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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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850
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850 Februar 1526,

de» Pündten zuo großer schand und schaden kommen möchten, und der krieg zuo dtjer zit uns schwer undunlidlich wäre, dwyl alle werch jetzo angand, ouch nit vil am Castellan zuo gewinnen, sonder uns vil mcr zuoverlieren ist; das und anders, so die botten im tag hören werden, hat die Herren von Aidgnossen, ouch unsbewegt, daß wir zum leisten zuo sölicher teding kommen sind, als hernach folgt, die selbigen gemainen landenund dem gemainen armen mau zuo guot augenomen haben, (und) bitten üch, ir wellen das also im besten, wiees beschechen ist, güetiklich annemen und getrüwlich helfen die fachen, die verbrieft sind, halten und vollstrecken,sölichs ouch die botten von Aidgnossen ernstlichs und Hochs ermanens bitten, s>) nit letz ze stellen, in Hoffnungdaß es ain ansang sye ains guoten fridens, dadurch wir zuo ruobeu kommen; sölichs und vil mer uns mitder zit widergelten wirt ungezwifelt, als sich dann der Castellan früntlich hat lassen merken und selbs erzaigt?c,

1, „Als nämlich gemain dri) Pünt söllen (dem) gemelten Castellan uf Muß unib der gefangnen erlösunggebe» ainlif tusend krönen, halben tail inderthalb vierzechen tagen, den andern halb(eu) tait acht oder zechen tagvor usgendem neuem anstand, durch die Herren von Aidgnossen gmacht und verstreckt bis uf Saut Bereuen tag,ingends ersts Herpstmonats diß jars,

2, „Und hat daruf sampt uns ledig haimfaren lassen alle gefangnen, usgenomen sechs, die er bis uf dieersten bezalung zuni pfand behalten hat und nach erster zalung ouch ledig werdend, nämlich Jacoben von Eastel-nmr; vogt zuo Fürstenow; Hansen Travers; vogt uf Grifenstain; Ammanu im Pretigew; Amman uß Schambs;ain von Clefen und ain uß Veltlin,

3, „Dagegen söllen ivir von Pünden die gefangnen uß den Plefen und andern gebieteil des Castellnns zuoMüß fry unengolten ledig lassen,

4, „Wyter söllen Junkher Gubert und Pausten von Castelmur ire giieter in Pünten widernmb zuogestelltwerden, daß sy die nutzen, bruchen und niesten mögen in oder usserthalben den landen, wie und wo es inenfuoklich sye.

5, „Ouch söllen die banditen zuo baiden syten sicher widerumb haiin zu den iren gelassen werden on allivyter straf, ußgenoinen Schers de Baß (?),

6, „Aber ist ain abty, genaniit Pirna (?) in des Herren Castellans bieten gelegen, so die mit iren göltenvon etlichen ansprächig wäre, sol darumb ain gemain billich recht gesetzt und nüt mit gewalt förgnomen iverdeu.

7, „Zum leisten, umb sölich summa gelts, obgcmelts und anders so gmacht ist, sind die Herren von Aid-gnossen gült und bürg gegeir dem Castellan, werdeil die zuo bezalen und anders alles vest zuo halten, darnachdie vier botten von Pündten glicher maß sich gegen den Herren von Aidgnossen verbürgt habeil und alle gefangnengemelten vier botten schadlos verpsticht und zuogesagt mit brief und sigel allenthalb gegen einandern versichert;insonder die gefangnen von Pündten, die nit botten gewesen, aber uß aignen geschäften mit geritten und gefangenworden sind, haben sich ouch versprochen, uf gnad oder ungnad unser Herren der dry Pündten in die schatzungzuo ston,

III. „Sölichs alles werden die botten von allen gmainden klärlicher verston, warumb und uß was not,ursach und bewcgnus das alles beschechen sye, so sy uf den tag kommen, haben ouch guoten trost entpfangenvom Herren Castellan, soferr guoter frid und fründschaft »littler zit init im gemacht und gehalten, werde derandren zalung des andern halb tails guot gnad und rat beschechen,

IV. „Endlich soll ain jeder bot mit vollem gcwält uf angesetzten tag kommeil, diser und ander artikel halbzu handeln und beschliessen, ouch (die) so nächst zuo Chur gehandelt und fürbracht sind, und ander zuofallendeufachen und Handel usrichten, Datum zuo Eleven am achten tag Februarij Anno domini zc, xxvj?"