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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Februar 1526.

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Eidgnoschaft zuo cinigkeit kommen und christenlicher alter ordnung nachgelebt wurde-, dann wo sölichs nit besche )en,syc zuo besorgen, wo wir von fürsteu, Herren und mcnklichcm, so uns findlichen verhassen, mit krieg angegriffenwurden, durch sölich zertcilung des gloubens uns großer schaden, niderlag und Zerstörung zuozcstan, so doch dermund der warheit geredt, ein jetlich rich in sich zerteilt werde zerstört.

13.Und wo wir dann in kriegen zcsammen kommen und ctlich (den) alten cristenlichen glauben halten,und die andern darwider handeln und villicht verspotten, wurde nützit guots darus erwachsen, wo man ic a enordinanzen der kilchen, gewichter Personen und anderer fachen halb nit halten; dann leider mcnkli )cm ze wussen,was darus entsprungen, und wie ein Eidgnoschaft um lib, eer und guot kamen, auch in kleiner achtung ist undwenig gloubens mer hat. . ^

14. sölichen Ursachen und gründ(en) ir Herren von den vij Orten bewegt, hnbind sy sölichs angestchen,dhcins fürnemcns, ützit unfrüntlichs wider bcmcldt von Zürich ze handlen, deß sich nicmands zuo wen

(söll), sonders damit ein lobliche Eidgnoschaft, durch zweyung des gloubens zertrennt, wider geeint, dadurch sinv-lichem gewalt mit cinhäller gcgcnwer und dapferlichem widerstand begegnet mög werden.

Zuo dem daß sy willens, an denen von Zürich und andern die pünd ze halten und si ) es icch en

(ze) benüegen, wie wol menklichem zuo wüssen, ob sy, die von Zürich, von (den) pünden nit (selbs) a getretten,

und ob unser alt vordem sölicher gcstalt zuosammen kommen, das sich NU erlütern der zyt, so man die pundschweeren wirt. ^

16.Wann dann bemeldt von Zürich alte christenliche ordnung und sahung wider anncmend, wellend sy, dievij Ort, dheinswcgs von inen stan und by inen als ir altvordern ziio tagen sitzen, wie sy dann zuosammen kommen.

17.Zeleist syend sy guotcr zuoversicht, min g. Herren von Bern habend sy, die vij Ort, m grogerher)achtung dann ein cinzigs Ort, hieruf fründlichcr antwurt begcrcud."

St. A.Bern: Kirch!. Angelegenheiten (doppelt). ib. Teutsch Mispven Y. Sa 11.

Abgedruckt bei Stürlcr, Urkunden ?c. I, 373377.

Dieser Vortrag sowie derjenige der Zürcher Botschaft vom 21. Dec. 1525 wurde hierauf wi die Gemeindengebracht, deren Antworten Stürlcr nach den Originatien in den Acten Kirchl. Angelegenheiten wörtlich mittheitt,s. I. 377418. Das bezügliche Begleitschreiben Berns s. ebendort x. 153154.

STV.

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Watdshut. 1526, 1. und 6. Februar.

Staatsarchiv Zürich: Tschud. Documenten-Sammlung, T. IX, Nr. 15.

^ ^ F^r.) 1. Der Landvogt zu Baden und zwei Boten von Lucern und Zug beklage» Ulrich Bachmann,^inger von Waldshut, vor deni Gericht im Nathshaus um die Aeußerung, die er zu Baden gethan, daß die> genossen von der Herrschaft Oesterreich 16,000 Gulden genommen und dagegen den Bauern keine Hülfe geleisteta en, und ferner daß der genannte Landvogt von dieser Summe 600 Gl. empfangen haben solle.

2. Darauf läßt der Beklagte antworten, er habe zwar gemäß der vorgebrachten Klage geredet, daniit aberwahrlich weder die Eidgenossenschaft noch den Landvogt oder sonst Jemanden schmähen wollen, sondern nur aus

n esonnenheit nachgesagt, was er von Andern gehört, wisse jedoch denjenigen nicht anzuzeigen, von dem er esvernommen habe; er bitte zum höchsten um Gnade, Barmherzigkeit und Verzeihung, mit Rücksicht auf seine^mfalt und seine kleinen Kinder.

3. Die Kläger stellen nun das Begehren, daß er gestraft werde, und eröffnen, daß sie keine andern BefehleM en, als das Recht zu erwarten. Da hierauf Bachmann abermals um Begnadigung bittet, so nehmen dieRichter Bedenkzeit bis zum 6. d. M. (heut").