Februar > 52U.
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Unterzeichnet! „Ewer willigen verordneten bellten gen Müs;: Thcodolus, abt zuo S. Luci, Hans Mer, hopt->nan nff Fürstenburg, Moritz abein Übersachsen, alt lantrichter, nnd Lienhart Mayer von Schicrs."
V. „Es haben onch die verordneten von gemainen dry Pündten nf nechst gehaltnen tag zuo Chur irsbefelchs, die ividertöufcr, bildstürmer, ander ungehorsamen und widerspennigen zuo Fläsch ein gnot anzal fenklichangenomen, sy zuo Mayenfelt für recht gefielt, in irem irthum und fürnemen unwendig, sonder gar verstockt,verhört und behärrig snitden, zuoletst uf gnuogsain trostuitg der gmaind Fläsch uf recht und nf nechsten tag derPündten rat zuo pflegen ledig gelassen, deßhalb jeder bot von siner gmaind, wie wyter zu handeln ir gnotbednnlen sye, cndlich(en) beschaid erschainen sol."
8ig'. Hofmaister und Rath nnsers gnädigen Herren von Chnr,
Weitere Aufzeichnungen liegen nicht vor.
»4S.
Mem. 1526, 12. Februar.
Staatsarchiv Zürich: Abschiede Bd. 9, f. 258. Staatsarchiv Bern: Attq. eidq. Abschiede X. 416.
„Uf anbringen und dargelegter instruction (sie), onch hoflicher wyser red der eerlichen ersamen potschaftvon Zürichs) haben sich min Herren entschlossen!
„Erstmals von wegen des reversbriefs von Nüwenbnrg, als si sich entschuldiget, daran min Herrennn besonder wolgefallen uitd benücgen, dann si die selbigen ir getrüw lieb Eidgnossen von Zürich onch niebarfür geacht noch gehalten haben, daß si inen widrig, snnders guotwillig gewüsen, sölichen brief ufzerichten."tb. „Demnach, als si angezogen, vcrnnglimpfend (mo.) nnd beschuldiget zc sind, wie si ir kilchcn zerstören nitdniderbrächen, deß sich min Herren onch ir antwurt und entschuldigung wol benüegen; dann si sich (deß) onchmt beladen, was oder (in) welichen gestalten si ir kilchen nnd anders inen zuogehörig halten." «. „Und sodann si sich crklagt beschuldiget ze sin, nngehorsami nnd ividerivärtigtcit im Thnrgöniv gemacht (ze) haben, onchdarus ir antwurt gäben, harmnb abermals min Herren das besser iren besondern getrüwen lieb(en) Eidgnossen vonZürich halb glouben; dann wiewol si deßhalb etwas angelanget, sye doch dermas beschüchen, daß semlichs unnützliederlich lüt und nit die erberkeit im Turgöuw sollen gethan haben." «R. „Denne als si abermals (wie onchvor) begärt, daß sich min Herren weder zuo tagen noch (in) ander weg von inen sündern nnd abscheiden,haben nun Herren harumb allenthalb in ir landschaft mit ir nechstgethnner verantwurtung sowol als der sibenOrten anbringen geschriben, welicher will und Meinung si erwarten; sye inen onch semlich zweyung, zertrennungund absünderung >iß herzen ckeid und ganz mißfellig, möchten onch erliden, und wäre inen gefallens, daß si dieübrigen siben Ort nochmals fründlichen angekert und verinöchten, sich nit von inen ze sündern, und ob si noch-mals sölichs thuon, wellen min Herren iren potten in befälch gäben, das aller best und füeglichest darzuo zeveden nnd handlen, damit einigkeit und fründlicher will wideruinb zwüscheii inen ingebracht werde." t . „Als abernechster abscheid zuo Baden tlsgangen wyset der Warnungen halb von Louwers und Luggaris, daß wo man indas feld züchen, alte ordnung behalten zc., da mm min Herren will bequemlich bedunken und sin, daß die ver-
-) Laut des Zürcher Rathsbuches k. 199 d wurden Bin. (Diethelm) Röist, M. (Jacob) Werdmüller, Schultheiß Vissingerund Ulrich Funk abgeordnet, am Dienstag nach Lichtmeß (ti. Febr.).