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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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November 1525.

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den Granbündnern zu Hülfe kommen, werden sie auch in ihr Land einrücken. « . De» Boten von Untcnvaldcn,Zug, Glarus und Solothurn wird in den Abschied gesetzt, daß sie dem Schreiber Huber in Lncern noch je8 Kronen zahlen sollen.

Im Berner Exemplar fehlen 8, v, vr, im Freiburgcr, Basier und Schafshauser Ii, « -c., im

Solothnrner dieselben, ohne im Appenzeller auch in; ist gestrichen.

Zu Es ist nicht möglich, alle über diese kleinlichen Handel vorliegenden Acten hier zu verwenden; wirlegen daher nnr die erheblichsten bei:

1) 1525, 4. November (Samstag nach Allerheiligen), Lncern. Die Boten der sieben alten Orte an Zürich.Antwort auf dessen an die einzelnen Orte erlassene Zuschrift wegen des Wirthes zu Jonen ?c. Dessen Handelsei in der Hauptsache mit Urtheil und Abschied erledigt, und Zürich anfänglich selbst dabei gesessen, wie-wohl es jetzt dem guten Gesellen Eintrag thun wolle, weil es die Appellationen den acht Orten (der Graf-schaft Baden) streitig mache; darum finde man, er sollte dadurch nicht von seinem Rechten getrieben werden.Zürich hätte seinen Einwurf billig aufangs erhoben, dann wäre vielleicht der arme Mann abgewiesen und nichtin so große Kosten gebracht worden, ?c. Nun habe man denen von Brcnigarten geschrieben, sie sollen dem Wirthgegen seine Widersacher zu den Kosten verhelfen, und begehre an Zürich, daß es sie darin nicht hindere. Wennes aber von seiner Meinung nicht abstehen, sondern die Appellationen für sich beanspruchen wolle, so biete manRecht gemäß den Bünden, und sei der Erwartung, daß es wider diesen Rcchtsvorschlag nichts vornehmen werde, w. Das klebrige enthält der Abschied. St. A. Zürich- A. Brcmg-»tm.

2) 1525, 16. November (Donstag nach Martini). Zürich an Bern (deßgleichen an Lucern, Glarus ?c.).Dem Schreiben der sieben Orte ab dem letzten Tag zu Luccrn, als Antwort auf die an jedes Ort gerichteteZuschrift betreffend die Appellationen aus dem Kelleramt Lnnkhofen, entnehme man, daß sich alle erbieten, deßhalbden Bünden gemäß das Recht anzunehmen. Da nun bisher zwischen W. Bürgisser und U. Bär ?c. wegengewisser Kosten allerlei Zank und Widerwärtigkeit gewaltet, so habe man sich mit Bremgarten gütlich dahinverständigt, daß die Kostenfrage für einstweilen beseitigt sei, sodaß die Eidgenossen deßhalb nicht weiter behelligtwerden müssen. Weil aber alle Bitten und Ermahnungen, Zürich bei der hergebrachten hohen Obrigkeit bleibenzu lassen, nach nichts gefruchtet haben, so stelle man hicmit nochmals das dringlichste Begehren, die vorhandenenTitel um jene Rechtsame nach Gebühr zu würdiget!, von dem erklärten Vorhaben abzustehen und damit sowohlMühe wie Kosten zu ersparen; wenn aber Bern (resp. a. O.) nicht gütlich nachgeben wollte, so möge es mit denandern Orten die rechtliche Verhandlung beförderlich einleiten lassen, ?c. Bitte um schriftliche Antwort.

St. A. Bern: A. Kirch!. Angelegenheiten.

Zu N. 1) 1525, 4. November (Samstag nach Omninm Sanctornm). Basel an Caspar Koch, Bote inLucern. Da der Coadjutor und das Capitel in Folge der Weigerung, den Zusatz in Pfeffingen,und nämlichin Birscck," abznthnn, denen von Birseck dieLaserung" abgeschlagen und sofort eine Votschaft nach Lucerngeschickt haben, so begehre man, daß deren Anbringen im Abschied heimgebracht, aber auch sofort nach Gebührbeantwortet werden. K. A. Basel-Migwe».

2) 1525, 6. November. Basel an Bern. Antwort auf dessen jüngste Zuschrift. Man wisse von keinenNeuerungen gegenüber dem Bischof oder dessen eigenen Leuten und werde sich in nächster Zeit durch eine Bot-schaft gründlich entschuldigen. K. A. Bascl: MWven e. 07.

3) 1525, 13. November. Basel an Bern. Von dein aus Lucern zurückgekehrten Boten und aus demAbschied vernehme man, daß der Bischof die Stadt Basel vor gemeinen Eidgenossen schwer verklagt habe, wodurchman sich nun gedrungen sehe, sich auf dem nächsten Tage vor denselben insgemein zu rechtfertigen; darum erachteman jetzt nicht mehr für nöthig, das vor Bern allein zu thun, zc. > w. c. «g

Zu I, <. 1) 1525, 29. October (Sonntag nach Simonis nnd Judä). Michel Schüeli, Connnissarzu Bellenz, an die III Orte klri, Schwpz, klnterwalden (n. W.). Er habe in den letzten Tagen aus Lauis,MendriS zc. mancherlei Berichte erhalten, und zuletzt von dem Vicnrins in Noveredo (Roffle") einen Brief,