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November 1525,
12. Um zu beweisen, daß der Herzog von Saroten in Lausanne keine Obrigkeit habe, werden folgende Puncteangezogen: 1) daß er keinen „Verwirkten" begnadigen kann; 2) daß er dem Bischof Treue verheißt und schwört,wie Philibert dem (Bischof) Aynwn de Montfaucon und Unser Frauen gethan. 3) Als die Eidgenossen imBurguuderkricg die ganze Waat eingenommen, haben sie doch die Stadt Lausanne und deren Landschaft unbekümmertgelassen. 4) Der Herzog hat sie nie besteuert wie die „andern" Uuterthanen, auch nie zu den Versammlungender Städte berufen.
13. Uebcr die Missiven und den Pergamentbrief au den Herzog sei zu bemerken, daß dieselben vor demWiderruf geschrieben worden, daher der Stadt nicht schaden können, indem sie mit allen andern Briefen durchdie Widerrufung entkräftet seien, und daß die Gemeinde seither den Herzog als ihren Obern anerkannt hätte, werde
sich niemals erweisen. K, A. Freiburg (Urkunde»), K, A. Solothmn: Absch, Bd. XIII.
5) Zu beachten ist endlich der Eintrag des Berncr Rathsmanuals unter dem 1. December (Nr. 207, p. 126):Näthe und Bürger, „und (sind) verhört des Herzogen und deren von Losen gewarsame. ltv inkeota. äiLoossoruntet adsguo eonolusions; res inauäita."
ZTS.
Zürich. 1525, c. 29. November.
Staatsarchiv Bern : Allgemeine eidgenössische Abschiede X. p. 975.
Gesandte von Bern: Sebastian von Dießbach; Konrad Willading; Anton von Erlach; Anton Bütschclbach,
Ihre Instruction lautet: „Anfangs, nach eröffneter gebrüchlicher vorrcd, werdend ir uf das allertrungenlichostdieselben unser lieb gctrüw Eidgnossen von Zürich ankeren und ernüwern die underhandlung und Werbung, sohievor durch gemein Eidgnossen an sy ze mercn malen gelangt, von irem fürueincn des nüwen ingebrachtcngloubens halb zc stan, dadurch st) sich andern Eidgnossen dcßhalb glichförmig erzöugcn, frid, ruoiv, trüw, licbiund einikeit, wie die von unsern eltern harbracht, fnrwerthin enthalten mög werden, in betrachtung sorgsamerseltsamer ververlicher (sie) löufen, so setz allenthalben sich empören und (er)öugcn, und als ir wol könnend, mitgroßem sliß und ernst alles das anzöugen und fürtragcn, so zuo gemeiner Eidgnoschaft nutz, lob und ecr gediencnmag, und hierin merung old mindrung nach vermög üwers befelchs ze thuon." Actum Freitag 24. November.
Eine schriftliche Antwort fehlt. Nähere Auskunft gibt der Schlußartikcl der Berner Instruction auf dennächsten Tag in Luceru: „Zeletst habend ir in frischer gedächtnus, was miner Herren Kotten, gan Zürich uf dersibcn Orten anbringen abgefertiget, widcrbracht; werdend ir eröffnen, wie inen diser srist dhcin endlich antwurtgegeben (worden), sonders wie sich unser lieb Eidgnossen von Zürich entflossen, in kurzen tagen minen Herrenmundlich oder schriftlich antwurt zuozeschickeu. Alsdann nach derselben vermcrkung werden min Herren samt iremgroßen Rat darüber sitzen und sich irer Meinung und willens hierin entfließen." Si, A, B-r>u mMbe x. p. ssi.
ZT4.
Mern. 1525, c. Ende November (?).
Staatsarchiv Lncern: Acten NeliglonshLndel.
Einer Botschaft der V Orte wird auf das abermals vorgetragene Ansuchen, in dem alten christlichen Glaubenbei ihnen zu bleiben, die Antwort gegeben, (1.) mau sei entschlossen, von dem alten guten christlichen Herkommen nicht