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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Februar 1526,

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d. 1526, 9, Februar, Die Städte Bern und Freiburg erkennen auf die Beschwerde der Gemeinde Murten,daß die dahin ziehenden Fremden wohl die Almenden, Weiden und andere Rechtsamcn nutzen, aber dafür nichtserstatten, zc., es können in Zukunft die Muriner von jedem Ausländer, der nicht aus den Gebieten von Bernund Freiburg komme oder sich bereits niedergelassen habe, 19 Pfund Pfenning Freibnrgcr-Währnng fordern undsolches Geld für die Bedürfnisse der Stadt verwenden; dabei können sie je nach Vcrmögensnmständen auch wenigerbeziehen, ober nicht mehr. St, A. B-r,u TeiM Epm-hlm-h im, sos, oos.

Zu Wir glauben die uns zugänglich gewesenen Acten vollständig folgen lassen zu sollen, zumal einTheil der ursprünglich vorhandenen verlohn ist.

1) 1526, 24. Januar, Freiburg. Die Genfer bitten, daß man die früher verordneten Boten wieder (nachBern?) abfertigen und sie als freie Leute erkennen wolle. Da sie um das Burgrecht werben, so sollen sich diediesseitigen Voten bei Bern dafür verwenden, daß dieselben angenommen werden. Wenn Bern entspricht, so willman sie auch annehmen. „Soll heimlich blyben. Ist verbotten." «. A. Fr-iburg- Ruthsbuch Nr. 43,

2) 1526, 25. Januar. Creditiv und Instruction des Bischofs von Genf für den Abt, von St. Maure, alsGesandten nach Bern, Freiburg und Solothurn. „vroinisrsinsnt st aprss mos trss bumblos rocommanäationsa Isur bonns graas Isur äira guil 5 a aucuns gm out voulu äonno g. sntsnärs gm; jostois ästonu st mosssrviteurs, 00 guo ns so trouvsra pm'nt vrav. — vt pourroit sstrs guil z; a gmlgm äitksrsnt äs jurisäictionäs lg. cito äs Vsnsvs, äs lagmllc; jsntcnäs poursuivrs äsvsnt In soinctsts äs nostrs soinct pors Is popoot In majssts cls Ismpsrsur, mss souvoroins ssiZnsurs. — bln cmtro clirn n osux <Zo Vonovs gui prssonts-msnt sont nux ^llsmnAvss et poursuivont boitigcoislo, eomms jai sntsnäu, mon intention est cls nonaonssntir, et ponr es guil z- n guelgue cliklioults, Issäits äs Vsnovs xourront snvovcr guelonn pur äsvsrsmoi n vonsvs, et jssporo cls ksirs äs sorts nn plaisir äs visu, gm Is tont so appnintsra nu prokt stutilits cls Isgliss st krancbiss st libsrts äs In cito". . . LiZn. Vvsguo äs Eonovs.

St. A. Bern: A. Genf (Copic von Cyro).

3) 1526, 27. Januar. Bern an den Herzog von Savoyen, „ut im welschen Missivenbuoch. Antwurt ufder von Jens anbringen und beger in (?) iren kosten." St. A. B-rn: Rathsmanual.

Ein wälsches Missivenbuch vor Februar 1527 fehlt. Um so mehr verdient eine Notiz vom 20. April Be-achtung: Schreiben an den König von Frankreich, wegen Baumer (von Saanen, wegen rückständiger Sölde),»als im wälschen Missivenbuoch stat." Andere solche Verweisungen folgen. Da viele erhebliche von Bern erlasseneSchreiben in dessen Rathsbüchern nur kurz erwähnt sind, so hat man den (bisher unbekannten) Verlust dieser(ersten) wälschen Missivensammlung sehr zu bedauern.

4) 1526, 29. Januar, Genf. „Oratorss canonici st capitulum sancti l'strv an Bern. „UaZniüci est.Luin nonnulla in prasssnti occurrnnt rsruin nsZocia, supsr guibus brsvi apuä ä. vsstras tractanäum est,von alionum alz scclssiastica. bonostato esss äuximus, si ulla äs uobis korts tunc msntio continAgt ä. vsstrisSlAniticaro, gusmoämoäum maiorum nostrorum tum scclosiasticorum guain soculnrium prosclara st tutissimavsstigin pro viribus iwitantss nulla unguam aliunäs proosiäia, nullos lavorss, nullas amicitias novas nutcontsäsrationss antoa guassivimus aut in prasssnti guasrimus praetor sas, in guibus olim summo vso stäivo vstro protsZsnto praoäsccssorss nostri in magno rsruin suoruin loolicitats vixsrunt; ut snim occls-^iasticum äsest oräinom cbristianamgus cbaritatsiu, sorts nostro eontsnti ownium sorvi, kratrss et aniici«empor ssso äscrsvimus, nos nä guascungus beneplaeito ä. vsstrarum Continus vkkorsntss illisgus vsbsmontsrstiam coinmsnäantos, guas Prospers ssmpor valsrs vsum supplieomus/' St. A. B°r»: A. G-ns lOngway.

5) 1526, 5. Februar, Bern, Versammlung der Räthe und Bürger. „Da sind verhört der Jenfern dar-gelegt gewarsamen und ir supplicatz, und also (haben) min Herren R. n. B. sich vereint, die fach an der drycnStetten ratsbotten langen zc lassen und dhein besluß da ze machen ane der burger verwilligung, ouch des burg-rechten halb stillzestan bis zuo nstrag der honptsach, und eb die botten verritcn, hierin ze handeln."

St. N. Bern: Nathsmanual.