November 1525.
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»nd schickt (ich) ouch für und für kundschaft us, ob sy etwas fürucmens wärent gegen uns; denn einer mächt(in) ein(er) stund von K. dargnn, da sy cinanderen geschlagen Hand. Und lass üch müssen, daß ein große unrnowzu K., deßglichen an anderen anstoßen ist, daß ich schier nit weiß, wie ich mich halten soll; ich will aber nachminem besten vermügen handlen und thuon" . . . Bitte um schleunige Befehle ic.
St. A. Bern: Absch. V. 169-170 (Copie).
2) 1525, 9. November (Donstag vor Martini). Ulrich Türler, Landvogt zu Baden, NU Luccrn. „StrengenZc. ?c. Ich füeg üch zuo verneinen, daß ein guote zal der pursame erschlagen und by den ij« in den kilchhofund kilchthnrn zuo Grießen cntrnnnen und kommen und allda belagert worden, und sich die nacht gcwert, dochvor tag sich begeben, dann gras Ruodolf hat si (für) ir leben gefryt; wo ouch gras Ruodolf nit so fast gewerthette, wäre Iren wenig davon kommen, dann dem züg ganz gretz über si gewesen. Es sind ouch etlich uß Zürichpietnn kilchhof begriffen worden, die hat man uszogcn bis in Hosen und wambsel, inen ir gwer genomen und jedemein wiß steblin in die Hand geben und einen cid schweren lassen, in jarsfrist wider f. Dt. von Oestcrrich nit zuozüchcn, ouch angends heim zuo iren Herren und obcrn zuo kercn und was dieselben inen für ein straf uflcgen,derselben zuo gewarten; und nß den vermelten ij«, so im kilchhof gewesen sind, hat gras Ruodolf genomen,nämlich den houptman, ij pfaffen und iij puren, sind ij von Waldshnot gesin, und nachdem er si des Icbensgcfrist, hat er dem Hauptmann, deßglich dem einen pfaffen beide ongcn lassen usstechcn und darzuo ir jedem iijfinger an der rechten Hand abhowen lassen, ouch den ij von Waldshnot ir jedem iij fiugcr abgehowcn und inendamit den pfaffen, so (dem) die ougen usgcstochcu sind, angehenkt, mit inen gan Waldshnot zuo füercn; denandern pfaffen hat Herr Christoph Fuchs zuo sinen Händen genommen und den f. Dt. überantwurt, dann er sinerDt. eigen man syc, vermeinende, f. Dt. werde im die ougen usstechcn und die zuugcn abhowen lassen, und ufsölich ergangen Handlung so loufent die puren im Klecköw allcnthalb zno gras Zinodolfen, schwerent und huldcntim, wie dann ir an discm'bericht scchcn mögcut, den ich üch hierin verschlossen zuaschicken (d. d. 4.-7. Nov.)
„Witcr so hat bemelter gras Ruodolf von Sulz mir by eignem Kotten cnbottcn und gebettcn, daß ich ufZinstag früc by sinen gnaden uf dem schloß Küssenbcrg, da ich in einer stund sin möge, (crschine?), dann sin g. habeetwas mit mir zuo reden, llf sölich sin bitt und ernstlich beger so bin ich zuo siucn g. geritten und Hab denvagt, deßglichen die bcid schultheißen zuo Keiserstuol mit mir genomen; und als wir nun zuo sinen gnaden komeu,hat sin g. minen gnedigen Herren den Eidgnossen, ouch mir, des ersten fründlichcn gedanket der bricht und (des)anstands, so ich hür umb Sant Johanns tag nächst vergangen zwüschcnt sinen g. und der gepursame im Klecköwgemacht, deßglich setz mit fürscchnng, daß niemand der üwcrn wider sin g. (sich) erhebt noch gcloufcn, sölichs nmbüch und nuder min guedig Herren, ouch umb mich, wo sich das jemer begebe, mit geneigtem und gnotcm willenzuo verdienen, mit vil me und andern fründlichcn warten. Und als ir und ander min gncdig Herren mirgschriben hatten, dem vermelten gras Ruodolfen zuo schribcu, nit zuo verargen das flöchncn, so siner g. armenlüt zuo denen von Keiserstuol und andern gcthau, Hab ich, vor und ee sölich mir überantwurt (befelch) mündlichmit sinen gnaden gcthan (sie), sidmal und er mich bcschriben, daß sin g. sölichs in dehcincm bösen noch argemanzeuemcn, dann die so sölichs gethan, sycnt by siner g. armen lütcn gcfründt und verwandt, und sye von crbärmdund deHeiner andern ursach wegen beschechen, mit andern mer warten. Hat sin g. mir geantwurt, nein, sin g.möchte erlidcn, daß sine armen lüt sich anders gegen im geschickt und crzöigt, daß er sölichs nit bedürfen hette,und was da gcschechen, syc im in trüwen und von herze» leid. Sodann Hab ich an sin gnaden lassen laugenvon wegen den dryen dörfern, so in siner grafschaft ligcn und aber minem g. Herren von Kostenz zuogehörigsind und mit einer grafschaft Baden reisen »messend; Hab ich besorgt, soverr und er sy eiden, daß sölichs dergrafschaft Baden oder denen von Keiserstuol nachteilig sin wurde, und als ich sölichs sinen gnaden angezöigt,sit sin g. güetlich davon gestanden und dem vogt von Keiserstuol bewilget, daß er sölichen cid, wie von alterhar gebracht sye, in »amen mincs gn. Herren von Kostenz innemen sölle, wie dann der jetzig bcricht das zuogcbe,damit sölichs minen g. Herren den Eidgnossen, der grafschaft Bade» »och denen von Keiserstuol deheiuen Nachteilgebäre noch bringe. Sodann füegen ich üch ze müssen, daß gras Ruodolf sinen züg wider uß dem Klecköwhinder sich gan Stüclingen geschickt, damit sine armen lüt nit witcr geschädigt wcrdint, usgenommc» etlich grasen,edellüt und landsknccht, »it vil, die hat er by im behalte», bis sine armen lüt all widernmb gehorsame thüegent,
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