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Januar 1526.
nicht geahndet werden, indem man hoffe, daß die Vermittlung der drei Städte bald einen Ausgleich erwirkenwerde, ze. St. A. Bern: Latein. Mlssivcn I. 229 t>.
Von Cyro ist die Bemerkung beigesetzt: Zum andern mal rij Januarii 1516 (sie). Vielleicht paßt für dieseszweite Schreiben die am Rande des Textes nachgetragene Ankündigung eines weitern Tages auf Sonntag nachPurificnt. Maria.
6) 1526, 4. Januar. Freiburg an Bern. Damit der auf nächsten Mittwoch angeordnete Tag zwischen demHerzog und den Genfcrn nicht aufgehalten würde, begehre man, falls die savoyischcn Boten nicht erschienen, daßdie Sache gemäß der frühern Abrede gleich vor dem Großen Rathe verhandelt werde; wenn aber dieses Verfahrennicht gefiele, so bitte man um weitem Bericht, ?c. K. A. Fniburg: Mtssiv-» Bd. ix und x. i« v.
7) 1526, 8. Januar. Bern an Frciburg. Antwort auf dessen Schreiben in Betreff der Tagsatzuug wegender Genfer. Da mau des Herzogs Votschaft, auf den bezeichneten Tag erwarte, so lasse man es dabei bleiben,in der Zuversicht, daß auch Freiburg seine Botschaft schicke. Je nach dein Erfolg der Verhandlung werde mansich dann weiter entschließen, zc. St. A. B°r»: T-utiq Misswc» i>. k. 409 >>.
8) 1526, 5. Januar, St. Claude. Philibcrt Girod an vr. Pierre Chapellain, Advocnt des Bischofs vonGenf (?). Mittheilung von Schriften des Bischofs. Er hätte dessen Aufträge mündlich ausrichten sollen, sei abergenöthigt, heute nach Genf zurückzukehren, und erkläre sich deßwegcn schriftlich. Der Bischof begehre nun, daßer, der Advoeat, in Bern die Schriften in Gegenwart der Genfer Gesandten dem Rath vorlege und das Aus-bleiben von Nachrichten entschuldige; es seien nämlich alle Pakete in die Hände derjenigen gefallen, die der Bischoffürchte, und er wisse auch kein gutes Mittel, pour soi approolrer ckoulx, xour es guo Ig prinos lo tiontsur bricko (?). Er werde indessen nächstens hinüber (?) gehen (pnssora ckooa) und bitte sie (die Werner), nichtszu thun, was ihm und den Freiheiten der Stadt in Zukunft irgend welchen Schaden brächte; denn diese Freiheitenwolle er aufrcchthalten und die (den Genfer», oder Bcrnern?) dcßwcgen erwachsenen Ausgaben zurückerstatten.Und wenn er „pur kortuns" genöthigt würde, mit dein Herzog Gesandte nach Genf zu schicken, und diese (dieBurger) zu etwas einwilligten, das den Freiheiten zuwider wäre, so würde er das nicht anerkennen. . .
„Dt ml Icmr pluisoit tunk kairo vors mosssignours ckos lÜAuos, guils osorivissont a. monckit ssignourcko dvnovo xour so. ckoolmrAo un<z lottro tlusunt inontion oommo ooux ckuckit donovo so sont rotiro? vorsoux pour maintonir los Ironoliisos clo son o^liso ot oito ckuckit Eonovo, ot gus so ckonuont rnorvoilllos, oommoil no los porto on oo(sto) ulkairo ot voulont bion snvoir so. voulonto, ossovoir, si vn koisont son ckovoir,il ontonck los ^ portor ou non, ot on vortu cko locklto lottro monält soignour clo Llouovo auroit oooosioncko possor ckoon opros lovoir inonstroo o. monsoignoc»' lo «lue, ot lrckro son ckovoir on sorto guil gorckora losormont guil o presto o. monsoi^nour Loint-Uiorro, o-zliso ot villo ckuckit donovo" ....
Auftrag, von den Genfer Boten gewisse Schriften zurückzufordern und auf sichcrem Wege herzusenden, ?c. zc.
-—- Vgl. N. 3) Und 4). St. A. Bern: A. Genf (Flüchtige Copic von Cyro).
9) Beschwerden der geflüchteten Genfer.
„Großmächtigcu strengen edlen vestcn fürsichtigen crsamen wysen gnädigen Herren, sich crzvigcu vor üch diearmen vertribnen burgcr von Jens, si zuo verhören.
1. „Als dann der (vor) jareu die großmächtigen Herren die Eidgnosscu gcmcinlich vcrabschcidet haben, nämlichzno Morse, Soloturn und Zürich, der zwitracht halb zwischen dem Herzog von Snvop und der statt Jens, hatgemcltcr Herzog die abscheid kciuswcgs gehalten, sonder mcrmals gebrochen, dann er gctödet hat etlich der burgerou ursach, welcher burger einer deren von Friburg, ouch des Herzogen gleit by im hatt, muoßt (da)mit sterben.Hierumb ist unser demüetig bitt, uns nit zuo wpsen uf kein gleit, so sp doch onkrcftig sind und uit gehaltenivcrdcn.
2. „Wptcr so hat gemcltcr Herzog bishar lassen wegen (?) und ufziehen vil armer burgern on ursach, soer doch deß kein fuog noch recht hat, dann allein mit gewalt, deß wir uns größlich verwunderen, daß er unsuit laßt beliben wie sine vorderen; ob er aber mer fryheit und recht zuo uns hat, daß er sölichs erwise, bcgcrenwir uns vor biderben lüten zuo verantwurten.