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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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800 November 1525.

des Inhalts wie sich die Feinde bedeutend verstärken, auf dem See eine Brücke bei dem Thurm in Golognagemacht, mit einigen hundert Knechten und Schützen in die Gegend vor Morbegno gekommen, aber wieder nachGern zurückgezogen seien, da sie vernommen, daß Knechte (der Bündner?) in der Nähe stehen, ?c> Laut einerKundschaft sei dieser Zug geschehen, »m die Leute in Eleven-abzustürmen". Verschiedene Personen rathen zugutein Aufsehen, wegen feindlichen Anschlügen auf Bellenz, namentlich von Val Marobbio her. . . Statthalterund Obcrweibel von Bellen; klage» nun über Mangel an Pulver und Büchsensteinen, die sienidsich" weggcliehen,sodaß sie kaum einen halben Tag lang schießen könnten. Nachschrift: Die Feinde scheine» ans St. JörgsBerg eine Wache zu haben, wodurch sie die Einziehung von Kundschaften erschweren.

St. A. Bern: A. Mniländerknege (Copie.)

2)- 1525, 8. November, Cleve». Rudolf von Manuels und andere Hanptlcute und Räthc, Namens derIII Bünde, an Uri. Dank für das empfangene Schreiben und das bezeigte Wohlwollen ze. (Nu)ist der fachnlso, die büchsen (haben wir) mit großem schwerem kosten über die nnmüglichen birg gefcrtigct, das langsamznogangen ist, darzuo ein groß pulver, so wir zu» Chur Hand ghan, sott man das bessert hau, hat der mcisteres vcrwarloset und verbrennt, damit wir Hand »messen stillstnn mit dem schießen und zno allen orten nsschickcn,um pulver zuo kaufen und lassen machen, damit mir Habens angefangen in das obere schloß zno schießen, ist nochbishar von den gnaden gottcZ wol gegangen; auch habend wir mit dein castellan zuo Müs ei» tag angesetzt,mit einandercn zuo reden; mir schicßent mit destermindcr in das schloß. Er hat die land Climen und das Vältlinbegert mit uns zuo teilen, ist im gar abgeschlagen; die unseren ligcnt noch in schwerer gcfängnuß. Der fiendhalben verstand wir nit kein große macht wider uns ze sin, daß wir noch setz von den gnade» gottes nit sorgHand" . . . (Folgen Nachrichten über die Verhältnisse in Mailand ze.). St. A. Mysimn.

8) !525, 14. November (Dienstag nach Martini). Uri an Luccrn. Man habe einen Läufer zu den Gran-bündnern geschickt, um zu erfahren, wie es mit ihnen stehe, und darauf die abschriftlich folgende Antwort erhalten.

ib.

Weitere Acten stehen uns nicht zur Verfügung.

Zu l. 1525, 31. October, Mailand. Herzog Franz an die eidg. Boten in Lncern. 1. Antwort ans ihreZuschrift vom 20. d. Die beklagte Handlung deS CastellanS von Musso gegen die Boten der Graubündner mißfalleihm sehr, was man ans seinem Schreiben an den Castellan (Copie sollte bcilicgcn) ersehen könne; aber derselbeunternehme in seinem Eigensinn oft mehr, als billig sei, wie man wohl auch von Andern hören möge, weßhalber, der Herzog, fürchte, daß seinem Geheiß, die Boten zu entledige», nicht nachgelebt werde. Nichts desto wenigerwolle er nicht ablassen, bis dieselben befreit seien, was er zu Gefallen der Eidgenossen desto lieber thne. Deßhalbbitte er sie nun, die Graubündner zu bewegen, in der Sache freundlich handeln zu lasseu, drei Mouate langRuhe zu halten und keine Gewalt zu brauchen; dann hoffe er, diese Zwietracht zu glücklicher Endschaft zu bringen;sobald er von seiner jetzigen Krankheit hergestellt sei, mögen die Bündner zu diesem Zweck ihre Boten zu ihmschicken. 2. Da einige Kauflente klagen, daß ihre Güter in Chur scqucstrirt worden, was ihnen zu großem Schadendiene, so bitte er, für Ledignng jener Waaren wirken zu wollen; himvider sei er bereit, den Kaufleuten derEidgenossen und Bündncr freien Wandel zu sichern, ze. Si. A. Bern: Ms -hi -d- v, 170-174 (deutsche n -bers.).

Zu i>. 1) 1525, 4. November (Samstag nach Allerseelen), Nachts, in Kaiserstnhl. Ulrich Türlcr, Landvogtzu Baden, an die eidg. Boten in Lucern, event. an Letzteres.Uf daS nächst schriben, so ich üch gethan, . . binich zuo Keiserstuol belibcn, und da mit deren von K. hilf verschaffet, daß niemant den puren zuozugc oder bistandtäte, und was joch minc Herren etliche Ort zwüschet dem grasen von Sulz und sinen puren gnetlich gehandlelhend, hat doch dasselbig nüt geholfen ; denn die puren hcnd den beruht nit wellen annehme)», so inen fürgehalten. . ist. Und uf Samstag vormittag umb die zccheudeu stund, so sy den berichl abgeflogen Hand, so het der grassy uf der nacht angriffen und inen etwa» vil erschlagen, und etwa» vil entrunnen, die denn uf der nacht genK. sind kommen, die da wund sind und ander, deßglichen ein großen Überfall mit wyb und finden, die da mordschryent, die man nun inglan hat, das ich mm da nit hau mögen crweren, denn sy undcr einander» gefründtsind, deßglichen ir kilchgnossen und nachbnren, daß sy sy nit Hand wellen usschlachcn. Und lau üch wüssen, daßich . . . zum besten handle», damit sy sich der lüten »it belade»!, damit das spil nit nacher über uns gienge,