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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Februar 152K

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15) 1526, 12. Februar, Bern, Räthe und Bürger. „Der Jenfcrn burgrccht ist erc(qniert)."— „An allpartyen (ze schriben), nützit unfründlichs gegen einandern anzefachen." a>. w.

16) 1526, 15. Februar (Donstag vor der alten Fastnacht), Bern, Näthc und Bürger, versammelt I. 1. wegeneiner Zuschrift Venner Stürlers ans Lausanne, 2. sodann wegen des Antrags des Boten von Freiburg, sich zuberathen, wie man sich wegen des Handels mit Genf zu verhalten gedachte, und an die von Lausanne zu schreiben,Ire sollten sich rüsten; 3. wegen des Begehrens der Genfer (Boten), etliche Burger (Großrathsglieder) mit ihnen(nach Genf) reiten zu lassen. — Beschluß, (1.) das Burgrecht zu halten, aber nicht mehr zu thnn; (2.) derzeiterheischen die Umstände nicht, einen Nathschlag zufassen; (das möge geschehen), nachdem die Boten zurückgekommensein werden. (3.) Man finde es ungebührlich, daß Bürger mit den Gcnfern hineinreiten sollten.

II. „Gen Losen (ze schriben), es che miner Herren befelch nit gesin, als inen Franz Armbroster und WilhelmZeso zuogeschriben; Harum ch nachmalen dcßhalb rücnng chcn und dhein hilf (gan Jens) schickend, als das inendie Kotten ouch gewert. Min Herren syen des willens, was das angenommen burgrecht vermag und nsdruckt, zehalten, ?e." St. A. Bern: Nathsmmmal.

17) 1526, 22. Februar, Bern, Versammlung der Räthe und Burger. Beschlossen, es sollen die (Angehörigen),die jetzt in Genf sind, bis auf weitern Bescheid daselbst bleiben. ' w. n>.

18) 1526, 26. Februar, Bern. Es wird der Bericht der Boten, die bei dem Herzog gewesen, verhört undder Abschied gelesen. Dies soll (auch) den Burgern vorgebracht werden. — Vgl. Nr. 346. w, w,

»44.

Kljiavemltl. 152K, 8. Februar.

Staatsarchiv Zürich: Tschnd. Documenien-Sammlung, 't'. IX. Nr. Iii.

„Copi) der Handlung gemeiner dry Pinnen gesandten gen Muß zum Castellan, erledigung der gefangnen»»d anders betreffend ?c."

I. „Erstlich wie dann unser lieb Herren und getrüwen verwandten der Aidgnossen ir eerlich botschaft zuouns gesandt usf nächst gehaltnen pnndstag gen Ehur mit erbieten, uns hilflich zuo sin, mit dem Herren Castellanuf Muß, unser gefangnen halb und sust, zno handle», doch vorns fürgepracht irer Herren der Aidgnossen ernstlichbefelch und beger an uns von (den) Pnndten, dwyl wir an vil orten befleckt syen mit dem ketzerischen zwing-chchm und lntrischen glonbcn, darns groß(er) schad an lib und sccl täglichs erwachs, daß wir wellen denselbigcnuenen ingwachsnei? glonben abthuon und gar usrnten, alsdanit wellen sy darnach uns helfen raten und byston»nt lib und guot, sodann üch üwer botten von Chur des abschid gepracht haben (sich; uf sölichs ain jeder bottendlich antwurt uf nächsten tag bringen sol; dann die Herren von Aidgnossen darns zuo Chur warten werden.

II- „Zum andern zuo verhören die botten, so gen Muß gesandt, was und wie sy da gehandelt haben,>»er dann schriftlich verfaßt müg werden, insunders so unser lieb frummen puntsgnossen, so im schloß Mußhertlich gefangen sind, die ledig zno inachen, der Castellan so groß nnmüglich merklich ding bcgert und geforderthat, nämlich für sin kostnng und krieg zweimalhnnderttufent krönen und lnnd und lüt mit dem geschntz, znoEleven gefunden im schloß, und vil ander schwer anmuotung, weliche uns doch kains ivegs anznonemcn waren,Heß ouch kam befelch noch geivalt hatten und also gar nach zerschlagen; haben doch die gefangnen uns so inniklichund ernstlich hoch ermanet, daß es billich ain hert herz erbarmen mnoß, daß wir abermals durch hilf und ratgemelter Herren von Aidgnossen widerumb versuoch taten, uß Ursachen daß der Castellan kam wytern anstand(geben?), sonder von stund an wider uns kriegen wolt, dadurch die armen gefangnen nmb ir lib und leben,

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