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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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December 1525.

wie sie bisher in dieser Sache immer unparteiisch als freundliche Mittler zur Beilegung des Spans undEr-oberung" freundschaftlicher Einigkeit nichts gespart haben; sie seien auch jetzt noch gänzlich bereit und des Willens,keine Arbeit und Kosten sich reuen zu lassen, um solche Zwietracht zu beseitigen; weil jetzt aber solche Anträgebei Zürich unfruchtbar gewesen, wissen sie für einmal nichts anderes, als es dabei bleiben zu lassen. Aber deß-halb wollen sie sich weder von Zürich noch andern Eidgenossen dergestalt entfernen (verändern"), sondern dieBüudnißbriefe und Siegel an ihnen treulich und ehrlich halten. 2. In Betreff der Klage über den Abschied vonLucern, die Artikel des Landvogtes im Thurgau belangend, wollen sie gern das Bessere glauben und in dergleichenDingen ihrem Boten immer befehlen, das Glimpflichste und Beste zu Handeln. 3. Die Verbote, welche die vonHallwyl im Gebiet von Bern und Luccrn gethan, haben sie nicht hindern können, indem sie Verbote auf Rechtnicht für bnndcswidrig achten; wenn aber Zürich dadurch beeinträchtigt zu sein glaube, so möge es darum dasRecht brauchen.

Wir lassen hier den Vortrag wörtlich folgen und reihen einige verwandte Acten ain

1) »Fürtrag, unfern lieben Eidgnossen zuo Bern übergeben :c. Actum uf Thomc A" xxv."

1.Als dann die frommen fürsichtigcn wysen Schultheiß, klein und groß Rät der statt Bern, unser iusuudersguot früud und gctrüw lieb Eidguossen, kurz »erschwer tagen ir loblich ersam botschaft vor uns Bürgermeister,Rat und dem großen Rat in unser statt Zürich gchcpt, welche anfangs mit vil früntlichen Worten uns anzöigt,wie vormalu die sechs alten und jctz sibcu Ort . . . vor inen, klein und großen Nöten erschinen, und sy nachlangem und allerlei fürtrag crsuocht und gepcttc», sich von inen den siben Orten nit zuo sündern, sonders zuoinen ze stand und bclyben ?c.

2.Uf sölichs mögent wir eigentlich nit wissen, in welcher gstalt oder Meinung si), unser lieb Eidgnossen vonBern, zuo den gedachten Orten stan söltent, und soferr ir bcger wäre, by uns hinfür (wie si) die sechs Ort)zuo tagen nit mer zc sitzen, onch in iro und unfern fachen nit mit uns zc handlen w.; soferr nun unser liebEidgnossen von den siben Orten sölichc sündrnng gegen uns suochcn und brnchen wollen, als ob wir unser pündtnit gehalten und darwidcr gehandelt, ist in unscrm wissen nit und in unser gednnk nie anders komm, denndaß wir unser pündt gegen mcnglichcm (als fromm Eidgnossen) halten wölken, des crbietcns und willens wirin die ewigkeit sin werden.

3.Nun ist war, wie üwer ersam botschaft zum teil onch anzogen, daß der Keiscr sainpt den fürsten tütschcrund welscher Nation allenthalben ein Eidgnoschaft mit ircn lantschaften umbhnsc und uns meiner bas, dann sowir zwytrechtig sind, beleidigen und schedigen möge w. Gctrüwcn lieben Eidgnossen, wir habent lang zyt harbefunden und wissen, daß weder geistlich nach weltlich fürsten uns Eidgnossen weder trüw nach hold sind dannallein umb irs eignen nutzes willen, und ob sz> schon unser vil vcrfücren und umbringen (als bishar, Gottcrbarms, beschuhen ist) gat inen von unser wegen ganz nüt zuo herzen, lins bedunkt onch, daß ctlich der fürstendaruf gnngcnt angespart irs guots, wie si) zwischen uns Eidgnossen zwrstracht machint, dardurch si) dester basznoletst wider uns Eidgnossen ingang und nndertrucknng haben köntcn, als sich schon etlich (wie wir bcricht)berücment und frolockent, jctz zwischent uns zweinng gemacht haben ?c., daran si) aber (ob Gott will) verfälcnmücssent.

4.Ob aber unser gctrüw lieb Eidgnossen von den siben Orten vermeinten, daß wir fachen, die wider Gottwärmt, handletent, darum sc) bp uns nit mer tagen wöltmt, hierüber habent wir vor jaren und tagen muntlich,im truck und sust geschriftlich gnuogsam antwnrt geben und uns allwcgm rechts und bcrichts crbottm, wer unsdurch die waren göttlichen gschrift des alten und nüwen tcstammts bcwysen könne, daß wir in unserm fürnemenirs gangen, so wöllen wir uns gern leeren lassen und folgen; darb») sölte man uns billich blpbcn lassen. Zuodem vermeinen wir nit, daß in unfern pündtm jendert erfunden werde, ob etwar dem waren göttlichen wortloste, dem anhängte, dein nachfolgte und das, so Gott heißt, töte, daß die darum verachtet, gesündert und alsob si) nit cristmlich handletent oder unser pündt nit haltent, usgeschlossm söllent werden.