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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Decembcr 1525.

15.Und ist uf das alles an üch, als unser (für ander) gctrüw lieb Eidgnossen, unser srüntlich pitt, niithöchsten! flyß nnd ernst das sin mag, ir ivöllent nch von söllichcn cristenlicheu, och andren dcro glych(eu) Ursachenwillen von nns weder in göttlichen noch zytlicheu dingen nit söndren, snnders als üivere frommen »ordern anuns für nnd für beharren, als mich wir bi) üch beharren und von üch nns nicman zertrennen nnd scheiden lassen.

16.Und wie wir vor zuo merem mal nns gegen menglichem rechts nnd underwysung mit dein waren göttlichenwort zno erwarten crbotten, also erbitten wir nns uf hütigcn tag von der maß und aller Handlung wegen, sowir bißhar dem göttlichen wort gcüebt, wer uns der waren göttlichen gschrift eins bessern berichten undundcrwch'en kan, es syc mit Worten, gcschriften oder sust, dein wöllent ivir güetlich losen und srüntlich unsivyseu lassen.

17.Wir crbietcnt uns auch, unsere pünt an üch und allen andern ... Eidgnossen fromklich und crlich fürund für ze halten, keiner andren zuoversicht, dann daß ir das wie bishar an uns ouch hatten und niemantsgestattnen nach bewilgcn, wider unser pündt mit nns oder den unfern ze handlcn. Wir wellent och üch undander . . gctrüw lieb Eidgnossen nmb keiner zytlichcr fachen, ouch umb keiner menschen willen, was stauds undwesens joch die sycnt, übergeben und hiemit das göttlich wort und was das wyst, mit der gnnd des allmcchtigcnnit verlassen."

Beschlossen und bcstätct Sainstag vor Thomc Anno w. 25 (16. Dcc.), put. Herr burgermcistcr Wälder,klein und groß Rat."

St. A. Zürich: A. Neligionssachen. St. A. Bern: Absch. 67-72 (ohne Datum). A. Kirchl.Angelegenheiten. Teutsch Missiven (j. t. 6 b9 a.

2) 1525, 16. Decembcr (Samstag nach St. Ottilien). Zürich an Glarus, Basel, Solothuru, Schaffhauseu,Appenzell, St. Galleu, Graubündcn. Es habe gerüchtweise vernommen, daß einige Orteunruhig" seien undsich vielleicht um ausländische Hülfe bewerben; ferner enthalte der letzte Abschied von Lueern, daß der Lnndvogtim Thurgau neuerdings Klagen vorgebracht, die zum Theil ohne Grund seien, undmit verächtlichen warten,als ob wir nit mcr Eidgnossen sycnt" die Rüge, daß die Boten von Zürich auf diesen Vortragschlechtlich"und auf einige Artikel gar nicht geantwortet haben; die Wahrheit sei, daß weder sie noch ihre Herren etivas vondes Lnndvogtes Klagen zuvor gewußt haben. Man hoffe indcß darüber genügende Antwort geben zu können.Daß man die Bünde nicht halte, könne Niemand, mit der Wahrheit vorwerfen. Was den Eifer für das göttlicheWort betreffe, so habe es sich immer erboten, sich aus der hl. Schrift belehren zu lassen. Deßhalb bitte es diesieben Orte", sich zu keinen Gcwaltmnßrcgeln bewegen zu lassen, sondern es bei seinem Recht und den Bündenzu schirmen, was es in guten Treuen um sie verdienen wolle.

3) 1525, 24. Decembcr. Basel an Zürich. 1. AntivoA auf dessen Beschwerde über Umtriebe etlicher Ortemit Ausländischen ?c. Mau wisse von Solche»! nichts, hoffe auch, daß dem nicht so sei, wolle aber die Bündewie bisher an den Eidgenossen und Zürich im Besonder» treulich halten w. 2.Fürcr wir üch gar srüntlichbittend, so ir uns wyter in solichen oder derglichen fachen schribcn wellten, daß ir dann solche schriften alleinigan klein und nit an groß Rät usgon ließen; dann so wir die an unser» großen Rat langen lassen söltcn, ivurd(das) großen iubruch, so bishar by uns nit in ücbnug gwescn, infiercn, do wir'selber nüwerungen ze ufnen üchnit gncigt sin wissen." Glückwünsche zum neuen Jahre. St. A. Zürich - A. B -y-r. - K. A. Bas-n Misswe» e. 75.

Antworten von den übrigen Ständen fehlen.

SSO.

SolothMN. 1525, 23. December (Samstag nach Thomä).

Staatsarchiv Zürich: Acten Sololhurn. KantonSarchiv Solothurn: Nathsbuch Nr. 13, p. 388, 38».

X

1.Es sind vor minen Herren Raten nnd Burgern erschincn der Burgermeister Röist und etlich anderNatsbotten von minen Herren von Zürich nnd haben angezogen allerlei beschivnrdcn, so inen des letstgehaltnen