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November 1525.
und ob sich etlich dann sperren wurden, sind si noch vorhanden, sy gehorsam ze machen. Und als dann ir undander min gn. Herren mir zuogcschriben, ufzeluogen und zuo vcrsechen, das Hab ich allenthalben gcthan und binalso uf Mitwuchen widcrumb heim gan Baden geritten" . . . Versprechen weiterer Nachrichten. Bitte um BescheidUnd MitthciluNg an Uri. St. A. Luc-rn I Misstvcn.
3) In den Tagen vom 4. bis 7. November wurde mit den Kleggaucrn ein neuer Vertrag gemacht, der denin Nr. 294 mitgetheilten Vorschlägen größteutheils glcichlautet. Einen wörtlichen Abdruck dieses letzteil Vergleicheshat Schreiber, a. a. O. III, 171—173.
Zu «. 1525, K. November (Montag vor Martini), Lucern. Mandat von Bern, Lucern, Uri, Schwyz,Unterwalden, Zug, Glarus, Freibnrg und Solothuru betreffend Christoph Landenbergcr, Leutpricster zu Ober-büren. Da derselbe seit längerer Zeit mit dein unchristlichen Ketzerglauben behaftet gewesen, so habe man aufeiner Tagleistung zu Einsicdeln den weltlichen Rüthen des Abtes von St. Gallen geschrieben, sie mögen denselbenverhaften, was nun letzter Tage geschehen sei. Weil man aber bei dem vorhandenen Ungehorsam der Mengebesorgen müsse, daß nichts Gutes cutstünde, wenn der Nothdurft nach mit ihm gehandelt würde, so habe manden drei Orten Luceru, Schweiz und Glarus, denen das Gotteshaus besonders verwandt sei, befohlen, ihre Läufernach Wyl zu schicken und den Pfaffen nach Lucern zu führen, und ergehe nun der ernstliche Befehl, daß sichNiemand desselben belade; denn die Zuwiderhandelnden hätten gebührende Strafe zu gewärtigen, w. zc.
St. A. Lucern: A. Neligionshändel.
1525, L. November (Montag vor Martini). Lucern an (die Gotteshauslcnte). Entsprechende Kundmachung.
ib. !b. (Beide Stücke besiegelt).
ST«.
AreiöMg. 1525, 6. bis 8. November.
Staatsarchiv Bern: Allg. eidg. Abschiede, X. 237. Kantonsarchiv Solothurn: Abschiede, Bd. Xlll.
Gesandte: Bern. Sebastian von Meßbach; Peter Stürler, Venner. Solothurn. Schultheiß Stölli;Venner Ochsenbein.
„Artikel so durch miner Herren der dryen Stetten Bern, Fryburg und Solothurn bottcn und znogcsatztenangesechen sind uf dem span und stoß mius gnädigen Herren von Lösau und der Bürgern daselbs."
1. „Des ersten, betreffend die verwürktcn Personen Hand si angesechen, daß der genannt Herr von Lösauniag sänklich annemen und enthalten Personen, so argwönig oder vcrlümbdct sind pinlicher fachen, on widerredder Bürgeren, und so er die durch sin amptlüt erfragen will, soll er dem Rat von Losan anfordern vier vonRäten und Burgern, daß sy (da)by sygend und urteilend nach erfordrung der fach und billikeit, mit den verordnetenmius g. Herren von Losan, und sollend die von der Statt Losan lnt schicken, die do unpartyisch und nit arg-wänig sygend.
2. „Item die vorgenannten Personen, so argwünig oder verlumpt wären, sollen nit angenommen werdenin den hüsern zuo Losan; doch so verstau wir nit, daß mördcr, ketzer, straßröuber, fälscher der münzen undbriefen und offenlich dieben sollen in den hüsern fry sin; sunders wenn der Gouverneur von der Statt Losanankert wirt von des Bischofs amptlüt(en) oder amptman, so soll er schuldig sin, denselben zuo beleitcn in diehüser an(e) ufzug, die Übeltäter zuo fachen; wo aber der genannt Gouverneur solichs wollte «erstrecken, so magdann des genannten Herren amtman in die hüser gan und da dieselbigen Übeltäter fachen zuo sines Herren Händen.
3. „Item betreffen(d) die weltlichen gefangnen zuo gichten, sollen (die) gestiert werden an das end l'Evechieregenannt, wie dann bishar solichs daselbs der brnch gesin ist.