych MWvm q. ew.