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Januar 1526,
chrisienlicher altharbrachter ordnnng und bruch abgetrettcn, darus mancherlei Widerwärtigkeit, unruow und Uneinig-keit errnnnen und bishar täglichen ingcrissen;
2. „Und so nn nf gehaltnen taglcistungcn und snnst mittel gcsuocht, söliche nüwerung abzestellcn und hier-über an die von Zürich mit bricfen und sandbotten ze meren malen gelangt, von irem fürneiucu des nüwcningebrachtcn glouben(s) ze sinn, das doch nit so erschießlich gewesen, dann dag sy darin verharret, dadurch fürund für sich zuogetragen, so dem alten christenlichen glauben widrig, und nit geduldet mag werde»;
3. „Damit aber söliche nüwerung abgestellt und ein lobliche Eidgnoschaft zuo cinigkeit gebracht und darinbeharrlich belybcn (mög), in betrachtung der seltsamen und sarglichen laufen, so sich täglichen äugen, mög dochsölichs nit befunden werden, bcmcldt von Zürich standind dann von irem fürncmen des nüwen gloubens halbund christenlichen brach und üebung, besonders der meß und anderer sacramcntcn, wider an sich nemind.
4. „So aber sölichs durch dhcin ander mittel beschcchcn mög, min g. Herren von Bern standind dann zuoden vis Orten und inen znosagind, by denen von Zürich nit zc tagen (zuo) sitzen, dcß min Herren von Bernzuo tagen und nächst durch der dryen Orten Lnccrn, Underwalden und Solotorn anwält angekert und doch dheinlutrc antwurt darüber geben, dann daß si), wie hicvor sy sich entflossen, die band nn inen und andern Eidgnossentrüwlichen ze halten (crbotten).
5. „Und als min g. Herren van Bern hierum ir tresfcnlich botschaft gan Zürich abgefertigct, die früntlichcnund trungenlich anzekeren und bitten, nochmals von irem fürncmen zc wichen und (dem) alten harbrachten christen-lichen bruch und ordnung ze gclcben; was aber da mit antwurt begegnet, sye inen nit ze müssen;
6. „Demnach habe es sich gefüegt, daß die von Zürich ir botschaft har gan Bern abgefertigct und fürtrngenlassen, als dann ir instruction ivyst; daruf min g. Herren von Bern inen geantwurt, sy sycnd willens und stetesfürnemens, an inen und andern Eidgnossen die püud ze halten.
7. „Uf sölichs sye eiir red zuo Zürich nf irem lnnd und im Thurgöw durch unnütz, unrüewig und nfrücrigPersonen usgosscn, min Herren von Bern habind denen von Zürich zuogesagt, lyb und guat zuo inen ze setzen,daran sy, beincldt vis Ort, dhcin geloubcn (haben); nütdestermindcr sycnd ctlich durch sölich tinnütze red gestärkt,halsstarrig und beherzct worden und demnach ungeschickt Händel fürgenomcn und darin verharret, daß zc besorgenwyter gehandelt (werde), das christenlichem glauben widrig.
8. „Zuodcm söliche zerteilung des gloubens einer löblichen Eidgnoschaft großen Nachteil gebären möcht inanschung der schristen, so keis. Mt. den Eidgnossen znogeschickt, dheinen siner banditcn und abgetretnen in derEidgnoschaft zuo enthalten, dem doch nit gelebt (ivcrd), und hieruS krieglich nfruor entspringen möchtind.
9. „So dann auch von gloubwirdigen Personen in Wallis brief usgangen, wie die Spanier das Aeschental,Tum und ander byligend landschaftcn zuo Händen des Keiscrs iugenommcn, dadurch die Walliser in sorgen, woein Eidgnoschaft mit krieg angefallen wurd, von inen kleiner hilf und zuozugs zuo erwarten, als mit eignengeschästcn, ir land zc beschirmen, beladen.
10. „Darzuo sind auch von den vögtcn zuo LucariS und Louwis ylcnd warm>»g(cn) kamen, wie die Spanierzuo Jntra, Palanza und Baris syend und sich besamten, daß zc besorgen, sy werdind der Eidgnossen platz undland daselbst überfallen.
11. „Und so (uf) lctst gehaltncr taglcistung zuo Lucern min g. Herren von Berti abermalcn ir vordrig ant-wurt geben, gegen mcnklichem die bünd zuo halten und ircn vcrmög zuo gestatten (sio), sye(n) sy doch, die visOrt, derselben antwurt nit bcnücgig, dann sy (on das?) alle zyt ungezwyfelter Hoffnung gcsin und noch sycnd,min g. Herren von Bern haltind an inen die bünd, erhousche auch nit ir begcr söliche antwurt.
12. „SonderS, so doch (uf) vilfaltig Werbung, bitt und crsuoch, dhcin abstand an denen von Zürich erfunden,dann daß sy beharrlichen in irem nüwen glauben bclybcn, durch wclichcn täglichen ungeschickt Händel allenthalbensich zuotragcn, als mcnklichem wol ze müssen, unnot zc crzeleu; uf sölich schwer seltsam und sorgsam löuf habindir Herren und ober» von bemelten vis Orten sy abermalcn mit ernstlichem befclch und völligem gwalt gesandt,min g. Herren von Bern nf das höchst zc crmanen, bitten und ankeren, inen den siben Orten zuozcstan undeigentlich zuo(ze)sagen, by denen von Zürich nit zuo tagen (zc) sitzen, ob villicht durch sölich mittel bcmeldt vonZürich von irem fürnemcn gewisen, und gott der allmächtig sin gnad harzuo sandte, dadurch ein lobliche