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Januar 1526.
Hauptlcute und Knechte für die verdienten Sölde befriedigt werden; sonst wäre große Unruhe zu besorgen, dieden Eidgenossen doch leid sein Müßte, w. St. A. B°> n: A. Tagschung (Original),
2) 1525, 21. December (Thoniä). Bern an Peter Stürler auf dem Tag in Lucern. 1. Es haben einigecidg. Hauptleute gebeten, daß mau sich für Bezahlung der Sölde vor den Pensionen bei den französischen Botenverwende. Da man wohl wisse, daß es keine guten Folgen hätte, wenn die Pensionen bezahlt, die gemeinenKnechte aber nicht befriedigt würden, so befehle man dem Boten, mit andern Eidgenossen dahin zu wirken, daßdie französischen Anwälte, wenn sie jetzt nicht alles ausrichten könnten, vor allem die gemeineil Knechte zufriedenstellen. 2. „Demnach langet uns ouch au, wie villicht abermals keiserlichcr Mt. botschaft zuo gemeinen unfernEidgnossen uf tagen komme lind also all unser Heimlichkeit, Handlung und rät erkunden, und aber diewlsi unsbishar vil args und nachthcil darus erschossen und erwachse», ist unser lnter will und Meinung, euch daran zesind und vor andern u. l. Eidgnossen anzug zc thuon, damit man die jctzmal abwysc, diewlsi sy doch jetz einguote zit unser osfenlich fycnd im seid gewesen sind, dann uns nit fücglich sin ivill bedunken, also mit inen ze
tagen". . . St. A. Bern: Teutsch Missivcn, v. f. 494 i).
33S.
AtlMZ. 1526, 7. und 8. Januar (Montag und Dienstag nach Dreifältigen).
Disputation der Priesterschaft in den III Bünden.
Z ü r i ch ordnete zu diesem Gespräch als theologische Kundschafter den Sebastian Hofmeister und Haus JacobAnlinann ab. Der Erstere erstattete über die Verhandlungen Bericht in folgender Druckschrift:
^.Cta und Handlung des s Gesprächs, so von allen Priefte s ren der Trycn Pündten imM. D. XXVI. jar, vff s Mentag und Zynstag nach der Heyligen III Königen s tag zuo Jnlantz im Grawcn Pundt,vß Ansehung > der Pulldtsherren geschehen, Durch Seba s stiauum Hofnieyster von Schaff, j huseil verzcychnet. s30 S. Text. kl. 4».
Die den Acten vorausgehende Widmung an HanS Waldkirch zu Schasfhausen ist datirt von Zürich Montagnach Sebastiani (22. Januar).
Die von Johannes Dorfmann (Comander), Pfarrer bei St. Martin zu Chur, verfaßten 18 Schlußreden(ein Auszug der 67 Zminglischen) kamen in dem tumultuarischen Gang des Gespräches nicht znr Erörterung.
333.
Mern. 1526, 10. Januar f.
KantonSarchiv Kreib»»rg : Urk. Savoyen. — Abschiede Vd. 65. — Staatsarchiv Bern: Allq. eidq. Abschiede X. 687.
Abschied der drei Städte in dem Span zivischeu dem Herzog von Savoyen und den flüchtigen Genfern.
Gesandte: Freiburg. Schultheiß (Dietrich, von Endlispcrg); Seckelmeister (Wilhelm Schweizer); (LorenzBrandenburg; Hans Guglenberg). Solothuru (unbekannt).
1. Der Anwalt des Herzogs, der Gubernator in der Waat, eröffnet in weitläufigem Vortrag seineBefehle: Wiewohl es seinen Herrn unbillig bedünke, mit seinen Unterthancn außerhalb seinem Gebiet in irgendwelcher Gestalt zu lädiugen und zu rechten, sei er doch ans besonderem Vertrauen zu de» drei Städten Willens,